wpSEO Einstellungen

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wpSEO EinstellungenwpSEO * ist das SEO-Plugin meiner Wahl für WordPress. Es handelt sich zwar um ein kostenpflichtiges Plugin, aber es ist sehr umfangreich und nützlich.

Allerdings bekomme ich auch immer wieder E-Mails von Lesern, die mit den umfangreichen Einstellungen nicht klarkommen.

Deshalb werde ich heute mal einen Blick in meine wpSEO-Einstellungen werfen und Tipps geben.

(Update: Meine Einstellungen für wpSEO 3.0.1)

Die Entwicklung von wpSEO wurde leider eingestellt. Eine Alternative ist WordPress SEO by Yoast.

Meine wpSEO Einstellungen

Wie gesagt, werde ich auf meine wpSEO Einstellungen eingehen. Das bedeutet aber auch, dass es nicht unbedingt die optimalen Einstellungen sein müssen.

Ich habe damit aber sehr gute Erfahrungen gemacht und sicher macht man mit den folgenden Einstellungen auch nicht viel falsch.

Am Ende des Artikels könnt ihr meine wpSEO-Einstellungen auch herunterladen und in euer WordPress-Blog importieren. Aber trotzdem solltet ihr euch den Artikel durchlesen, damit ihr versteht, was diese Einstellungen bewirken.

Die wpSEO-Einstellungen

Hat man sich das Plugin heruntergeladen und installiert (nach einem Kauf muss man noch den Key eingeben), findet man in den Einstellungen den Punkt „wpSEO“.

Auf der Einstellungsseite von wpSEO gibt es 8 Hauptbereiche:

  • Titel der Seiten anpassen
    Hier kann man den Titel jeder einzelnen Seite des Blogs anpassen. Das ist eine wichtige Einstellungsmöglichkeit, da z.B. Google viel Wert auf den Titel (title) legt.
  • Description anpassen
    Die Description ist als Meta-Tag zwar nicht mehr so wichtig, allerdings wird dieser Text oft von Social Websites und Co. als Beschreibungstext genutzt. Und auch von Google in den Suchergebnissen.
  • Keywords anpassen
    Der Keywords-Meta-Tag ist ebenfalls nicht mehr so entscheidend, aber man kann mit den Keywords trotzdem noch was nützliches anfangen.
  • Duplicate Content vermeiden
    Duplicate Content war mal ein großes Thema und ist das zum Teil immer noch. Laut Google ist die Suchmaschine zwar mittlerweile schon sehr gut selbst in der Lage Duplicate Content zu erkennen, aber hier gibt es diverse Einstellungsmöglichkeiten.
  • Steuerung der Performance
    Hier gibt es nur ein Häkchen welches man setzen kann.
  • Sonstige Einstellungen
    Ein paar weitere nützliche Einstellungen kann man hier vornehmen.
  • Import / Export
    In diesem Punkt kann man seine Einstellungen sichern und importieren.
  • Über wpSEO
    Ein paar Daten zum Autoren des Plugins.

Gehen wir also mal die einzelnen Einstellungen durch.

Titel der Seiten anpassen

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Hier gibt es sehr umfangreiche Einstellungsmöglichkeiten. Für verschiedene Bereiche des Blogs (Startseite, Beitrag, Kategorie etc.) kann man den Titel unterschiedlich formatieren. Der Titel ist übrigens das, was ganz oben im Browser angezeigt wird. Nicht zu verwechseln mit der Überschrift des Artikels.

Will man die Optionen für den Title nutzen, muss man erstmal oben einen Haken bei „Formatierung des Titels aktivieren“ machen. Dann kann man die einzelnen Optionen nutzen.

Für die Startseite habe ich die Option „Titel Trennzeichen Blogname“ gewählt.

Für den Beitrag die Option „Titel Trennzeichen Kategorie Trennzeichen Keywords“. Diese Einstellung hat sich als extrem effektiv erwiesen und ist in meinen Augen fast die wichtigste Einstellung im ganzen Plugin. Nachdem ich im Titel der Beiträge auch die Keywords eingebaut habe, sind die Besucherzahlen deutlich gestiegen. Wie gesagt, der Title ist für Google sehr wichtig und deshalb sollte man eben auch die wichtigsten Keywords darin haben.

Zudem finde ich die Seitennummerierung ganz nützlich und ich möchte bei einem neuen Artikel auch den Titel von Hand eingeben. Das finde ich sehr wichtig, da man nur auf diese Weise optimale Titel bekommt. Die automatische Generierung ist nicht schlecht, aber eben nicht optimal.

Description anpassen

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Die Description war früher sicher wichtiger als heute. Aber man sollte diesen Meta-Tag (wie auch Keywords) nicht ignorieren.

Wenn man heute auch keine Ranking-Verbesserungen mit Description-Tricks mehr erreichen kann, so ist diese Angabe trotzdem sehr wichtig. Denn die Description wird in den Google Suchergebnissen und in diversen anderen Websites (z.B. Social Websites) unter dem Titel angezeigt.

