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   15.April 2010

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Fehlendes Durchhaltevermögen ist leider einer der Gründe, warum Blogs aufgegeben werden.

Im heutigen 18 Teil der Blog-Start-Serie möchte ich mich deshalb mit diesem Thema beschäftigen und Tipps für die Zeitplanung geben.

Wann wird mein Blog erfolgreich?

Immer wieder bekomme ich die Frage gestellt, wie lange es dauert, bis man mit einem Blog erfolgreich wird.

Und immer wieder muss ich leider antworten, dass man dies nicht so einfach sagen kann.

Ich würde gern sagen können: “Wenn du diese Tipps befolgst, dann hast du in 3 Monaten soviele Besucher und verdienst das Geld.”

Doch so funktioniert dies nicht. Es gibt sehr viele Faktoren die beeinflussen, ob und wie schnell ein Blog erfolgreich wird.

Einige Faktoren sind:

  • Was versteht man unter Erfolg? Das kann bei jedem anders sein.
  • Das Thema spielt natürlich eine wichtige Rolle. Nicht alle Themen sind gleichermaßen populär und nicht alle sind gleich gut monetarisierbar.
  • Die Zielgruppe spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Ist sie sehr Internet-Affin oder eher nicht? Wie groß ist diese Zielgruppe und wie sehr ist diese Bereit im Web Geld auszugeben?
  • Die eigenen Inhalte sind natürlich wichtig. Auch wenn es viele Tipps und Hilfen zum Schreiben gibt, wird nicht jeder Blogger Artikel verfassen können, die gern gelesen werden. Und ohne interessanten Inhalt wird es schwer.
  • regelmäßiges Bloggen ist auch wichtig. Dazu muss man gern schreiben und auch in seinem Thema drin stecken.
  • Ohne Vermarktung wird es sehr schwer. Und Blogger beschäftigen sich unterschiedlich intensiv mit SEO, Social Websites, Twitter usw.
  • und noch viele andere Faktoren

Bleibt also unter dem Strich festzuhalten, dass der Start eines neuen Blogs auch mit einem gewissen Risiko (das er nicht erfolgreich wird) bzw. einer Ungewissheit (wann er erfolgreich wird) verbunden ist.

Deshalb ist das Durchhaltevermögen ein sehr, sehr wichtiger Faktor auf dem Weg zum Erfolg.

Durchhaltevermögen

Immer wieder stoße ich auf noch relativ junge Blogs, die schon wieder aufgegeben wurden.

Im Rahmen meiner monatlichen Einnahmen-Auswertung muss ich z.B. jeden Monat feststellen, dass der ein oder andere Blog nicht mehr aktualisiert wird.

Meist liegt der Grund dafür in falschen Erwartungen. Dubiose “Blog-Experten” versprechen 1.000 Euro in 4 Wochen oder ähnliches. Auch Traffic-Tipps solcher Experten versprechen tausende neue Leser in 24 Stunden.

Wer solchen Versprechungen glaubt, der wird dann natürlich enttäuscht sein, wenn die Ergebnisse dann nicht eintreffen.

Stattdessen sollte man sich bewusst sein, dass ein Blog vor allem dann erfolgreich sein wird, wenn man ein großes Artikel-Archiv besitzt, welches bei Google gut rankt. Um an diesen Punkt zu kommen, bedarf es Ausdauer und Spaß am Bloggen.

Ich habe selber die Erfahrung mit Selbständig im Netz gemacht, dass es in den ersten Monaten recht ruhig sein sein. Im Juni 2007 hatte ich 2.504 Besucher und 5.230 Seitenaufrufe und da war mein Blog schon 4 Monate alt.

Nach 7 Monaten hatte ich das erste mal mehr als 10.000 Seitenaufrufe. Hätte ich nach drei Monaten die Flinte ins Korn geworfen, wäre aus meinem Blog nichts geworden.

Blog-Phasen

Den Start eines Blogs würde ich in 3 Phasen unterteilen.

Gerade die erste Phase ist recht schwer und wer nicht motiviert genug ist und langfristig denkt, gibt hier schnell auf.

Aber auch in den späteren Phasen wird es Stagnation oder auch mal Rückschläge geben. Wichtig ist, dass man das langfristige Ziel nicht aus den Augen verliert.

Startphase
In den ersten rund 3 Monaten wird man vor allem für sich bloggen. Es gibt wirklich wenig Leser und man tröstet sich mit dem Gedanken, dass man ein Artikel-Archiv aufbaut, dass sich später auszahlen wird.

