Meine 15 Lieblingsplugins für WordPress

Marcus EvansWerbung

Im Podcast #36 habe ich nicht nur die insgesamt beliebtesten WordPress-Plugins vorgestellt und kommentiert, sondern ich habe auch meine eigenen Lieblingsplugins aufgezählt.

Einige Leser haben sich gewünscht, dass ich diese Plugins nochmal in einem Artikel genauer vorstelle und das mache ich natürlich gern.

Zudem habe ich eine Reihe weiterer Top-Listen anderer Blogger gefunden, die ich unter dem Artikel verlinke.

Meine WordPress-Lieblingsplugins

Ich hatte ja schon im letzten Podcast meine 10 Lieblingsplugins für WordPress aufgezählt. Damit auch fleißige Podcast-Hörer einen Mehrwert von diesem Artikel haben, liste ich im Folgenden 15 WordPress-Plugins auf, die ich gern nutze.

Ich habe die Plugins alphabetisch geordnet:

AddQuicktag
Lieblingsplugins für WordPress Mit Hilfe des Plugins AddQuicktag von Frank Bültge kann man dem WordPress-Editor neue Buttons hinzufügen.

Ich nutze das Plugin, um bestimmte immer wieder verwendete Code-Teile damit als Button zu hinterlegen.

So habe ich z.B. für den Podcasts immer dasselbe Artikel-Format. Mit einem Klick habe ich das Grundgerüst in den Editor kopiert.

Schöne Sache, die den Workflow beschleunigt.

Admin Menü Editor
Lieblingsplugins für WordPress Das Plugin Admin Menu Editor erleichtert die Arbeit im Backend. Damit kann man das linke Menü im WordPress-Admin anpassen.

Ich habe es unter anderem dafür genutzt, einen direkten Link zu den Artikel-Entwürfen einzubauen. Nun gelange ich mit nur einem Klick zu den Entwürfen, statt wie sonst erst auf “Artikel” und dann auf “Entwürfe” klicken zu müssen.

Wenn man permanent in seinem Blog arbeitet ist dieser eine Klick nervig und es ist schön, wenn man sich diesen sparen kann.

Zudem habe ich das eine oder andere Plugin, welches ich öfter nutze, damit direkt in die Menüleiste gelegt. Ebenfalls gut für den Workflow.

Antispam Bee
Lieblingsplugins für WordPress Sergej Müller hat mit dem Plugin Antispam Bee quasi den Standard zur Spambekämpfung in Blogs gesetzt. Man kann diverse Einstellung vornehmen und dennoch ist das Plugin einfach zu bedienen. Und es funktioniert.

Früher habe ich Akismet genutzt, aber da gab es Datenschutzbedenken und für größere Blogs ist es kostenpflichtig.

Automatic SEO Links
Lieblingsplugins für WordPress Gleich 2 Dinge kann man mit dem Plugin Automatic SEO Links anstellen.

Zum einen dient es dazu, Begriffe innerhalb des Blogs automatisch zu verlinken. Damit kann man wichtige Seiten des Blogs besser intern verlinken und das ohne manuell Hand an die Artikel anlegen zu müssen. Das ist gut für die Suchmaschinenoptimierung.

Man kann es aber auch für Affiliate-Links nutzen. Hier gibt man einfach die Affiliate-URL an und mit welchen Begriffen diese verlinkt werden soll. Das verbessert die Verdienstmöglichkeiten.

Contextual Related Posts
Ähnliche Artikel anzuzeigen ist bei vielen Blogs mittlerweile Standard. Damit will man erreichen, dass die Leser auf dem Blog bleiben und weitere Artikel lesen.

Bisher hatte ich dafür meist das Plugin “Yet Another Related Posts Plugin” genutzt. Irgendwann habe ich beim Testen allerdings festgestellt, dass das Plugin sehr viele Datenbankzugriffe benötigt. Nachdem ich mich etwas umgesehen hatte, fand ich das Plugin Contextual Related Posts.

Dieses funktioniert genauso gut und hat einige Formatierungsoptionen. Zudem ist es deutlich ressourcenschonender.

Hotfix
Das Plugin Hotfix stammt von zwar nicht direkt von WordPress, es erhöht aber die Sicherheit im eigenen WordPress-Blog.

Immer wieder tauchen Sicherheitslücken oder ähnliches auf. Die WordPress-Entwickler sind zwar schnell mit den Updates, aber nicht immer wird wegen einer Sicherheitslücke gleich ein Update veröffentlicht.

