Optimale Blog-Überschriften mit der DIGG-Methode finden

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In seinem Gastartikel beschreibt Arik seine erprobte Methode für klickstarke Überschriften. Diese Methode ist einfach umzusetzen und hilft bei der Überschriften-Erstellung sehr.

Du kennst das bestimmt: Man hat gerade eine gute Idee für einen neuen Artikel, setzt sich an den Schreibtisch, und grübelt erst einmal was für eine Überschrift der denn haben soll.

Man möchte ja nicht so langweilig klingen. Wenn wir schon unsere Zeit in SEO investieren, dann wollen wir auch – wenn man in den Suchergebnissen weit oben steht -, dass der Artikel angeklickt wird!

Nun gibt es eine Methode, die uns Bloggern hilft auf Dauer gute und kreative Überschriften zu finden, die nicht wie aus unserem Wortlaut klingen und unseren Blogbesuchern viel Abwechslung und Innovation bieten.

Vorteile guter Überschriften

Ok, doch schauen wir uns erst einmal kurz an was uns das überhaupt bringt, wenn wir interessante und ansprechende Überschriften haben:

  • Unsere Artikel werden bei Google eher angeklickt, weil die Menschen unsere Überschriften als “Lösung für ihr Problem” UND dazu noch als unterhaltend ansehen (wir stechen aus der Masse heraus).
  • Auf unserem Blog werden die Besucher ggf. länger bleiben – wenn wir auf andere Artikel verweisen -, da die Überschriften interessant und themenrelevant sind und den Besucher dazu anregen noch mehr Artikel zu lesen.
  • Wir bringen insgesamt mehr Pep in unseren Blog und heben uns von etlichen Bloggern ab, die nur 0815 Überschriften verwenden. Dazu zeigen wir noch unserem Besucher, dass wir ihm insgesamt höhere Qualität bieten wollen wenn wir darauf achten, dass wir Überschriften haben, die ihn ansprechen.

Sprich, es gibt genügend überzeugende Gründe weshalb wir uns überlegen sollten, welche Überschrift wir für unsere Artikel wählen!

Das hört sich ja bis hier hin alles etwas zu schön um wahr zu sein an. ;-) Als würde es quasi einen Generator geben, der uns speziell zu unseren Artikeln passende Überschriften liefern würde.

Na ja, ich werde dir jetzt gleich eine Methode vorstellen, die dir als Blogger eine Art Generator liefert, oder besser gesagt: Eine Methode, die dir auf Dauer Vorlagen für Überschriften bereit stellt, die du im Handumdrehen so ergänzt, dass sie deinen Artikeln gerecht werden.

Fangen wir an!

Step-by-Step Anleitung: So kreierst du als Blogger dauerhaft gute Überschriften!

Es handelt sich hierbei um die Digg-Methode. Wir benutzen diese Webseite um zu recherchieren welche Artikel, die auch unseren Themenbereich behandeln, sehr beliebt sind und formen dessen Überschriften mit einfachen Methoden um, sodass wir sie selber benutzen können. Gehe wie folgt vor:

  • Erst einmal rufen wir Digg.com auf.
  • Jetzt geben wir oben rechts in die Suche ein Keyword des Artikels ein, den wir schreiben wollen und suchen es.
  • Dann gehen wir auf das “Best Match” und ändern es zu “Most Dugg”.
  • Nun wird uns eine Übersicht geboten, auf der wir sehen können welche Artikel zu unserem Keyword den höchsten Rang auf Digg haben.
  • Ok, jetzt schauen wir uns die Überschriften der ersten Seite an und wählen 4 aus, die uns selber ansprechen. (Falls du keine guten findest, versuche das Ganze mit einem anderen Keyword.)

So, und wie geht es jetzt weiter? Wenn wir gute Überschriften gefunden haben, kopieren wir sie in ein leeres Text-Dokument und wenden eine der folgenden Methoden an um sie für unseren eigenen Artikel benutzen zu können:

  • Umformen: Du nimmst die Struktur der Überschrift und setzt deine eigenen Wörter ein, wie zum Beispiel: Eigentliche Überschrift = Wie Gmail Outlook zerstört hat! Abgeänderte Überschrift = Wie AWeber MailChimp abgelöst hat.

    Ich kann gleich an dieser Stelle sagen, diese Methode ist die schwerere der Beiden, aber auch die kreativere.

  • Ergänzen: Bei dieser Methode nimmst du die Überschrift von Digg – oder ein Teil von ihr – und ergänzt sie mit einem kurzen Satz, der sich auf deinen Artikel bezieht, wie zum Beispiel: Eigentliche Überschrift = 1 von 12.000 Spam Mails werden geöffnet. Abgeänderte Überschrift = 1 von 12.000 Spam Mails werden geöffnet, meine Newsletter-Öffnungsrate liegt bei 78%.

Du kannst natürlich auch beide Methoden kombinieren, das wäre dann wohl eine Non plus ultra Überschrift. :-)

Warum diese Methode funktioniert

Dadurch, dass die “Most Dugg” Artikel die interessantesten ihres Themenbereiches auf Digg sind, liegt es nah, dass auch ihre Überschriften dazu beitragen, warum sie so beliebt sind. Das bedeutet wir schauen uns in den besten Artikeln um und suchen uns dann die Überschriften aus, die auch zu unserem nächsten Artikel ungefähr passen könnten und formen sie – wie oben erklärt – um.