Wachstumsphase
Nach einer gewissen Zeit landet man den einen oder andern Artikel-Volltreffer, der von Social Websites oder über Twitter viele Besucher bringt. Auch andere Blogger werden auf einen aufmerksam und so bekommt man einige Backlinks.
Auch Google braucht ein wenig, bis es einem neuen Blog Vertrauen schenkt und mehr Besucher von Google kommen. Und die Zahl der RSS-Abonnenten beginnt zu steigen.

Etablierungsphase
Hat man sich eine Grundleserschaft aufgebaut, bekommt der eigene Blog eine gewisse Eigendynamik. Es werden mehr und mehr Kommentare abgegeben, was wiederum andere Leser dazu bewegt auch Kommentare abzugeben.
Zudem ist man noch deutlicher auf dem Radar anderer Blogger und Internet-Nutzer. Und so bekommt man mehr Backlinks und auch auf Social News Sites wird z.B. mehr für die eigenen Artikel gevotet. Veröffentlicht man eine News, greifen diese andere Blogger auf.
Und natürlich wird man auch attraktiver für Werbekunden bzw. die reine Masse an Besuchern macht z.B. AdSense lohnender.

Das langfristige Ziel und andere Tipps

Mir hat es sehr geholfen, ein langfristiges Ziel zu haben. Damit meine ich gar nicht mal ein klassisches Ziel, welches eine bestimmte Besucherzahl oder ein bestimmtes Einkommen beinhaltet.

Ich hatte damals einige englischsprachige Blogger schon längere Zeit verfolgt und wollte einfach wissen, ob man auch mit einem deutschen Blog so erfolgreich werden kann. Deshalb würde ich es auch eher eine Vision nennen.

Ich stellte mir vor, wie ich in der Zukunft mal einen erfolgreichen Blog mit sehr vielen Lesern haben würde (ohne konkreten Zeitraum oder Zahlen). Und das war eine große Motivation für mich.

Zudem hatte ich natürlich auch Spaß an meinem Blog und den Themen, die ich darauf behandle.

Wer ein langfristiges Ziel vor Augen hat und Spaß beim Bloggen hat, der besitzt auch das Durchhaltevermögen, die schwierigen Phasen zu überstehen.

Wann lohnt es sich aufzugeben?

Das sollte nun aber nicht heißen, dass Durchhaltevermögen und Spaß eine 100% Garantie dafür sind, dass der eigene Blog erfolgreich wird. Man erhöht dadurch zwar die Chancen auf den Erfolg sehr stark, aber es ist keine Garantie.

Deshalb sollte man an einem gewissen Punkt auch aufgeben können.

Nicht aber ohne sich die folgenden Fragen selber ehrlich zu beantworten:

  • Habe ich noch Spaß an diesem Blog?
  • Was ist meine wirkliche Motivation?
  • Habe ich alle möglichen Vermarktungsmaßnahmen wirklich schon ausgeschöpft?
  • Habe ich alle möglichen Einnahmequellen schon ausführlich getestet?
  • Gibt es Konkurrenz-Blogs die erfolgreicher sind? Könnte ich dieses Niveau erreichen oder übersteigen?
  • Wo möchte ich mich in ein paar Jahren selber sehen?

Wenn man diese Fragen wirklich mal ehrlich beantwortet, dann wird man objektiv entscheiden können, ob man seinen Blog weiterführen sollte oder nicht.

Da viele Blogger vor allem deshalb aufhören zu bloggen, weil es mit den Einnahmen nicht so gut klappt wie erhofft, möchte ich nochmal auf meinen Artikel “Nicht an Geld denken, um Geld zu verdienen” hinweisen. Geld allein ist ein schlechter Motivations-Grund und hält meist nicht sehr lange vor.

Tipps zur Zeitplanung

Die meisten Blogs werden nebenher betrieben. Nach der Schule oder der Arbeit.

Viele neue Blogger haben deshalb auch Probleme regelmäßig Inhalte für den eigenen Blog zu schreiben.

Hier noch ein paar Tipps zur Zeitplanung für Blogger.

1. Routine
Gewisse Routinen helfen dabei, am Ball zu bleiben. Legt 2 oder 3 Tage in der Woche fest, an denen ihr einen Artikel schreiben wollt. Oder reserviert euch einen ganzen Nachmittag, um 2 oder 3 Artikel am Stück zu schreiben. Wenn man sich Tage reserviert wird man eher aktiv, als wenn man es machen will, wenn Zeit ist.

