Wie man mit WordPress einen Domain-Umzug richtig macht

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Heute geht es in diesem Artikel darum, wie man mit WordPress von einer Domain zu einer anderen richtig umzieht und das mit geringem oder gar keinem Traffic-Verlust.

Der Anlass warum ich diesen Artikel verfasse ist, weil mir bei meinem Domain Umzug Fehler unterlaufen sind und ich dadurch viel Traffic verloren habe. Dabei bin ich nur von der Subdomain auf die Hauptdomain mit meinem Blog umgezogen.

Der Traffic Verlust war enorm. Bei mir sind die Besucherzahlen auf www.diewebservisten.de von knapp 5000 Besuchern auf 500 eingebrochen.

Mit den Tipps in diesem Artikel könnt ihr das vermeiden.

Einleitung

Wer einen WordPress Blog ins Leben ruft, hat meist mehrere Möglichkeiten.

Entweder man benutzt den kostenlosen Service von WordPress.com oder aber man hat einen Webhostanbieter, über den man seinen WordPress Blog hostet. In diesem Artikel geht es um einen Domain Umzug von einem selbstgehosteten WordPress Blog.

Gründe für einen Domain Umzug

  • Der Blog wurde auf einem Gratis-Hostanbieter installiert und es wurde vielleicht noch eine *.de.vu Domain gewählt. Für eine bessere Google Bewertung soll nun ein bezahlter Hoster genutzt werden, mit einer eigenen Hauptdomain.
  • Der Blog läuft über eine Subdomain und um die Bewertung bei Google zu steigern, soll dieser über eine Hauptdomain laufen.
  • Der Name des Blogs und damit auch der Domain soll verändert werden.

Vorbereitungen die für den Domain Umzug getroffen werden müssen

Anlegen eines Ordners für den Domainumzug auf dem lokalen Rechner.

Als erstes sollte man ein Google Konto anlegen und danach auf Webmastertools von Google beide Domains hinzufügen. Dadurch sind diese direkt bei Google indiziert. Ebenfalls sollte man für die neue Domain eine xml Sitemap erstellen und Google diese Adresse mitteilen.

Ihr müsst ein Backup der Datenbank eures WordPress Blogs anlegen. Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten. Entweder ihr nutzt dafür ein WordPress Plugin, ich würde hier das WordPress Database Backup empfehlen oder aber ihr benutzt, sofern von Hoster angeboten, den PHPmyAdmin Zugang.

Sichern des gesamten Blog Ordners vom Hostanbieter.

Ändern der Domaindaten in den Einstellungen des alten WordPress Blogs unter allgemeine Einstellungen bzw. über phpmyAdmin.

Erstellen einer .htaccess Datei in der eine sogenannte 301er Weiterleitung für den alten Blog festgeschrieben ist.

Natürlich die neue Domain anlegen und bei dem Provider im Backend eine zugehörige Datenbank anlegen.

Durchführung des Domain Umzugs mit dem WordPress Blog

Hier sollte man nachdem wir uns Gedanken über die Vorbereitungen gemacht haben eine Reihenfolge festlegen und diese dann in Ruhe abarbeiten. Welche Reihenfolge ist hier sinnvoll?

  1. Google Webmaster-Tools Konto anlegen, wenn nicht vorhanden
    Als erstes empfehle ich hier sich bei Google Webmaster-Tools anzumelden, wenn nicht bereits geschehen. Auf die Erstellung eines Google-Kontos werde ich hier allerdings nicht eingehen.

    Nun zu den Webmaster-Tools. Wenn ihr euch dort angemeldet habt, seht ihr im rechten Bereich einen roten Button auf dem steht “Webseite hinzufügen”. Dies machen wird als erstes für die alte und für die neue Domain.

    Jedes Mal wenn man eine Webseite hinzufügt, wird ein Link für eine Google HTML Seite zur Verfügung gestellt, welche ihr herunterladen müsst und dann mit einem FTP Programm in das entsprechende Heimatverzeichnis der zugehörigen Domain hochgeladen werden soll. Dadurch bestätigt ihr Google, dass ihr der Domaininhaber seid.

