Blog-Check – electric-lemonade.de

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Im heutigen Blog-Check geht es um einen Blog, der sich nach eigenen Angaben an Nerds, Kino- und Popkulturfans richtet.

Ich habe mir den Blog natürlich wieder genauer angeschaut und gehe die einzelnen Aspekte durch und gebe Tipps.

Blog-Check

  • Blog: electric-lemonade.de
  • Blog Thema: Kino, Serien, Musik, Gaming
  • Blog System: WordPress
  • Betreiber: David Goller
  • PageRank: 0
  • Alexa-Rank: 1.493.276
  • Seitwert.de-Analyse: 4,70 / 100
  • Online seit: Oktober 2012

Der Blog-Check

Die folgenden Tipps sind natürlich subjektiv, auch wenn ich durch meine jahrelange Blog-Erfahrung schon recht gut beurteilen kann, was generell vorteilhaft ist und was weniger.

Dennoch freue ich mich natürlich auch über eure Meinung und wenn ihr Tipps für den Blog habt, die ich nicht erwähnt habe, dann einfach in die Kommentare damit.

  • Grundlagen

    Hier werden die Ziele des Blogs und die Strategie analysiert.

    Als Ziel gibt der Blogbetreiber an, dass er den Blog mittelfristig nur als Hobby neben seinem Studium betreiben möchte. Es steht also vor allem der Spaß im Vordergrund.

    Langfristig wäre er aber schon daran interessiert eine größere Leserschaft zu gewinnen und Verdienstmöglichkeiten zu erschließen. Die Ziele sind insgesamt recht allgemein gehalten.

    Als Zielgruppe sieht er “Technikinteressierte, Kino- und Popkulturfans, Nerds, etc.”. Das ist recht breit gefächert und spiegelt sich auch im großen Themenspektrum des Blogs wieder, auf das ich später noch zu sprechen komme.

    Die Konkurrenz in diesem Bereich ist sehr groß. Themen wie Filme, Musik, Serien und Spiele werden von vielen Blogs und Websites behandelt und da wird es schwer für einen neuen Blog Fuß zu fassen.

    Ein wirkliches Alleinstellungsmerkmal sehe ich leider nicht.

    2/5

  • Layout und Domain

    Eine halbwegs objektive Analyse des Layouts und der Domain

    Das Layout des Blogs ist sehr einfach gehalten, was nicht schlecht sein muss. Allerdings ist es meiner Meinung nach zu einfach, da es so gut wie keinen Wiedererkennungswert bietet.

    Allein das Logo mag noch für etwas individuellen Touch sorgen, aber das sieht nun nicht besonders toll aus. Aber das ist sicher Geschmackssache.

    Der Name des Blogs ist sicher keine schlechte Wahl, bedenkt man das große Themenspektrum. Da hätte man gar keinen wirklich passenden Keyword-Domainnamen finden können.

    Insgesamt ist das Layout zwar schlicht und benutzerfreundlich, aber mir dennoch zu “blass”.

    3/5

  • Inhalt

    Über was schreibt der Blog? Passt dies zur Zielgruppe? Wie oft erscheinen neue Artikel?

    Es erscheinen regelmäßig neue Artikel, nur aktuell im August war es urlaubsbedingt etwas ruhiger.

    Größtenteils handelt es sich allerdings um News, Videos und Screenshots, die recht wenig Text enthalten. Nur teilweise gibt es ausführlichere Artikel, z.B. bei Filmreviews.

    Das ist auch soweit in Ordnung, nur wird man mit den News nicht in Google ranken. In diesen Themengebieten gibt es hunderte News-Quellen im Netz und da muss man schon einer der ersten sein, wenn man Traffic von Google möchte.

    Zudem finde ich den Gedanken zwar nicht schlecht, alle Themen die Nerds und Popkultur-Fans so interessieren in einem Blog zu bündeln, aber dieses Ziel wird nur teilweise erreicht.

    Auch zeigt die Erfahrung einfach, dass solche Mischblogs es auf verschiedene Art und Weise schwer haben. Bei Google ranken sie oft nicht so gut, weil kein wirkliches Profil erkennbar ist und deshalb auch nicht so viel Trust. Bei den Lesern kommt es nur bedingt gut an, da nur ein Teil der Leser sich für all diese Dinge interessieren.

    Zudem findet man heute bei Facebook oder Twitter solche News, Videos und Screenshots viel schneller. Dafür braucht es nicht unbedingt mehr einen Blog.

    Alles in allem ist der Ansatz zwar nicht schlecht, aber ich bin davon überzeugt, dass man mit einem klareren Themenfokus deutlich besser fahren würde.

    2/5

  • Technik

    Wie aktuell ist die Software und wie schnell lädt der Blog?

    WordPress ist in der aktuellen Version installiert und auch der Ping des Hosters ist okay.