Mit diesem Plugin werden aktuelle Sicherheitslücken in kürzester Zeit geschlossen, ohne dass man auf das offizielle Update warten muss.

Limit Login Attempts
Lieblingsplugins für WordPress Ebenfalls wichtig für die Sicherheit ist das Plugin Limit Login Attempts, denn das Login-Fenster von WordPress hat ein Problem.

Jeder kann so viele Benutzernamen/Passwort-Kombinationen ausprobieren, wie er Lust hat. Wenn man das mit einen Script automatisiert, besteht die Möglichkeit, dass der Angreifer den Zugang irgendwann errät.

Mit diesem Plugin kann man dem einen Riegel vorschieben. Es beinhaltet einige Einstellmöglichkeiten. Im Normalfall sperrt es eine bestimmte IP-Adresse aber nach 4 ungültigen Versuchen für 1 Stunde. Bei 4 weiteren ungültigen Versuchen für 24 Stunden. Man bekommt sogar eine Mail, wenn das der Fall ist.

Moderate Selected Posts
Ich lasse neue Kommentare normalerweise durch, wenn es nicht verdächtige Links darin gibt. Allerdings gibt es immer mal wieder Artikel, die ein brisantes Thema behandeln und wo man mit problematischen Kommentaren rechnen muss.

Für diesen Fall eignet sich das Plugin Moderate Selected Posts.

Damit kann man einzelne Artikel auf Moderation stellen und alle Kommentare, die bei diesem Artikel eingehen, müssen erst freigeschaltet werden. Damit kann man auch recht gut aus dem Ruder laufende Kommentar-”Diskussionen” stoppen.

Pretty Link Lite
Ebenfalls seit langem bei mir im Einsatz ist das Plugin Pretty Link Lite. Damit kann man Links maskieren, was 2 Vorteile bietet.

Zum einem erkennt ein Leser dann nicht mehr, dass es sich um einen externen Link handelt. Das ist allerdings nicht der Grund, warum ich es nutzte.

Mit diesem Plugin kann man sehr gut externe Links, die man auf diversen Seiten einbaut, verwalten. So z.B. Affiliate-Links. Man trägt die Affiliate-URL einmal hier ein und erzeugt somit einen internen Link, der auf die externe URL weitergeleitet wird.

Die interne URL baut man dann in seinen Artikeln ein. Ändert sich dann später mal die Affiliate-URL muss man diesen Link nur einmal in Pretty Links Lite austauschen.

Simple Ads Manager
Lieblingsplugins für WordPress Mein Lieblings-Banner-Verwaltungs-Plugin ist Simple Ads Manager.

Es ist zwar recht komplex und bietet viele Einstellungsmöglichkeiten, aber dafür kann man damit auch so gut wie alles machen.

Ideal zum Verwalten von Werbebannern, Affiliate-Bannern, Teasern und vielem mehr.

Auf SiN habe ich dazu schon mal eine ausführliche Anleitung geschrieben.

WordPress Popular Posts
Gerade für neue Besucher ist eine Liste mit den beliebtesten Artikeln eines Blogs sehr interessant. Mit dem Plugin WordPress Popular Posts kann man das sehr einfach realisieren.

Das Plugin sammelt die Anzahl der Artikelaufrufe und man kann flexibel die täglichen, wöchentlichen oder monatlichen Top-Listen ausgeben lassen.

WP-DBManager
Eine Datensicherung sollte man regelmäßig durchführen. Mit dem Plugin WP-DBManager kann man das und mehr.

Neben regelmäßigen Backups optimiert das Plugin zum Beispiel alle paar Tage die Datenbank. Damit ist gewährleistet, dass der Blog immer die beste Performance hat.

WP-Polls
Lieblingsplugins für WordPress Mit dem Plugin WP-Polls kann man Umfragen im eigenen Blog durchführen. Es gibt erstaunlich wenig wirklich gute Umfrage-Plugins.

Dieses gehört dazu und ich habe es seit langem im Einsatz. Die Einstellungsmöglichkeiten sind ausreichend und die Ergebnisdarstellung in Ordnung.

wpSEO
Ebenfalls von Sergej Müller ist das Plugin wpSEO*. Es ist das einzige kostenpflichtige Plugin meiner Liste, aber meiner Meinung nach das Geld auch Wert.