Die Digg-Methode ist sehr einfach zu verstehen und umzusetzen. Es gibt jedoch ein paar kleine Hacks & Tricks, die du anwenden solltest um noch bessere Ergebnisse zu erzielen. Und zwar folgende:

  • Englische Keywords: Du wirst ganz schnell feststellen, dass man bei Digg zwar auch deutsche Artikel bekommt, dennoch die Vielfalt bei den englischen wesentlich größer ist. Aus diesem Grund übersetze ich meine Keywords grundsätzlich ins Englische und suche sie dann.
  • Streetart, Graffiti, Art: Dies sind alles Begriffe, die du nehmen solltest wenn dir für dein Keyword gar keine guten Überschriften angezeigt werden. Irgendwie sind die Leute, die sich mit kreativen Themen beschäftigen auch bei ihren Überschriften kreativer. (Du solltest bei diesen Überschriften dann natürlich NUR die Struktur nehmen und den Rest mit deinen eigenen Wörtern ersetzen.)
  • How to: Wenn du in deinem Blog anderen Menschen etwas beibringst oder zeigst macht es auf jeden Fall Sinn bei Digg vor dein Keyword “How to” zu schreiben, das grenzt das Ganze etwas ein und liefert dir meistens bessere Ergebnisse.
  • Experimentieren: Manchmal gebe ich bei Digg wahllos Dinge ein, die mir in den Kopf kommen wie zum Beispiel: “dog belting”, “cat videos”, “boyfriend”, “geeks”, “how to dog training” und wundere mich was man teilweise für gute Vorlagen bekommt. Aus diesem Grund: Experimentiere einfach mal, es lohnt sich auf jeden Fall und macht Spaß!

Ok, dies ist alles was du für den Anfang über die Digg-Methode wissen musst. Du wirst in sehr kurzer Zeit ganz schnell verstehen wie Digg so tickt und wie du schnell richtig gute Vorlagen für Überschriften bekommst, die eine hohe Klickrate garantieren.

Ich hoffe dieser Artikel konnte dir weiter helfen und man hört sich bald mal wieder! In diesem Sinne, dein Arik Ermshaus

PS: Falls du Fragen oder Anmerkungen zum Artikel hast poste bitte einen Kommentar. Ich werde versuchen alle Fragen zu beantworten!

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Kommentare

  1. 1

    meint

    Eine weitere gute Methode Blogleser zu fesseln, heißt “Den Dingen einen Namen geben” und dieser Artikel ist ein echt gutes Beispiel dafür. Von daher kann man hier gleich zwei Dinge auf einmal lernen. ;-)

  2. 2

    meint

    Interessante Methode. Werde es mal testen. Auf den ersten Blick habe ich für mein Themengebiet aber auch nur “schlechte”, einfallslose, einfache Überschriften gefunden. Aber deine Tricks sind da denke ich nochmal hilfreich… :)

  3. 5

    meint

    Liest sich für mich zunächst etwas umständlich, aber ich werde es mal ausprobieren.
    Bei mir läuft es oft so, dass ich zunächst eine einigermaßen passende Überschrift wähle, von der ich weiß, dass sie nicht so stehen bleiben wird. Ich brauche sie aber einfach, um überhaupt ruhigen Gewissens mit dem Schreiben anfangen zu können. Während ich den Artikel schreibe, ergeben sich dann ganz von allein passendere Alternativen für eine gute Überschrift. Das klappt meistens sehr gut.
    LG Finja

  4. 6

    meint

    Wow, bislang nutzte ich Digg zwar zum verlinken, aber nicht zum inspirieren für Artikel-Ideen.
    Finde die Idee echt gut – aber ich muss zugeben das man schon stark merkt, das viel mehr englische Artikel drin sind als Deutsche…und es mit einer trivialen Übersetzung manchmal nicht so einfach getan ist….da spielt dann schon die andere Mentalität mit rein.

  5. 9

    meint

    Gute Tipps sind immer herzlich willkommen und wenn ich in 10 Jahren endlich “Power-Profi-Blogger” bin kann ich wahrscheinlich auch die DIGG-Method super virtuos anwenden.
    Danke für den Tipp.

  6. 10

    meint

    Auf die Idee, Google für meine Überschriften zu nutzen, war ich ja schon gekommen. Aber eine Seite zu nutzen, auf der es von Überschriften geradezu wimmelt, ist so schlicht wie genial :D Danke für den Hinweis!

  7. 11

    meint

    Nen interessanter Ansatz. Wobei sicherlich nur für englischsprachige Blogs interessant ist, weil Deutsche ticken einfach anders als Amis. Aber vllt dasselbe mit Yigg oder Mr.Wong probieren?

  8. 12

    meint

    Danke für den guten Beitrag!
    Werde es mal mit Digg.com versuchen. Bin ja meistens eher unkreativ in den Überschriften, deswegen bin ich dir sehr dankbar für die Tipps.
    Wie hält es der Rest von euch eigentlich mit Unterüberschriften? Versuche seit neuesten, diese mehr zu verwenden, machmal “dopple” ich damit aber nur die erste – und das ist ja nicht Sinn des Ganzen.

  9. 13

    meint

    @all, vielen Dank für das gute Feedback. Ich freue mich sehr, dass ich weiterhelfen kann und nehme euer konstruktives Feedback ernst. Viel Erfolg weiterhin!

  10. 14

    meint

    Ja, klingt gut. Aber der Inhalt ist auch recht entscheidend, wenn man die Leser bei sich behalten will. Also: Gute Überschrift + guter Content = guter Artikel = langfristig viele Leser.

  11. 15

    meint

    @Phil, ich habe gerade mal bei Yigg geguckt aber ich konnte so auf die Schnelle keine Funktion finden, die die beliebtesten Posts anzeigt…müsste man sich mal näher mit beschäftigen.

    Grundlegend aber: Klar, warum nicht auch auf anderen Webseiten gucken. Viel Erfolg!

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