Round Up Posts als Traffic-Magnet für neue Blogs

Marcus EvansWerbung

Die ersten Wochen im Leben eines neuen Blogs sind meist entscheidend für den langfristigen Erfolg.

Die meisten Blogger werden kaum Besucher haben, Kommentare und geteilte Beiträge dürften ein seltenes Erfolgserlebnis sein.

Wenn sich nach einigen Wochen nichts daran ändert, dann geben sehr viele neue Blogger frustiert auf. Gerade zu Beginn sind die ersten Leser sehr wichtig für die Motivation.

Doch woher sollen diese ersten Besucher kommen? Diese Artikel gibt Tipps.

Start-Probleme

Peer gibt in seiner Blog-Start Serie wertvolle Tipps, wie Du an die ersten Leser kommst.

Eine weitere Strategie, die ich vor kurzem auf meinem Phuket Blog erfolgreich angewendet habe, möchte ich Dir heute vorstellen. Die Idee dafür habe ich vom englischen Blog Think Traffic, aber auch Peer schlägt ähnliches vor.

Fast alle neuen Blogs haben die gleichen Probleme:

  • Keine Besucher
  • Kein Netzwerk, d.h. keine befreundeten Blogger in der gleichen Nische
  • Keine Leser von anderen eigenen Projekten
  • Keine große Social Media Präsenz

Somit erscheint es sehr schwierig bestehende Websites als Sprungbrett zu nutzen, wie etablierte Blogger dies für neue Projekte machen können. Doch nichts ist unmöglich.

In fast jeder Nische gibt es bestehende Blogs und Webseiten, die über große Reichweiten verfügen. Jede dieser Seiten hat eine eigene Leserschaft und eigene Social Media Präsenz. Wie wäre es diese Kanäle anzuzapfen, um Besucher auf den eigenen Blog zu bekommen?

Round Up Posts als Kickstarter für Deinen Blog

Das Problem dabei ist nur: Wieso sollte irgendeiner der etablierten Blogs freiwillig auf Deinen Blog linken oder sonst auf irgendeine Weise Werbung für Dich machen?

Natürlich wird der Blogger das nur machen, wenn er sich selbst etwas davon verspricht und wenn es keinen großen Aufwand für ihn bedeutet.

Die Lösung ist ein sog. Round Up Post. Dabei stellst Du einer Reihe von Bloggern ein oder zwei kurze Fragen zu einem Thema aus Deiner Nische und fasst alle Antworten in einem Artikel zusammen. Dabei stellst Du selbstverständlich jeden teilnehmenden Blogger mit ein paar Sätzen vor und verlinkst seine Seite und evtl. Social Media Präsenzen.

Für den teilnehmenden Blogger hat das einige Vorteile:

  • Stärkung der Position als Experte mit fundiertem Wissen
  • Kostenloser Backlink, wenn auch von einem kleinen Blog
  • Aussicht auf Traffic von neuen Lesern
  • Nennung in einer Reihe mit den anderen “Größen” der Nische

Für Dich als Veranstalter des Round Up hat das ganze natürlich auch einige Vorteile:

  • Kontakt zu anderen Bloggern herstellen
  • Besucher von etablierten Blogs bekommen
  • Du erhältst kostenlos hochwertigen Content
  • Du erhältst erste Backlinks
  • Du erhöhst Deinen Bekanntheitsgrad in Deiner Nische
  • Die Wahrscheinlichkeit, dass dieser Beitrag geteilt und kommentiert wird ist sehr groß

Abgesehen vom kurzfristigen Besucheransturm der durch einen solchen Beitrag ausgelöst werden kann, ist der Kontakt zu anderen Bloggern sehr wertvoll. Du beginnst ein Netzwerk aufzubauen. Evtl. ergeben sich Möglichkeiten für Gastbeiträge oder sogar Kooperationen durch diese ersten Kontakte.

Schritt für Schritt zu Deinem eigenen Round Up Post

Dies ist die exakte Reihenfolge, in der ich selbst meinen Round Up Artikel durchgeführt habe. Selbstverständlich kannst und solltest Du dies an Deine eigene Situation anpassen.

Eigenen Blog vorbereiten
Wenn Du einen ganz neuen Blog hast, so sollte dieser fertig eingerichtet sein und die ersten Artikel veröffentlicht sein. Alles was Du zum Start eines Blogs wissen musst hat Peer in einer Artikelserie zum Blogstart zusammengefasst.