    Die Ladezeiten sind allerdings trotz des einfachen Layouts zu langsam. Die Startseite braucht fast 6 Sekunden um komplett zu laden, was unter anderem an mehr als 3 MB Daten liegt, vor allem Fotos und JavaScript-Dateien. Von letzterem werden viel zu viele geladen. Ähnlich sieht es bei den Unterseiten aus.

    Hier gibt es deutliches Optimierungspotential. Zudem liegen recht viele CSS-Fehler vor.

    Schön wäre übrigens ein Favicon, welches hier ja sehr einfach zu erstellen wäre. (Stichwort Zitrone)

    3/5

  • Usability

    Wie gut ist der Blog für die Zielgruppe nutzbar?

    Die Usability ist auf Grund des einfachen Layouts recht gut.

    Die Punkte der Hauptnavigation sind vielleicht etwas klein, aber okay. Die Social Network Buttons sind sofort sichtbar, nur der Link zum RSS-Feed fehlt. Stammleser zu gewinnen wird dadurch erschwert.

    Die letzten Beiträge stehen mir zu weit unten in der Sidebar. Diese sollten sofort sichtbar sein.

    Um einen Kommentar abzugeben ist eine Social Network Anmeldung oder ein Account bei Disqus notwendig, was sicher viele Leser abhält zu kommentieren.

    3/5

  • Suchmaschinenoptimierung

    Wie gut ist der Blog für Google und Co. optimiert

    Auf der Startseite gibt es keinen Meta-Title was schon mal schlecht ist. Ebenso fehlt eine Description. Letztere fehlt auch in den Artikeln, hier gibt es lediglich die Tags für Facebook.

    Es wäre sicher keine schlechte Idee ein gutes SEO-Plugin einzubauen.

    Eine interne Verlinkung gibt es, wenn auch selten aus den Artikel selbst.

    Backlinks sind bisher kaum vorhanden, was für zu wenig Networking und mangelhafte Vermarktung sprechen könnte. Es gibt zwar eine Blogroll, aber da scheint es nicht viel Kooperation zu geben.

    Bei den Bildern wird das ALT-Attribut genutzt und die URLs sind auch Okay.

    Alles in allem liegt beim Thema SEO aber vieles im Argen.

    1/5

  • Vermarktung

    Nutzt der Blog das Social Web oder andere Vermarktungsinstrumente?

    Zur Vermarktung des Blogs wird Facebook und Twitter genutzt. Allerdings gibt es auch hier das typische Problem, dass fast nur eigenen Inhalte veröffentlicht werden. Entsprechend lässt die Fan- und Follower-Zahl zu wünschen übrig.

    Auf Youtube hat man 1 Video veröffentlicht. Ob da Lust auf mehr besteht ist schwer zu sagen, aber Videoreviews von Filmen, Tests von Nerd-Kram und ähnliches wäre denkbar.

    Die Vermarktung scheint insgesamt noch nicht wirklich intensiv zu sein, so dass hier Potential schlummert.

    2/5

  • Monetarisierung

    Wie gut ist der Blog in Hinsicht auf das Geld verdienen optimiert.

    Da das Geld verdienen noch kein Ziel der Blog-Inhabers ist, kann ich natürlich nur schwer ein Urteil fällen. Allerdings gibt es in der rechten Sidebar bereits 3 Banner, 2 mal AdSense und ein Affiliate-Banner.

    Das ist soweit auch Okay, wobei die AdSense-Banner direkt im Artikel sicher mehr Wirkung erzielen würden.

    Bei Filmen, Serien, Musik und Games bieten sich zudem Partnerprogramme wie Amazon oder eBay an. Potential ist sicher vorhanden, um etwas zu verdienen. Dazu bedarf es aber deutlich mehr Traffic.

    3/5

Fazit

Man spürt bei dem Blog, dass die Autoren Spaß haben und sich auch für die Themen interessieren, die sie dort behandeln.

Aber der Blog-Inhaber David wollte meine ehrliche Analyse des Blogs und die ist nicht sehr positiv ausgefallen. Es gibt an fast allen Blog-Aspekten Probleme und großes Optimierungspotential.

Zudem ist das ausgewählte Thema schwierig und ob man sich gegen die große Konkurrenz durchsetzen kann, wird die Zeit zeigen. Dafür ist es aber auf jeden Fall notwendig, die hier geschilderten Probleme zu beheben.

Gesamtbewertung: 48%(19/40 Punkte)

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Kommentare

  1. 1

    Bastian

    Wenn das Ganze als Hobby-Projekt geplant ist, reicht´s wohl gerade noch aus. Sollte das Projekt später mehr auf Traffic und die Monetarisierung ausgerichtet werden, sind noch einige Hausaufgaben zu machen. Mit 48% als Gesamtbewertung stimme ich voll mit dir überein.

  2. 2

    Ben

    Das schlimmste an “electric lemonade” ist, dass wenn man scrollt erst viele Sachen geladen werden und die ganze Seite dann nur am Haken bzw. am stocken ist! Obwohl ich die meisten Artikel recht interessant finde habe ich die Browser Tab schnell wieder zugemacht!

    Die Usability ist also nicht besonders gut ;)