  2. Datenbanksicherung
    Als nächstes widmen wir uns erst einmal der Datenbank Sicherung. Hier gibt es wie bereits oben erwähnt zwei Möglichkeiten entweder über ein WordPress Plugin oder über die phpmyAdmin Funktion des Hosters.

    • 2.1. Datenbank Sicherung mit den WordPress Plugin WordPress Database Backup
      Dieses Plugin könnt ihr auf austinmatzko.com herunterladen und danach bequem über die Installationsfunktion im WordPress Admin Bereich installieren.

      Für die, die noch keine Plugin installiert haben: Plugins -> Installieren -> Hochladen und über durchsuchen die heruntergeladene Zip Datei auswählen und installieren. Jetzt findet ihr im Adminbereich unter dem Menü Werkzeuge den Link Backup.

      Hier werden die Standard Tabellen angezeigt, welche immer bei einer Sicherung mit gesichert werden und zusätzliche Tabellen. Da es um einen kompletten Umzug der Domain geht, empfehle ich auch die zusätzlichen Tabellen mit zu sichern. Bei Backup Optionen nehme ich immer die Einstellung auf dem Server speichern und dann klickt ihr einfach auf jetzt sichern.

      Wenn jetzt die Datenbanksicherung erfolgt ist, öffnet ihr euer FTP Programm und wählt das Verzeichnis in dem euer WordPress Blog installiert wurde. Jetzt sollte im Ordner wp-content der Ordner backup-fb4cc enthalten sein. In diesem befindet sich eure Datenbanksicherung. Diese Sicherung müsst ihr jetzt auf euren Rechner herunterladen. Am besten in einen Ordner, der eigens für den Umzug angelegt wurde.

    • 2.2. Datenbank Sicherung über des phpmyAdmin Zugang
      Den phpmyAdmin Zugang findet ihr meist, wenn ihr euch bei eurem Provider anmeldet und dort nach Datenbankverwaltung schaut. Da werden dann die gesamten Datenbanken, welche ihr bisher angelegt hat angezeigt.

      Bei 1blu ist es zu Beispiel so, dass unter jeder Datenbank ein Link zum verwalten steht. Diesen müsst ihr nur anklicken und somit gelangt man direkt in die Datenbank des Blogs. Hier wählt ihr den Menülink Exportieren. Im Bereich Exportiren wählt ihr SQL aus.

      Unter Optionen setzt ihr ein Häkchen bei “Kommentare”, bei “Struktur”, bei “Füge IF NOT EXISTS hinzu”, bei “AUTO_INCREMENT-Wert hinzufügen”, bei “Tabellen- und Feldnamen in einfachen Anführungszeichen”, bei “Daten”, bei “Vollständige ‘INSERT’s”, bei “Erweiterte ‘INSERT’s” und bei “Benutze hexadecimal für BLOB Exporttyp”.

      In dem Bereich senden würde ich keine Kompression auswählen. Jetzt noch mit “OK” bestätigen. Dadurch wird die Datei als *.sql Datei heruntergeladen. Wie bei dem Beispiel für die Sicherung mit einem WordPress Plugin würde ich auch diese Datei direkt in den Ordner für den Domain Umzug speichern.

  3. Sicherung des Blogs an sich
    Dies ist relativ einfach und schnell zu bewerkstelligen, dazu öffnet ihr einfach ein FTP Programm und kopiert bzw. ladet den gesamten Ordner des Blogs vom Webhoster in den vorbereiteten Ordner für den Domain Umzug.

    Es ist sinnvoll von alle gesicherten Daten (Datenbank und Blog-Dateien) nochmals ein Backup zu machen, bevor man diese bearbeitet.

  4. Neue Domain einrichten
    • 4.1. Datenbank für die neue Domain vorbereiten
      Hinweis:
      Hierfür geht ihr bitte in den Ordner, wo ihr die Datenbanksicherung gespeichert habt und öffnet mit einem Texteditor die SQL Datei. Relativ am Anfang der Datei sollte ihr zwei Zeilen finden, die beginnen mit “CREATE DATABASE” und “USE”. Diese beiden Zeilen müsst ihr löschen, sonst bekommt ihr während des Importes der Datenbank eventuell Fehlermeldungen.