Wenn Du der neuen Serie auf SiN folgst, dann sollte Dein Blog zumindest alle Tipps bis einschließlich Teil 6b umgesetzt haben.

Meiner Meinung nach solltest Du mindestens 5-10 Artikel auf Deinem Blog veröffentlicht haben bevor Du Dich an die weitere Umsetzung machst.

Liste aller Seiten in Deiner Nische erstellen
Als nächstes erstellst Du eine Excel Tabelle in der Du alle Blogs in Deiner Nische auflistest. Diese findest z.B. über eine Google Suche: Nischenthema + Blog, über die Bloggerei.de Kategoriesuche usw.

Am besten fügst Du die Blogs direkt mit Links zu deren Social Media Accounts und der Kontakt-E-Mail des Bloggers ein.

Wenn Du alle Blogs aufgelistet hast, dann suche weiter, welche Websites, welche Foren usw. es gibt. Auch diese kommen in Deine Tabelle.

Im Idealfall kennst Du diese Blogs bereits aus Deiner Konkurrenzanalyse vor dem Blogstart. Wenn nicht ist jetzt ein guter Zeitpunkt dies nachzuholen. Das Spreadsheet, das ich dafür verwende findest Du hier.

Überlege Dir 1-2 Fragen
Das zentrale Thema dieses Round Up Artikels sind die Antworten der anderen Blogger. Umso wichtiger sind die Fragen. Stell Dir dabei selbst folgende Fragen:

  • Was wolltest Du die Größen Deiner Nische schon immer einmal Fragen?
  • Was ist das größte Problem Deiner Zielgruppe?
  • Gibt es ein aktuelles Thema in Deiner Nische zu dem Du eine relevante Frage stellen könntest?

Die Fragen, die Du stellst, sollten dem Beantworter die Möglichkeit geben seine eigenes Expertenwissen in wenigen Sätzen preiszugeben. Gut geeignet sind also präzise Fragen. Letztlich hängt es aber von Deiner Nische ab.

Anschreiben aller Seitenbetreiber in Deiner Tabelle
Jetzt geht es wirklich los und Du kontaktierst alle Blogger und Webmaster. Bereite dabei eine kurze E-Mail vor in der Du Dein Anliegen ganz kurz vorstellst. Nenne die Fragen und gib eine klare Deadline an, bis wann Du die Antworten erwartest.

Ideal sind 2 Wochen, damit hat jeder genügend Zeit zu antworten. Du kannst nach einer Woche noch einmalig nachhaken, wenn Du keine Antwort erhalten hast.

Die E-Mail könnte in etwa so aussehen:

Hallo …,

für meinen neuen Beispielblog plane ich einen Round up Post. Dazu stelle ich Bloggern/Webmastern aus der “Deine Nische” Branche die gleiche Frage und fasse die Antworten in einem Beitrag zusammen. Natürlich mit Do-Follow Link zu Deiner Seite und Vorstellung Deines Projekts.

Wenn Du teilnehmen möchtest, beantworte mir doch folgende Fragen:

Frage 1

Frage 2

Ich würde mich sehr freuen, wenn Du mir Deine Antwort bis zum(Termin in 2 Wochen) schicken könntest. Schön wäre auch ein Foto von Dir, das ich im Beitrag verwenden darf.

Wenn Du einen bestimmten Artikel verlinkt haben möchtest sag mir bitte Bescheid.

Ich freue mich auf Deine Antwort,

Dein Name

Wenn Du Antworten bekommst, dann bedanke Dich, fasse die Antworten in Deinem Blogpost zusammen. Nach einer Woche kannst Du einmalig nachhaken, wenn Du noch keine Rückmeldung bekommen hast.

Evtl. ergibt sich über diese Anfragen bereits eine weitere Kommunikation oder sogar die Möglichkeit für einen Gastbeitrag. Nach Möglichkeit solltest Du den Gastbeitrag auf dem Tag planen, an dem Dein Round Up herauskommt.

Fertigstellen des Artikels

Wenn Du alle Antworten hast, dann geht es dann die Fertigstellung des Artikels. Schreib eine Einleitung und ein Fazit zum Beitrag. Jeder Teilnehmer sollte mit ein, zwei Sätzen vorgestellt werden und dessen Blog und evtl. Facebook und Twitter Seiten verlinkt werden.