Ich habe einen Standardwert gesetzt, gebe aber bei jedem Artikel manuell eine eigene Description ein. Es ist ganz wichtig, dass Titel, Description und Keywords bei jeder Seite anders sind. Ein Anfängerfehler ist es, auf jeder Seite die selben Inhalte für diese 3 Dinge zu nutzen.

Ich gebe, wie gesagt, die Description auch manuell bei jedem Artikel ein (Häkchen setzen bei „Manuelle Description“). Da formuliere ich den Text dann so, dass möglichst 1-2 Keywords des Artikels vorkommen, aber die Description auch neugierig macht und zum Klicken verleitet.

Also auch hier keine automatische Generierung.

Keywords anpassen

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Auch bei den Keywords gibt es einen Standard-Wert.

Allerdings habe ich auch hier die manuelle Eingabe ausgewählt. Ich finde, dass es kaum Zeit kostet, manuell diese Angaben zu machen. Wer keine Zeit hat, kann aber natürlich gern die automatische Generierung bei dieser und den vorherigen Einstellungen testen.

Man kann hier noch z.B. einstellen, dass Keywords hervorgehoben werden im Text. Auch eine Sortierung nach Relevanz ist möglich. Man sollte es mit der Anzahl der Keywords aber auch nicht übertreiben. Manuell gebe ich meist nicht mehr als 10 ein.

Die hier manuell eingegebenen Keywords erscheinen bei mir dann auch im Titel.

Duplicate Content vermeiden

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Diese Möglichkeit nutze ich persönlich nicht, was vielleicht ein Fehler ist.

Allerdings habe ich immer wieder auch von Google gehört, dass diese mit Duplicate Content klarkommen.

Wahrscheinlich werde ich demnächst mal diese Option aktivieren und schauen, ob sich was ändert. Die „Canonical-Tag erzeugen“-Option ist auf jeden Fall nützlich.

Steuerung der Performance

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wpSEO prüft normalerweise, ob es schon Metadaten im Quelltext gibt, um zu verhindern, dass diese doppelt drin stehen.

Allerdings geht das etwas zu Lasten der Performance.

Wenn man die Ausgabe der Meta-Daten im Theme manuell entfernt hat, dann kann man diese Prüfung auch ausschalten und das Plugin ist etwas schneller.

Sonstige Einstellungen

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Hier gibt es weitere nützliche Einstellungen, die mit den eigentlichen SEO-Angaben aber nichts mehr zu tun haben.

So kann man sich im WordPress-Dashboard diverse Informationen anzeigen lassen (SEO Monitor).

Zudem lasse ich den eigentlichen Fließtext für AdSense markieren. Das sorgt für besser passende AdSense-Anzeigen.

Auch das ODP-Snippet ist nützlich. Ansonsten wird in Google der Text eingeblendet, der im DMOZ für die eigene Site hinterlegt ist. Das ist meist nicht optimal.

Import / Export

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Mit dieser Option kann man die eigenen Einstellungen exportieren, um z.B. in einem weiteren Blog diese wieder zu importieren.

Man kann auch Einstellungen von anderen einfach importieren und muss sich nicht selber Gedanken machen. :-)

Über wpSEO
Hier gibt es nur den Namen des Autors und die Version des Plugins zu sehen.

Hilfestellung

Sergej Müller, der Autor des Plugins, hat auch eine sehr gute Hilfe eingebaut.

Hinter den meisten Optionen gibt es so ein kleines Fragezeichen. Mit einem Klick darauf, kommt man direkt zur Online-Hilfe von wpSEO. Wem also eine Einstellung nicht klar ist, der sollte diese Online-Hilfe auf jeden Fall mal nutzen.

Ich finde das vorbildlich gemacht.

Meine Einstellungen

Wie schon versprochen, könnt ihr euch auch meine Einstellungen für wpSEO herunterladen (rechtsklick und speichern).

Dann einfach in den Punkt „Import / Export“ gehen und die xml-Datei importieren.

Natürlich könnt ihr dann auch noch Änderungen vornehmen.

Fazit

Ich finde wpSEO * ist das beste SEO-Plugin welches es für WordPress gibt. Die Einstellungs-Möglichkeiten sind sehr umfangreich und der Support inkl. der Online-Hilfe klasse.

Das ist eben auch ein Unterschied zu vielen kostenlosen, aber eben auch kaum supporteten Plugins.

Für 19,99 Euro kann man einen Blog damit optimieren. Für 49,99 Euro kann man beliebig viele eigene Blogs damit ausstatten.

Und wer Blogs/Websites auf WordPress-Basis für Kunden erstellt, der kann für einmalige 99,99 Euro auch wpSEO für Kundenprojekte und ohne Branding-Hinweis nutzen.

Insgesamt ein faires Angebot, wie ich finde.

Falls es Fragen eurerseits zu den Einstellungen gibt, dann einfach in die Kommentare damit. :-)

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Kommentare

  1. 63

    meint

    Vielen Dank für die hilfreichen Einstellunge.. 😉 Ich bin nach wie vor von wpseo absolut begeistert und hoffe, nachdem ich hier nochmal nachschauen konnte, alle Optionen korrekt hinterlegt zu haben.. 😉

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