      Dafür muss bei dem Provider über welchen der Blog als neue Domain läuft als erstes die Datenbank für den Blog angelegt werden. Wie das funktioniert ist Provider abhängig. Jetzt loggt ihr euch in den phpmyAdmin Bereich der Datenbank für die neue Domain ein und öffnet den Reiter “Importieren”.

      Im Bereich “Zu importierende Datei” klickt ihr auf “durchsuchen” und öffnet die vorher gesicherte SQL Datei. Danach nur noch mit “OK” bestätigen. Jetzt steht euch erst einmal die Datenbank eures Blogs für die neue Domain zur Verfügung.

      Nachdem die Datenbank des Blogs erfolgreich importiert wurde, findet ihr im rechten Bereich der Seite der phpmyAdmin Oberfläche sämtliche Tabellen, die für WordPress benötigt werden. Dort sucht ihr nach der Tabelle mit dem Namen “wp_options” und klickt diese an. Damit ist die Tabelle für die Einstellungen des Blogs geöffnet.

      Je nachdem welcher Reiter im oberen Bereich aktiviert ist, müsst ihr eventuell noch den Reiter “Anzeigen” aktivieren. Hier findet ihr den Aufbau der Tabelle für die Einstellungen des Blogs. Die erste Zeile sollte unter der Spalte “option_name” mit “siteurl” bezeichnet sein und unter der Spalte “option_value” sollte eure alte Domain stehen.

      Damit man beim nutzen der neuen Domain nicht ständig auf die alte URL weitergeleitet wird, müssen wir diese ändern. Dazu öffnen wir die Spalte indem wir auf das Stift Symbol klicken. Jetzt werden euch mehrere Textfelder angezeigt. In dem größten sollte die URL eurer bisherigen Domain stehen. Diese ersetzt ihr einfach mit der neuen Domain und klickt auf “OK”. Damit haben wir die Einstellungen der Seiten URL eures Blogs auf die neue Domain angeglichen.

      Aber damit auch wirklich alles funktioniert müssen wir noch einen weiteren Schritt gehen und die Einstellungen für das “Home Verzeichnis” auf die neue Domain anpassen. Dies machen wir indem ihr auf den Button mit dem einfachen Pfeil klickt, jetzt werden weitere Spalten der Tabelle Einstellungen angezeigt unter anderem findet ihr dann eine Zeile, wo in der Spalte “option_name” die Bezeichnung “home” steht, wahrscheinlich mit einem Eintrag in der Spalte “option_value” euer alten Domain. Jetzt gehen wir genau so vor wie bei der Änderung der Seiten URL.

    • 4.2. Einrichten des Frontend Bereiches für die Besucher der neuen Domain
      Damit die neue Domain auch auf die gerade angepasste Datenbank zugreift, muss die Datei “wp-config.php” geändert werden.

      Dazu öffnet ihr auf eurem PC den Ordner für den Domain Umzug und geht in das Verzeichnis wo eure Blogdateien liegen, die ihr mit einem FTP Programm, wie in Schritt “Sicherung des Blogs an sich” beschrieben, heruntergeladen habt.

      Dort findet ihr auch die Datei “wp-config.php”, mit einem Texteditor wird diese geöffnet.

      Hier findet ihr folgende Zeilen:
      define(‘DB_NAME’, ‘Datenbankname’);
      define(‘DB_USER’, ‘Datenbankbenutzername’);
      define(‘DB_PASSWORD’, ‘Datenbankpasswort’);
      define(‘DB_HOST’, ‘Host der Datenbank’);

      Diese Daten werden mit den Daten für die neue Datenbank ausgetauscht und danach wird die Datei abgespeichert.

      Nachdem dies nun erledigt ist, ladet ihr den Inhalt dieses Ordners in den Ordner, auf den die neue Domain bei eurem Provider zugreifen soll.

      Nun kommt der erste Test, ob alles soweit funktioniert hat. Hier ruft ihr einfach die Domain auf, unter welcher der Blog zukünftig zu finden ist.