Die Fotos kannst Du entweder bei der jeweiligen Antwort einfügen, oder als eine Collage zusammen fassen und als Artikelbild verwenden.

Den Beitrag veröffentlichen
Der große Tag ist gekommen und die Veröffentlichung steht an. Sobald der Artikel online ist solltest Du alle Beteiligten darüber informieren. Das ist ein guter Zeitpunkt für ein nochmaliges Dankeschön für die Teilnahme.

Neben der Info via E-Mail, kannst Du den Beitrag und die Teilnehmer auf Twitter erwähnen. Gleiches gilt für Facebook.

Dann heißt es warten und hoffen, dass alle Beteiligten den Artikel auch selbst über ihre Kanäle verbreiten.

Es versteht sich von selbst, dass Du auf jeden Kommentar und evtl. Tweets und Retweets reagierst.

Das Momentum aufrecht erhalten
Wenn alles klappt, dann erhältst Du einige hundert Besucher, in manchen Nischen und wenn sehr große Blogs teilnehmen, vielleicht sogar tausende Besucher.

Ein Teil davon wird Deinen Blog abonnieren. Das solltest Du ausnutzen und ein, zwei Tage später mit einem weiteren hochwertigen Beitrag nachlegen.

Ideen findest Du in diesem Artikel auf Blogprojekt. Gut geeignet sind Listenposts und Artikelserien.

Ein Praxisbeispiel

Wie bereits beschrieben, habe ich kürzlich auf meinem Blog einen solchen Beitrag veröffentlicht. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden, obwohl es nicht ganz einfach war überhaupt Blogs in meiner Nische zu finden.

Mein Problem
Der Blog hat als Thema die Insel Phuket. Leider (für diesen Beitrag leider, ansonsten natürlich sehr gut) gibt es außer einigen Affiliate Seiten und den Seiten von Reiseveranstaltern, Hotels und Tauchschulen keine deutschen Blogs zum Thema.

Also fasste ich meine Nische weiter und sah mich bei Betreibern von Thailandseiten und Reisebloggern um. Insgesamt schrieb ich 21 Webmaster an.

Meine beiden Fragen:

Was ist Dein Reise-Geheimtipp in Thailand?
Touristen hin oder her, was muss man gesehen haben?

Ich erhielt immerhin 13 Rückmeldungen mit teilweise sehr ausführlichen Antworten.

Daraus entstand der Beitrag 13 Reiseblogger verraten ihre Thailand Geheimtipps.

Nicht alle Teilnehmer sind Blogger, einige haben überhaupt keine oder nur sehr kleine Social Media Präsenz.

Einige Zahlen zum Artikel

round up post analytics

Wie aus der Grafik ersichtlich hat der Round Up Ost für einen massiven Besucherzuwachs gesorgt. Ausgehend von einem natürlich sehr kleinen Niveau im ersten Monat des Bestehens des Blogs.

Insgesamt sorgte der Round Up Post für etwa 150 Unique Visitors in den drei Tagen nach dem Veröffentlichen. Die meisten Besucher kamen dabei über Facebook, gefolgt von Twitter.

Der Beitrag wurde bisher 30x auf Facebook geteilt, 10x auf Twitter und einige Male auf Google+. Dazu kamen etwa 40 neue Feed-Abonnenten seit Veröffentlichung und 10 neue Abonnenten des Newsletters.

Der zweite Anstieg entstand durch eine Artikelserie, die durch einen der Teilnehmer am Roundup auf seiner Facebook Seite geteilt wurde.

Mein Fazit

Der Round Up Post hat sich für mich in mehrfacher Hinsicht gelohnt. Besonders positiv ist aber, neben den gestiegenen Besucherzahlen und Abonnenten, der Kontakt zu anderen Blogger thematisch ähnlicher Seiten. Dadurch ergaben sich bereits zwei Gastartikel, mehrfacher Austausch via E-Mail und sogar ein persönliches Treffen zum weiteren Austausch.

Ich bin überzeugt davon, dass ein Beitrag, wie ich ihn hier beschrieben habe, auch für Deinen Blog sehr nützlich sein kann. In manchen Nischen dürften die Besucherzahlen aus einem solchen Artikel ein vielfaches von meinen eigenen Zahlen betragen.

Vor allem aber kann ein Round Up und der Kontakt zu Gleichgesinnten einen echten Motivationsschub bewirken, der Dir langfristig den Erfolg Deines Blogs sichert.