Das Plugin optimiert den Blog für Google und Co. Dazu gibt es zudem eine Menge Einstellungsmöglichkeiten.

Ich nutze wpSEO seit langem und bin damit sehr zufrieden.

Eine Alternative wäre das kostenlose WordPress SEO by Yoast. Es hat allerdings eine etwas andere Ausrichtung.

WP Super Cache
Lieblingsplugins für WordPress Erst vor kurzem bin ich auf allen meinen Blogs auf WP Super Cache umgestiegen. Es handelt sich um ein Caching Plugin, welches die aus der Datenbank generierten Blog-Seiten als HTML zwischenspeichert und für eine bestimmte Zeit oder bis z.B. ein Kommentar abgegeben wird, ausgibt.

Das entlastet die Datenbank und den Server und macht den eigenen Blog deutlich schneller.

Mit WP Super Cache konnte ich deutlich bessere Zugriffszeiten erreichen, als mit dem vorher von mir verwendeten Plugin W3 Total Cache.

Und das resultierte bei mir in 25% mehr Besuchern.

Müssen es diese Plugins sein?

Das war also nun meine Lieblingsliste für die WordPress-Plugins.

Darunter finden sich einige, die auch bei anderen Bloggern immer wieder genannt werden. Aber ich habe sicher auch den einen oder anderen “Geheimtipp” dabei. ;-)

Müsst ihr diese Plugins nun alle in eurem Blog nutzen? Sicher nicht. Einige davon sind sicher immer zu empfehlen, andere nur dann, wenn ihr bestimmte Dinge machen wollt.

Probieren geht auch hier über studieren.

Die Lieblinge anderer Blogger

Ich habe noch einige Lieblingslisten anderer Blogger gefunden:
netz-gaenger.de
perun.net
blogtrainer.de
hechtmediaarts.com
elmastudio.de
matthiaspabst.de
deckerweb.de

In diesen Listen gibt es natürlich viel bekanntes, aber auch den einen oder anderen interessanten Tipp.

Eure Lieblings-Plugins

Was sind eure Lieblingsplugins?

Hinterlasst einfach einen Kommentar, wenn ihr ein bestimmtes Plugin besonders wichtig oder gut findet und empfehlen könnt.


Kommentare

  1. 57

    Frank

    Jetzt habe ich erst so wirklich den Nutzen von Automatic SEO Links verstanden, lange hat es gedauert aber nun habe ich es auf 3 Blogs im Einsatz. Für die interne Verlinkung ist das echt Gold wert und zum Glück wird der Link auch nur max. einmal pro Artikel gesetzt.

    Vielen Dank für diesen Tipp!

  2. 59

    Ole

    Hallo und danke für die Tipps. Ich bin auf der Suche nach einer Möglichkeit, Daten von einer im Internet verfügbaren externen MySQL Datenbacnk zu filtern und in einem WordPressartikel einzubinden. Hast du zufällig auch dafür einen Tipp?
    Danke, Ole

  3. 60

    Mike

    Oh man Peer … ich hatte eigentlich nie ein Caching Plugin verwendet gehabt. Aber es ging nicht mehr, wenn ich keinen neuen Serverumzug in Kauf nehmen wollte. Dann las ich Deinen Artikel ueber das W3-Caching Tool und ich dachte ich gib ihm einmal eine Chance. Finde das es sehr komfortabel aussieht und auf jeden Fall einfach zu bedienen ist.

    Nun sehe ich das Du umgestiegen bist und das Resultat 25% mehr Besucher ist. Ich denke ich werde W3 noch einmal eine Woche testen und dann auch mal auf das neue vorgestellte umsteigen.

    Danke für diesen lehrreichen Beitrag :-)

  4. 62

    Patrick

    Die Cachingplugins sind in meinen Augen eine reine Glaubenssache. Zuerst habe ich WP Fast Cache genutzt, aber dies war zu umständlich, W3 Total Cache hat mir nach 10 Tagen betrieb nur Ärger gemacht, sodass ich nun Cachify nutzen – welches meine Ladezeit um fast eine Sekunde gesenkt hat und auch den Seitenaufbau wirklich beschleunigt hat.

    Zum Backup kann ich BackWPup empfehlen. Immer nachts wird die Datensicherung in die Dropbox geschoben. :-)

  5. 63

    hey

    ich würde mich auf euren besuch bei mir auf meinem blog freuen.
    danke für die guten information^^

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