      Da ich selbst ein paar kleine Fehler bei meinem ersten WordPress Umzug gemacht habe, habe ich während des Schreibens dieses Artikels fast jeden Schritt nochmals parallel durchgeführt. Sprich ich bin mit meinem Blog vom Provider auf meinen lokalen Server umgezogen.

      Was unter Umständen passieren kann, ist dass das eine oder andere Plugin nicht mehr funktioniert, welches ihr bisher installiert hattet. Da kann es beim Aufruf der neuen Blog Domain zu Fehlermeldungen kommen.

      Um diese Fehler zu beseitigen, deaktiviert und löscht ihr einfach die Plugins, die Fehler verursachen aus dem Verzeichnis “wp-content/plugins”, aber bitte notiert sie euch. Wenn alle Plugins gelöscht sind, die Fehler hervorrufen, sollte dann euer Blog unter der neuen Domain wie gewohnt funktionieren.

    • 4.3. Neuinstallation der Plugins, die Fehler nach der Fertigstellung hervorgerufen haben + anpassen der funktionierenden Plugins
      Wenn jetzt der Blog wie gewohnt funktioniert, können alle Plugins, welche Fehler verursacht haben, erneut installiert werden. Danach übernehmt ihr einfach die Einstellung, wie ihr sie in unter der alten URL im Blog vorgenommen habt und alles sollte wie gewohnt geladen werden.

      Jetzt muss noch überprüft werden, ob alle anderen Plugins problemlos funktionieren. Solltet ihr feststellen, dass das eine oder andere Plugin nicht einwandfrei funktioniert, empfiehlt es sich ebenfalls dieses erneut zu installieren.

    • 4.4. Ändern der E-Mail Adresse
      Damit ihr auch alle Mails bekommt, welche euch normalerweise durch den Blog zugestellt werden, müsst ihr eine neue E-Mail für den Blog festlegen, z.B. info@neuerblog.de. Diese fügt ihr dann im WordPress Admin Menü unter Einstellungen -> Allgemein -> E-Mail ein.

      Soweit so gut, jetzt läuft erst einmal der Blog unter der neuen Domain. In den folgenden Schritten geht es darum Google mitzuteilen, dass euer Blog eine neue Domain hat und das möglichst ohne Besucherverlust.

    • 4.5. XML Sitemap für den neuen Blog anlegen
      Hierfür benutze ich das Plugin Google XML Sitemaps, welches über das Plugin-Menü problemlos installiert werden kann.

      Wie das Plugin benutzt wird, erklärt sich bei dem Anwenden des Plugins von selbst, wenn man ein wenig Englisch beherrscht. Um die XML Sitemap anzulegen, geht ihr im Admin Bereiches des Blogs unter Einstellungen -> XML-Sitemap.

      Wenn jetzt die XML Sitemap angelegt ist, solltet diese mit http://www.deineNeueDomain.de/sitemap.xml aufgerufen werden können.

      Nachdem das alles erledigt ist, meldet ihr euch wieder bei den Google Webmaster-Tools an und klickt auf die Domain, unter welcher zukünftig euer Blog zu erreichen ist. Jetzt folgt ihr folgenden Links “Optimierung -> Sitemaps”.

      Hier finden ihr im rechten oberen Bereich einen roten Button mit der Bezeichnung „SITEMAP HINZUFÜGEN/TESTEN“. Dort klickt ihr drauf und ergänzt in dem Popup alles was nach http://www.deineDomain.de/ in der URL zu euer XML Sitemap steht.

      Der Zwischenstand sollte jetzt sein, dass beide Blogs auf beiden Domains parallel laufen.

      Damit der Blog jetzt nur noch unter der neuen URL erreicht wird, müssen wir noch die 301 Weiterleitung einrichten.

    • 4.6. 301 Weiterleitung einrichten
      Hierzu würde ich folgende Schritte empfehlen:

      1. Anlegen einer Datei namens .htaccess mit einem Texteditor auf dem lokalen PC.
      2. Öffnen der angelegten .htaccess Datei und folgendes in diese Datei hineinschreiben:
        RewriteEngine On
        Options +FollowSymLinks
        RewriteRule (.*) http://www.deineNeueDomaine.de [R=301,L]

        “deineNeueDomaine” natürlich mit deiner neuen Domain Blog URL ersetzen.