(Hinweis: Der Artikel 5 erfolgreiche Blogger und ihre Prognosen für 2013 wendet das Prinzip des Round Up Posts ganz aktuell hier im Blog an.)

Autor

Sebastian Prestele lebt seit 2004 die meiste Zeit auf Phuket. Er spricht fliessend thailändisch und nutzt Phuket als Ausgangspunkt für Reisen und Ausflüge in die Region.

Auf www.phuketastic.com gibt er sein Wissen zu Phuket und Thailand weiter.


Kommentare

  1. 1

    Manuela

    Hallo Sebastian, hallo Peer,

    tolle Idee.
    Mein Blog wird morgen erst einen Monat alt und es ist noch recht wenig los.
    Wieviel kann ich gar nicht genau sagen, weil ich es als Schleswig-Holstein-Datenschutzproblemhaber und Techniklusche mit Google Analytik noch nicht wirklich auf die Reihe bekommen habe.

    So einen Round-Up-Post werde ich auf jeden Fall durchführen und mich gleich auf die Suche nach passenden Teilnehmern machen. Ich bin gespannt, was dabei rauskommt.

    Auch dein Schreibstil hat mir gefallen, Sebastian. Normalerweise merkt man sofort, wenn statt Peer ein Gastautor am Werk war. Bei dir habe ich mich nur gewundert, warum Peer plötzlich von sich in der 3. Person schreibt und es erst am Ende gelesen.

    Vielen Dank für den Tipp und diesen schönen Artikel.

    Herzliche Grüße
    Manuela

  2. 2

    Christian

    Hallo Peer,

    danke für deinen Hinweis zu den Round Up Posts.

    Ich kann diese Methode noch gar nicht. Wie gesagt, man lernt nie aus. Daher lese ich auch regelmäßige deine Blogs, damit ich mich weiterbilden kann.

    Nimmst du die zwei Fragen und stellst immer die gleichen Fragen an den Experten oder nimmst du für jeden Experten zwei neue Fragen. Beides ist sicherlich spannend. Ich denke, dass es da dann kein “richtig” und kein “falsch” geben wird, oder irre ich mich da?

    Gruß
    Christian

  3. 3

    Sebastian

    Hallo Christian,
    ich habe für meinen Round Up, also den verlinkten Artikel, an alle die gleiche Frage gestellt, um die unterschiedlichen Meinungen einzufangen. Du kannst aber auch unterschiedliche Fragen stellen.
    Letztlich ist es ja Dein BLog und da kannst Du machen was Du willst. Es gibt kein richtig oder falsch.

    Übrigens noch als Ergänzung zu den Zahlen meines Round Ups.
    Mittlerweile sind es einige hundert Besucher mehr geworden, die nur durch diesen Beitrag auf meinen Blog gefunden haben. Der Artikel wurde noch ein paar Mal verlinkt und tauchte in ein paar Artikel des Monats Listen auf. Und das macht sich auch wieder im Google Ranking bemerkbar. Der Artikel hat sich also auf jeden Fall gelohnt.

    Danke auch nochmal an Peer, dass ich diesen Beitrag hier veröffentlichen durfte.

  4. 4

    Ole

    Hallo Sebastian,
    prinzipiell eine gute Idee, doch mir fehlt da ein Aspekt. Der anfraggende Blogger hat keine (kaum) Besucher, warum sollte sich ein “Etablierter” für dessen Fragen Zeit nehmen, wo er sicher ahnt, dass es doch eh Keiner liest. Das Einzige, was helfen könnte, hast Du selbst nur in einem Satz erwähnt und dort auch noch als “Hoffnung” benannt: Das die angefragten Blogger auf ihren Seiten den Artikel verlinken. Diese Hoffnung erscheint mir aber zu wenig.

    Es bleibt eine gute Idee und Jeder kann selber entscheiden, ob es für ihn ein gangbarer Weg ist.

    Schöne Grüße nach Phuket, und Koh Samui, wenn Du dort mal vorbei kommst ;-)

    Ole

  5. 5

    Sebastian

    Hallo Ole,
    ich kann Deinen Einwand sehr gut nachvollziehen. Mir ging es vor der Durchführung genauso. Aber erstaunlicherweise haben fast alle etablierten meiner Nische mitgemacht, bzw. mir eine kurze Mail geschickt und sich entschuldigt, dass sie keine Zeit hätten.

