10 Merkmale erfolgreicher Blogs

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Was macht die großen und viel gelesenen Blogs so erfolgreich?

Ich habe mir mal viele erfolgreiche Blogs angeschaut und natürlich auch meinen erfolgreichen Blog “Selbständig im Netz“.

Und die folgenden 10 Faktoren tauchen immer wieder auf und scheinen die Eckpfeiler erfolgreicher Blogs zu sein.

Die 10 Merkmale erfolgreicher Blogs

  • Ziele und Zielgruppe
    Erfolgreiche Blogs haben oft eine Vision bzw. sehen das große Ganze und verlieren sich nicht in den täglichen Kleinigkeiten. Daraus leiten sich konkrete Ziele ab, wohin der Blog sich entwickeln soll. Ein wesentliches Merkmale ist auch die Zielgruppe. Meist wird eine bestimmte Zielgruppe bzw. eine Gruppe von verwandten Zielgruppen angesprochen und die Blogs bleiben dann auch beim Thema.
    Auf jeden Fall ist “Geld verdienen” nicht das einzige Ziel, da dies wohl nicht so lange motivieren würde.
  • Unique Content
    Content ist King. Abgedroschen aber trotzdem noch immer wahr. Es hilft sehr, wenn man nützliche und interessante Inhalte für die Zielgruppe mit eigenen Erfahrungen und der eigenen Meinung ergänzt. Das macht die Inhalte dann wirklich einzigartig.
  • Leidenschaft
    Man merkt meist sofort, ob jemand mit Herzblut bei einem Thema dabei ist oder nicht. Gerade Blogs, die so sehr mit der Person des Bloggers verbunden sind, profitieren sehr stark von Leidenschaft und Interesse für das Thema. Auch hier sollte Geld nicht die Hauptmotivation sein.
  • Regelmäßigkeit
    Regelmäßige Inhalte, regelmäßige Kommentare etc. gehören zu erfolgreichen Blogs dazu. Für viele Leser sind die Blogs eine tägliche Anlaufstelle und wenn dieser nur hin und wieder und recht unregelmäßig was veröffentlicht, dass schreckt das viele Leser ab. Stammleser und eine Community können sich so kaum bilden.
  • Unique Layout
    Standlayouts, wie sie viele andere Blogs haben, sind bei Top-Blogs nicht zu finden. Von stark angepassten Themes bis hin zu kompletten Eigenentwicklungen reicht die Palette. Wiedererkennbarkeit ist sehr wichtig. Zudem verbessert ein individuelles Theme auch den ersten Eindruck.
  • Über andere schreiben
    Erfolgreiche Blogs geizen weder mit Links, noch mit News über andere bzw. zu anderen Websites. Wer über andere berichtet sorgt nicht nur für mehr Kontakte, sondern bietet seinen Lesern auch einen sehr großen Mehrwert.
  • Über sich selber schreiben
    Ein Blog ist immer sehr stark mit der Person des Bloggers verbunden. Deshalb sollte man auch was von sich preis geben und nicht anonym bleiben. Natürlich muss und sollte man auch nicht seine ganze Lebensgeschichte ausbreiten. Aber wenn Leser den Blogger ein wenig persönlicher kennen, stärkt das die Bindung zum Blog.
  • Der eigene Stil
    Ein eigener Stil ist ebenfalls sehr wichtig. Der Schreibstil prägt die eigenen Artikel und macht es für die Leser im Idealfall einfach, den Autoren zu erkennen. Aber auch der allgemeine Stil, z.B. im Umgang mit Störenfrieden ist wichtig. Zudem sollte man ehrlich und vertrauenswürdig rüber kommen und das auch immer wieder unter Beweis stellen.
  • Kommunikation mit den Lesern
    Ein erfolgreicher Blog hat meist auch eine treue Community. Dazu ist es notwendig, dass man mit seinen Lesern kommuniziert und eine Verbindung mit Ihnen aufbaut. Dies betrifft sowohl die Kommentare als auch Anfragen per Mail. Und selbst bei der Erstellung von Artikeln lassen erfolgreiche Blogs viel von den Lesern einfließen.
  • Vermarktung
    Ohne Vermarktung hilft der beste Content nichts. Das Social Web, Suchmaschinenoptimierung, Networking usw. mag nicht jedermanns Lieblingsbeschäftigung sein. Aber ohne diese Maßnahmen, wird man nie das Optimum herausholen und gegen Konkurrenz, die das macht, den kürzeren ziehen.

Garantie für den Erfolg

Natürlich sind auch diese 10 Merkmale keine Garantie für den Erfolg.

Neben den wichtigen Eckpunkten gehört ein wenig Glück und auch externe Faktoren dazu, die man nicht immer beeinflussen kann.

Trotzdem sollte man sich diese 10 Markmale genau anschauen und so viele wie möglich davon verinnerlichen und versuchen umzusetzen.

Ich kenne eigentlich keine wirklich erfolgreichen Blogs (von den Besucherzahlen und der Monetarisierung her), die alle diese Faktoren ignorieren.