        Speichern der .htaccess.

        Oder ihr generiert euch den Code einfach auf meinem Blog. Da habe ich einen kleinen Code Generator bereitgestellt.

      3. Die angelegte .htaccess mit einem FTP Programm in das Homeverzeichnis des Ordners hochladen, auf dem die alte Domain Blog URL zugreift.
      4. Löschen des Inhaltes des Ordners auf den die alte Domain URL zugreift, außer der gerade eben hochgeladenen .htaccess Datei.

      Jetzt sollte man, sobald die alte Domain aufgerufen wird, auf die neue Domain umgeleitet werden. Durch diese Umleitung sagt man Google, dass die alte Domain jetzt unter folgender neuer Domain zu erreichen ist.

Fazit

Ein Domainumzug mit WordPress ist möglich, sollte allerdings vermieden werden, da es einerseits aufwendig ist, andererseits kann es trotz der Adressänderung in der neuen Datenbank zu Problemen führen, was bereits installierte Plugins betrifft bzw. auch was veröffentlichte Post betrifft.

Dies weiß ich durch eine Anfrage bei all-ink.com, da ich mich dort wegen Webspace informiert habe und auch mit einem der Mitarbeiter ein Telefonat führte, wegen zusätzlicher Informationen.

Mein Tipp: Macht nur ein Domainumzug, wenn es wirklich keinen anderen Weg gibt, denn auch diese Anleitung ist keine Garantie für Erhalt des bisher erreichten Traffics.

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Kommentare

  1. 1

    meint

    Also, über d e n Titel wird sich der Domian bestimmt freuen… Ob er aber einen Umzug plant, bin ich mir nicht sicher…

  2. 2

    meint

    Tippfehler im Permalink und Titel – Domian ist der nervtötende Radiomoderator ;-)

    Zum Lesen bin ich noch gar nicht gekommen, nur spring mir das eben im Feedreader ins Auge.

    Grüße

  3. 4

    meint

    Hm, wenn man nur von einer Subdomain auf die Hauptdomain wechseln will/muss, ist das unter Umständen – kommt natürlich auch etwas auf die Möglichkeiten beim Hoster an – möglich einfach die Zuordnung der Hauptdomain zu ändern.

    Beispiel vorher:

    sub.domain.de -> zielt auf /www/sub.domain.de/
    domain.de -> zielt auf /www/domain.de/ (leitet weiter oder zeigt irgendwas an, was danach verschwinden soll)

    Beispiel nachher:

    sub.domain.de leitet via 301 auf domain.de
    domain.de -> zielt auf /www/sub.domain.de/

    Dann muss man auch die Datenbank nicht neu einspielen. Solange man auf dem gleichen Server bleibt sollte das eigentlich jetzt nicht so das Problem darstellen (selbst, wenn man den Server wechselt kann man ja auf die gleiche Datenbank zugreifen, man darf halt nur nich via “localhost” den Zugriff probieren).

    Man kann auch einfach den Verzeichnisnamen anpassen ..

    Wenn man den Server wechselt, dann ist es natürlich nötig die Datenbank zu ex- und importieren.
    Ich würde das dann allerdings für kurze Zeit auch einfach mal parallel laufen lassen, um sicherzustellen, dass alle Plugins funktionieren (eventuell sind unterschiedliche PHP- oder MySQL-Versionen im Einsatz).

  4. 5

    meint

    Vielen Dank für diese Anleitung. Ich habe auch schon vor langem an einen Umzug eines meiner Projekte gedacht, aber ich hab es mich nie getraut, eben weil so viel schief gehen kann!

    Aber mit der Anleitung werde ich es mal versuchen.