    Die Hoffnung die ich benannt habe bezieht sich ja auf einen Link, den der Round Up Ersteller von den antwortenden BLoggern erhält. Diesen Link gibt sicher nicht jeder, aber doch der eine oder andere. Aber selbst ohne diesen Link gibt es Aufmerksamkeit.

    Du musst ja auch nicht unbedingt etablierte Blogger anschreiben, Du kannst auch andere Einsteiger oder Fortgeschrittene Blogger anschreiben. Die sind eher bereit.

    Ich denke, der Vorteil liegt einfach darin, dass man auch als etablierter Blogger gerne als Experte auftaucht und wenn es nur auf einem kleinen BLog ist. Vielleicht gibt man dann eben nur ein 2-Zeilen Statement ab.

    Der eine oder andere erinnert sich auch an seine Anfänge und findet die Idee gut und unterstützt neue Blogger.

    Es hängt sicher auch von der Nische ab. Bei den Reiseblogger habe ich jedenfalls sehr positive Erfahrungen gemacht. Hier wird sehr viel untereinander verlinkt und über Social Media geteilt.

    Für mich persönlich hat sich diese Art von Beitrag auf jeden Fall wirklich gelohnt.

    Phuket grüsse ich sehr gerne, Samui dauert wohl noch ein bisschen;-)

  6. 6

    Marko

    Prinzipiell ist das eine sehr gute Idee. Ich habe etwas ähnliches versucht mit Interview-Anfragen. Doch die wirklich erfolgreichen ignorieren das, während Blogger die in etwa auf dem selben Level sind, sich gerne daran beteiligen.

  7. 7

    Patrick

    @Ole: Die etablierten Blogger werden über Social Media auf diesen Beitrag aufmerksam machen, wenn sie etwas beigesteuert haben. Wenn das ein paar der Teilnehmer machen, haben alle Teilnehmer letztendlich etwas davon, da es immer etwas Spillover gibt.
    Ich finde Round Up Posts eine gute Sache.

    Aber gut möglich, dass es auf die Branche ankommt, wie gut das funktioniert. Ich würde mal sagen Reiseblogger haben ein relativ großes Interesse an Vernetzung.

    Grüße
    Patrick

  8. 8

    Markus

    habe mitte jänner mein blogprojekt gestartet. mein zweiter post war ein round up post. es ist ein wenig arbeit, aber es hilft enorm:

    markuscerenak.com/nur-leidenschaft-fuhrt-zum-erfolg-14-experten-im-schnelldurchlauf.html

    fragt nicht blogger. denkt ein wenig außerhalb des rahmens was die leute im round up post betrifft. außerhalb des rahmens denken finde ich prinzipiell sinnvoll. ein beispiel für mich ist, wie ich das thema content klau sehe…

  9. 9

    Hanno

    Meiner Meinung nach ist es grade bei neueren Seiten schwierig an geeignete Blogger ranzukommen, die bei sowas mitmachen. Umso erfolgreicher das Blog schon ist, umso eher sind geeignete Personen dazu bereit. Daher finde ich, dass ein Round Up Post eher für schon länger bestehende Blogs lohnt.

  10. 10

    Sebastian

    @manuela
    danke dir für dein Lob! Ich habe beim Schreiben versucht mich am Stil und Ton von Peer zu orientieren, so dass der Artikel nicht wie ein Fremdkörper wirkt.
    Mir fällt es auch immer wieder negativ auf, wenn Gastartikel so ganz anders sind als die regulären Artikel. Z.B. wenn gesietzt wird, obwohl normalerweise das Du verwendet wird.

    @patrick
    stimmt, die reiseblogger machen da gerne mit. Du warst ja auch gleich dabei;-)

    @markus
    freut mich, dass du ebenfalls mit einem round-up Erfolg hattest. Das Denken ausserhalb der eigenen Nische oder gar der Blogosphäre ist sicherlich ein guter Hinweis!

    @marko, hanno
    natürlich ist es für etablierte Blogs einfacher. Aber auch kleinere Blogs können damit gute Ergebnisse erzielen, wie ja auch einige andere Blogger hier bestätigen.

  11. 11

    Lisa

    Hey! Das ist ne super Idee mit dem Round-Up Post! Aktuell versuche ich soetwas ähnliches mit Interviews zu machen! Ich führe einfach Interviews mit interessanten Leuten aus meiner Szene und hoffe dadurch bekannter zu werden. Die meisten Leute sind dafür sehr offen und man gewinnt viele Kontakte hinzu!