Kommentare

  1. 1

    meint

    Klasse Beitrag, bin mir sicher wer diese einfachen Punkte beachtet, kann mit seinem Blog Erfolg haben, auch finanziell ;-)

  2. 3

    meint

    Ich denke auch das zwei Faktoren besonders wichtig sind: Unique Content und wirklich tägliche Updates und Texte, die nicht nur für Suchmaschinen verfasst wurden !

  3. 4

    meint

    Also ich kenn einige Top-Blogs, welche ein Standart WordPress Template nutzen. Da stellt sich dann halt natürlich die Frage, was nun ein Top-Blog ist. :-)

  4. 5

    meint

    @Robert
    /natürlich gibt es auch Top-Blogs mit Standart Template.
    Aber ein individuelles Template ist sicher die bessere Variante.
    Wer einen gewissen Anspruch an seinen Blog hat legt meistens auch Wert auf Wiedererkennung und CI.

  5. 6

    meint

    ich finde man muss seine eigene Persönlichkeit auf der Seite durchsetzen! Die muss einzigartig sein, außerdem muss sie regelmäßig geupdated werden!

  6. 7

    meint

    Regelmäßig bedeutet nicht unbedingt täglich, sondern für den Besucher vorhersehbar zu gleichen Terminen. Oder irre ich da? Auf jeden Fall finde ich regelmäßig ziemlich schwierig. Die zur Verfügung stehende Zeit ist ja auch ein Hindernis. Vor allem, wenn man nicht ‘nur’ Texte schreibt, wie ich mit meinen Comics. Das ‘nur’ bitte nicht falsch verstehen. Auch gute Texte schreiben braucht seine zeit.

  7. 8

    meint

    Gerade, wenn mann so wie wir (Soulhunters.de) sich mit Seo und Pagerank beschäftigt ist diese ein guter Blog der anderen Blogbetreibern und natürlich uns hilft sich weiterzuentwickeln und die perfekte Webseite bzw. den Blog umzusetzen.

  8. 9

    meint

    Top Blog! Top Beitrag!
    Bin hochmotiviert +zufrieden mit meinem Blog!

    Tipp:
    -Thema, was euch gefällt
    -nicht schreibfaul sein
    -interessante Beiträge

    Tschaka! :D

  9. 11

    meint

    Danke für diese Zusammenfassung! Es ist immer wieder gut, sich selbst mal mit einem kritischen Blick zu betrachten und anhand guter Tipps wie diesen sich und seinen Stil zu überprüfen.

    Besonders Punkt “Über andere schreiben” trifft es meiner Meinung nach ziemlich gut. Selbst wenn man Infos der Konkurrenz nutzt, kann es in keinem Fall schaden, auch ganz selbstlos darauf zu verlinken. Kontakte, Kooperationen, Backlinks, … -> Win-Win Situation für alle!

    Lese eure Artikel gerne, daher macht weiter mit der guten Arbeit!

  10. 12

    meint

    Vielen Dank für deine tollen und umfangreichen Tipps!
    Als “Frischling” unter den ganzen Blogger-Super-Profis ist man dankbar für jeden Hinweis und dann auch noch so detaillierte Informationen zu finden, ist wirklich hilfreich!
    Gerne weiter so, ich folge ;)

    Liebe Grüße Nini

  11. 15

    meint

    Der Punkt Content gehört mit weitem Abstand zu den wichtigsten Faktoren .Schließlich ist Content in der SEO Welt bekanntlich King und jeder der einen privaten Blog betreibt, sollte seine Texte nicht von fremden Autoren schreiben lassen, sondern sich ruhig Zeit für seine Texte nehmen.

  12. 17

    meint

    Ich muss, auch wenn ich es immer anders gesehen habe, nun doch widersprechen. Regelmäßigkeit ist keines Falls wichtig, um einen erfolgreichen Blog aufzubauen. Wenn überhaupt, würde ich bestätigen, dass regelmäßige Backlinks für den Blog-Erfolg entscheidend sind…

    Natürlich sieht das Ganze anders aus, wenn wir einen Blog führen, der gelesen wird, weil er eben gelesen wird, weil er Texte beinhaltet, die die Leser lieben.

    In meinem letzten Kommentar auf Deinem Blog (http://www.blogprojekt.de/2013/03/11/traffic/traffic-tipp-149-zusammenfassungen/) habe ich das Problem gewissermaßen ein wenig untermauert, denn wer aufgrund einer Problemlösung auf meinen Seiten landet, braucht keine regelmäßigen Inhalte. Außerdem sind einige Themen in sich abgeschlossen, wobei es überhaupt nicht notwendig erscheint, täglich, wöchentlich oder auch jährlich für ein Update zu sorgen. Oder siehst Du das anders, lieber Peer?

    Ich wünsche einen tollen Start in die Woche und muss mich jetzt wieder von dannen machen…, die Arbeit ruft :-)

    Cheers.