  5. 7

    meint

    Im September oder Oktober stehen bei drei meiner Blogs aufgrund wachsender Besucherzahlen wohl ein Domain Umzug bevor. Nachdem ich teilweise wirklich Horrorgeschichten von Freunden gehabt habe, habe ich schon ein wenig Bammel davor. Hoffe, dass auch alles glatt geht und keine Daten dabei verloren gehen. Darf ich eventuell fragen, wie lange du für einen solchen Domainumzug an Zeit gebraucht hast?

  6. 8

    meint

    Es kommt mir so vor, als würde das teilweise falsch verstanden.

    Domainumzug ungleich Serverumzug.

  7. 10

    meint

    Vielen Dank, für das ausführliche und informative Tutorial. Hätte ich bisschen früher gebraucht, denn mittlerweile habe ich einen sehr guten Hoster gefunden. Aber vielleicht muss ich ja irgendwann mal wieder mit einem gekauften Projekt oder so umziehen.

  8. 11

    meint

    Vielen Dank für die Anleitung. Ich bin auch gerade mitten im Umzug, da kommt mir das ganze sehr recht.

    LG

  9. 12

    meint

    Ein Domainumzug ist immer eine heikle sache…am besten ist es noch vor einer Projekterstellung genau zu überlegen ob es sich wirklich loht auf einem gratis Host oder eine Subdomain zu starten!

    Am besten ist es immer gleich eine eigene Domain zu nehmen und auf einen großen Hosting Anbieter zu setzen, den man kennt oder gute Erfahrungen von anderen gehört hat.

    Dann spart man sich diese heikle Aufgabe, den es kann auch mal was schief gehen und dann sind eventuell Daten verloren…aber wie im Artikel ersichtlich, hast Du an mehrfache Backups geraten…das ist auch immer gut, alles lieber öfter absichern und speichern!

  10. 13

    meint

    Ich stimme meinen Vorredner zu. Free Subdomains entbehren jeglicher Seriösität. Ich nehme sie nur ab und zu nochmal als Satelliten-Blogs um Keysites zu pushen. Wenn ein Blog, dann gleich auf einer richtigen Domain. Falls dann doch mal ein Umzug zwangsläufig ansteht, hilft natürlich die Anleitung gut weiter. :)

  11. 14

    Harry meint

    Hm, in dem Zusammenhang habe ich mal eine ganz andere Frage:
    Ich blogge mit Blogger, aber unter einer Haupt-Domain (blog.meinblog.de).
    Ich überlege schon lange, ob ein Umstellen auf WordPress Sinn macht???
    Eigentlich müsste google doch auf Blogger stehen, weil es aus dem eigenen Haus ist, oder?
    Gruß
    Harry

  12. 15

    meint

    Aja sehr interessant dieser Artikel, hier sieht man mal wieder wie umständlich das ganze Wechseln und Umziehen nach wie vor ist. Da sollten sich mal die Betreiber der Server ein paar Gedanken machen, dass man einen Umzug einfacher hinbekommt. Oder gibt es sogar Fachkleute für sowas?

  13. 16

    meint

    WordPress ist ja echt kinderleicht zu bedienen … aber so ein Umzug auf eine neue Domain, da brauchts schon einen Experten bzw. eine ausführliche Anleitung wie deine hier (Danke!), um keine Fehler zu machen und dadurch Besucher zu verlieren.

  14. 17

    meint

    Da kann ich nur meinem Vorredner recht geben: ich habe das bereits bei drei Kundenblogs so gemacht (also die WP-eigenen Import/Export-Tools, und dann das S&R-Plugin).

    Aber, wie auch schon von anderen erwähnt, besser gleich zu Beginn eines Blogprojektes eine eigene Domain und einen großen Hoster verwenden, dann hat man diese (und andere) Probleme später nicht.

  15. 18

    meint

    Soweit ich das sehe hast du nur die URL in der “siteurl” angepasst. Was ist aber mit Links in den Artikeln. So wird der Browser und auch Suchmaschinen ständig per 301 weitergeleitet, was nicht besonders schön ist. Vielleicht ist die alte Domain auch irgendwann nicht mehr da und dann gehen alle Links ins Leere.

    Wenn also schon einen MySQL-Dump machen, dann doch bitte auch per Suchen-Ersetzen auf dem Dump alle Vorkommnisse der alten Domain ersetzen.