    Gruß

  12. 12

    Markus

    spannend würde ich finden was ihr unter “klein” und groß versteht. ich habe für mich keine vergleichswerte was blog-starts betrifft.

    bin seit 14. jänner on (also die seite gab es schon vorher nur nicht als blog und mit defacto null traffic) und hab rund 9.000 pagesviews, rund 2.500 unique visitors und eine verweildauer von über 3 minuten in den ersten 14 tagen. das finde ich schon recht ordentlich. geld für werbung hab ich keine investiert.

  13. 13

    Christof

    Hallo zusammen,

    bin mit meinem Blog erst seit drei Wochen online. Deshalb könnte dieser Tipp etwas für mich sein. Ich schreibe über zwei Themen (Minimalismus und Nachhaltigkeit), über das andere, schon etablierte Blogger auch eher aus Überzeugung und nicht des Geldes wegen berichten. Deswegen dürften die meisten auch antworten.

    Denke ich werde das in naher Zukunft mal ausprobieren. Danke für die Inspiration!

  14. 14

    Hannes

    Hey super Artikel,
    kannte diese Möglichkeit noch gar nicht. Gute Schritt-für-Schritt-Anleitung. Vielen Dank dafür.

    @Markus: wie hast du dass denn gemacht? Irgendwie müssen die Besucher doch auf deine Seite geleitet werden?

    Das würde mich einmal interessieren.

    Mfg Hannes

  15. 15

    sascha

    Gute Tipps und schön zu Lesen dein Artikel- Seh das auch so wie oben schon jemand geschrieben hat. Einen unbekannten Blog neue Blogger zu Animieren Zeit zu investieren ist sehr schwer. Hatm an jetzt einen großen Blog kann man sich vor Angeboten kaum Retten!
    ABer alleine Bloggen und schreiben reicht normal die Zeit nicht um vorne mitzuspielen. Ich such hier immer in passenden Foren nach Mitschreibern die was mit dem Thema zu tun haben und Spass daran haben.

  16. 16

    Martin Grünstäudl

    Das ist wirklich eine nette Idee, an die ich bisher noch nicht gedacht habe. Allerdings sehe ich da auch gewisse Schwierigkeiten darin, ob sich dann wirklich jemand beteiligt. Ich glaube, das hängt auch primär vom Thema ab, das man behandelt. Gerade bei Businessblogs zum Beispiel stelle ich mir die Sache schwierig vor.

  17. 17

    Erik Jenss

    Moin, Moin,

    die gleiche Idee habe / hatte ich auch schon, nur ist es schwierig die richtigen Webseiten zu finden!

    Ich hätte eine handvoll Artikel – Unique Content (gespinnte Texte), die ich anbieten kann / möchte, Gastartikel auf meinem Blog sind dann im Gegenzug auch willkommen.

    Weitere Infos auf dazu auf diesem Link:

    http://www.erikjenss.de/2013/02/schreiben-und-schreiben-lassen-suche-autoren-und-blogger-fur-lukrativen-artikeltausch/

    Mit besten Grüssen,
    Erik Jenss

  18. 18

    Christian

    Hallo zusammen,

    eine sehr spannende Möglichkeit um Traffic zu bekommen. Leider habe ich keinen richtigen Blog, damit ich das richtig nutzen kann. Vielleicht werde ich einfach einen Blog aufmachen, diesen etwas bekannter machen und versuchen dadurch einen Round Up Post zu entwickeln. Ich halte euch auf dem Laufenden.

    Vielen Dank.

    Gruß
    Christian

  19. 19

    hcmusic

    Wow, viele Sachen Hör ich hier zum ersten Mal, obwohl ich mit lifesoundsreal.de schon über 3 Jahre blogge. Für mein neues Projekt bin ich grad auf de Suche, wie ich den Blog einigermaßen schnell und qualitativ hochwertig “booste”. Round Up Posts ist eine interessante Methode – ich werde es testen. Gruß hcmusic

  20. 20

    Christian

    Hallo,
    auch wenn ich den Artikel jetzt erst gelesen habe, ist er sehr interessant. Ein Round Up Post ist eine super Idee.
    Wünsch noch einen schönen Abend.
    Gruß
    Christian