  13. 18

    meint

    @ Jonas
    Ja, ich sehe das etwas anders. :-)

    Du hast bzgl. der Google-Besucher recht. Denen ist es grundsätzlich erstmal egal, ob täglich oder wöchentlich Artikel erscheinen.

    Allerdings ist das zu kurz gedacht. Diese sind es nicht, die Backlinks setzen und die Artikel im Social Web promoten. Das sind eher Stammleser und diese sind sehr wohl über regelmäßige Artikel froh.

    Zudem hilft ein regelmäßiger Blogrhythmus dabei, überhaupt erstmal genug Artikel zu schreiben. Denn nur bei einem ansehnlichen Artikelarchiv stimmt auch der Traffic von Google.

  14. 19

    meint

    Ahoj.

    Selbstverständlich hilft Regelmäßigkeit dabei, ein Archiv aufzubauen. Das ist klar, denn nur durch konsequente Arbeit kann ich es schaffen, überhaupt sinnvolle Artikel zu produzieren. Logisch.

    Allerdings habe ich zahlreiche Seiten, die ich einmalig erstellt habe und lediglich in unendlichen Zeitspannen überarbeite, doch weniger aufgrund der Tatsache, dass Freshness mit Sicherheit ganz neckisch ist, sondern sich teils irgendwelche Dinge verändern.

    Meinetwegen betreiben wir eine Seite über bekannte Yoga-Stellungen. Diese sind irgendwann abgeschlossen und weitreichend behandelt und werden, so meine Erfahrung auch sehr gern verlinkt, wenn sie zu den einschlägigen Begriffen ranken.

    Denke ich beispielsweise an zahlreiche Communities, wo irgendwer eine Frage stellt, ist oftmals die erste Reaktion seitens des Antwortenden, ebendies zu beantworten, folglich die Frage bei Google einzutippen und einen soliden Backlink zu setzen.

    Natürlich gebe ich Dir recht, wenn Du sagst, dass vor allem Stammleser Backlinks besorgen, doch gilt dies meines Erachtens hauptsächlich für Dinge wie beispielsweise die Blog-EM, die durch solche Dinge ja enorm profitiert.

    Eine Seite über Pfefferminz-Tee, die ich als reine Infoseite führen würde, generiert mitunter aber überhaupt keine Stammleser, denn Informationen, die keinen Bezug zum Hobby haben, bringen ja nicht unmittelbar einen Eintrag in den RSS-Feed.

    Ich selbst lese in zahlreichen Blogs, Du wahrscheinlich auch, doch gerade im Bereich des “Informieren” denke ich, dass das nicht notwendig ist. Das habe ich vielleicht nicht so gut herausgestellt.

    Wikipedia hat meines Erachtens keine Stammleser, doch aber zahlreiche Backlinks.

    Doch egal…, vielen Dank für Deine Antwort, Peer.

    Cheers.

  15. 20

    meint

    @ Jonas
    Einmal erstellen und nur noch hin und wieder mal überarbeiten hat aber nichts mehr mit Bloggen zu tun.

    Hier geht es ja um Blogs und Blogs haben nun mal bestimmte Merkmale und dafür sind ja auch die Tipps gedacht.

    Meine Affiliate-Websites überarbeite ich auch relativ selten. :-)

  16. 21

    meint

    Dann meinen wir unterm Strich doch das Gleiche. Yippie.

    Vielleicht sorgte ich für eine Sprachverwirrung, weil mittlerweile jede Webseite, auch die ich für Kunden erstelle, letzten Endes auf einem CMS basiert und folglich ein Blog ist, wenn ich als Merkmal Chronologie, Kommentarfunktion und RSS heranziehe.

    Aber natürlich stimmt es, dass ich eine wachsende, treue Leserschaft lediglich durch konstante und hochwertige Beiträge bei Laune halte.

    Die Seite, die Du damals für die Challenge entwarfst (Solarpoolweißdergeier) ist ja wahrscheinlich auch nicht wirklich darauf konzipiert, einen Blog zu etablieren und dabei eine “Leserschaft” aufzubauen. Dennoch ist es im Grunde ein Blog :-)

    Cheers und hab einen tollen Abend, ich verabschiede mich für heute aus dem Netz.

  17. 22

    meint

    Der Beitrag ist zwar schon bald drei Jahre alt, aber noch immer aktuell. Hinzufügen würde ich heute noch das Einbinden von Social Plugins beziehungsweise irgendeine Möglichkeit, Blogbeiträge leicht teilen zu können. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Leser lieber auf Facebook als direkt im Blog kommentieren (und Kommentare sind ja ein wichtiger Erfolgsfaktor) – deshalb habe ich das Kommentar-Facebook-Plugin integriert. Nimmt die Hemmschwelle des Kommentierens irgendwie raus :-)

  18. 23

    meint

    Ein für mich sehr Hilfreicher Beitrag. Durch die Tipps lässt sich sowohl sein eigener Blog verbessern, als auch prüfen, wie die Qualität eines bereits bestehenden Blogs ist. Die Quantität an Blogs ist recht hoch, dabei bleibt die Qualität leider oft auf der Strecke.

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