  16. 19

    meint

    Sehr hilfreiche Anleitung. Habe schon mehrmals nach dem selben Prinzip einen Blog umgezogen. Allerdings auch wie Bernhard schrieb, per Suchen und Ersetzen die alten Domains in der Datenbank aktualisiert.

    Meist gehe ich dann auch in den Artikeln noch einmal die internen Links durch und ändere diese. Auch bei externen Links gucke ich, wo man diese noch ändern kann. Oft hat man bei Blogverzeichnissen oder ähnlichen Seiten ja die Möglichkeit, diese im Nachhinein anzupassen. Denn erfahrungsgemäß geht auch bei 301-Weiterleitungen hin und wieder etwas Pagerank verloren.

    Beste Grüße
    Manuel

  17. 20

    meint

    Kann ich auch als “kleine” Privat-Bloggerin meinen bestehenden Blog dazu nutzen, um einen neuen zu stärken? Ich blogge momentan noch über mein Kind als Frühchen, was man da so alles zu beachten hat und so, würde aber gerne noch einen zweiten Blog anfangen um einfach über das tolle Gefühl als Mami zu bloggen. Es ist einfach so toll zu sehen, wie sich ein Kind entwickelt :)

  18. 21

    Dang Nguyen meint

    Danke für die tollen Tipps. WordPress ist leicht zu bedienen. Aber wenn die großen Probleme mit Trojaner, Viren und sonstiger Malware auftauchen, wirds weniger lustig. Danke für die Step-to-Step Anweisung.

  19. 22

    meint

    Wie einige bereits kommentiert haben. Mit dem Search&Replace-Plugin lassen sich alle Verweise ersetzen. Danach dürfte es “Blog-intern” zu keinen Problemen mehr kommen.

  20. 24

    meint

    Vielen Dank für das tolle Tutorial. Ziehe auch grade mit meinem privaten blog auf eine neue Domain um. War absolut notwendig und da Titel und Inhalt einfach nicht mehr zueinander gepasst haben… Dank des Tutorial verlief alles problemlos. Danke!

  21. 25

    klaus_hh meint

    Nach dem Wechsel des Domainnamens auf den neuen Namen (Änderung in der wp-config.wp), wird bei Eingabe der neuen URL immer auf die “alte” Adresse umgeleitet und die Seite wird so angezeigt, als ob man nicht eingeloggt ist (keine WordPress-Statuszeile, keine nur für registrierte User verfügbaren Menüpunkte).
    Das passiert nur bei der Startseite, bei anderen Seiten passiert es nicht und nach dem Aufruf der Startseite passiert es erneut.

  22. 27

    meint

    Danke für den Artikel, habe gerade mein Blog von einer Subdomain auf meine Domain mit www umgezogen. Ich musste nicht mal die wp-config anpassen, da die Subdomain auf dem gleichen Server läuft und ich den gleichen Zugang weiter nutzen konnte. Hat keine 10 Minuten gedauert, weil ich die .htaccess Dinge einfach kopieren konnte :-)

  23. 28

    meint

    Nur einen Tipp möchte ich ergänzen: wer den Datenbankumzug via lokaler SQL-Datei macht (also im Export-Import-Geschäft ist) der sollte zuvor auf jeden Fall den Spam/Akismet-Cache löschen. Denn darin befinden sich sicherlich Links und IP-Adressen von Spamschleudern und Malwareverteilern. Mein Provider blockt dann den Datenbankimport, weil er einen Angriff per SQL-Injection unterstellt.

  24. 31

    Gerrit meint

    Hallo,

    ich muss die Domain aus einem WordPressshop herrauslösen.

    wer hat bitte ein KONKRETEN Überblick zum Vorgehen?
    Vielen Dank im Vorraus!!
    Domain 1 routet nur als Record A Eintag auf den Shop.

    Status:

    domain1.com (auf Unterseite Company)
    shop.domain1.com (auf Shop)

    Ziel:

    domain2.de (auf Shop)
    company.domain2.de (Auf Unterseite Company)

    Es muss nachher alles 100% funktionieren.

    Vielen Dank

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