2. Ablenkungen
Der TV gehört aus beim Schreiben. Das Radio auch, außer es ist nur Musik. Und auch andere Ablenkungen wie neue eMails, Twitter und Co. sollte man vorher abarbeiten und dann ausschalten.

3. ein Plan
Macht euch einen Plan, was ihr schaffen wollt. Also schreibt euch zum Beispiel die Themen von 3 Artikeln auf und schreibt einige Stichpunkte dazu. Eine kleine ToDo-Liste auf Papier erleichtert das Anfangen. Wenn man nun vage im Kopf hat, dass man viel schaffen will, ist das meistens eher hinderlich und man schafft es nicht den inneren Schweinehunde zu überwinden.

4. regelmäßige Inhalte
Es ist oft einfacher bestimmte regelmäßige Inhalte zu veröffentlichen. Bei mir sind dies z.b. die “Links der Woche”, die ich jeden Freitag veröffentliche oder meine Einnahmen-Reports. Da muss ich nicht jedes mal kreativ werden und deshalb sind diese Inhalte auch schneller verfasst, als wenn ich mich mit einem neuen Thema beschäftige.

5. kleine Ziele
Man sollte sich viele kleine Ziele setzen, die in kurzer Zeit zu erreichen sind. An solche Ziele macht man sich viel eher ran, als wenn man irgendeine 4 Stunden Aufgabe im Hinterkopf hat.

6. unwichtige Dinge streichen
Frag dich ehrlich, ob du diese sinnlose TV-Sendung wirklich schauen musst oder ob du dich stundenlang in einem Chat herum treiben musst. Meist hat man nicht zu wenig Zeit, sondern verbringt zu viel Zeit mit unwichtigen Dingen.

Ich hoffe dieser Artikel hilft dem einen oder anderen dabei das eigene Durchhaltevermögen zu verbessern. Ich wünsche euch jedenfalls viel Erfolg.

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19 Kommentare
  1.  
     

    1 Ein Kommentar von Benni am 15 Apr, 2010

    Wenn man über zeitnahe Ereignisse schreiben will (bei mir sind das z.B. Spielberichte) sollte man sich dazu zwingen direkt am gleichen Tag, spätestens aber am Morgen des darauffolgenden Tages aktiv zu werden.

    Ist manchmal durchaus eine Herausforderung, aber logischerweise werden die “News”, die man anbieten kann irgendwann nicht mehr nachgefragt und dann ist es nur ein netter Gedanke gewesen, aus dem man keinen Profit geschlagen hat.

     
     
  2.  
     

    2 Ein Kommentar von Philipp am 15 Apr, 2010

    Guter Artikel. Vorallem das Thema Zeitmanagment ist wichtig. Gut ist wenn man ein Thema hat worüber man blogt, welches auch noch ein Hobby ist. Da geht es meist noch einfacher von der Hand.

     
     
  3.  
     

    3 Ein Kommentar von Martin am 15 Apr, 2010

    Interessanter Artikel!

    Interessant an dem Thema Durchhaltervermögen finde ich auch, dass z.B. traditionelle Gründer wie im Handwerk oder sonst wo nicht gleich in den ersten Monaten ans Aufhören denken wenns mal nicht so läuft.

    Bei Bloggern hingegen dürfte die Schwelle viel tiefer liegen – eigentlich in vielen Fällen sehr schade. Habe schon des öfteren einen Feed abonniert und es ist dann leider nichts mehr gekommen, obwohl vielversprechend begonnen wurde.

     
     
  4.  
     

    4 Ein Kommentar von Jörg am 15 Apr, 2010

    Punkt 6 ist der, an welchem ich mir immer wieder an die eigene Nase fassen muss und mir dir Fragen stelle: Brauche ich jetzt endlich mal Freizeit oder muss ich schreiben. Mitunter fällt es mir schwer, mir das zu beantworten. :-)
    Wichtig oder nicht, das ist hier die Frage.

    Sonnige Grüße vom Bodensee
    Jörg

     
     
  5.  
     

    5 Ein Kommentar von Jürgen am 15 Apr, 2010

    “Ausdauer wird früher oder später belohnt – meistens aber später.” – Wilhelm Busch

     
     
  6.  
     

    6 Ein Kommentar von Peer am 15 Apr, 2010

    @ Jürgen
    Das trifft den Nagel auf den Kopf. :-)

    @ Jörg
    Das fällt vielen Selbständigen generell schwer. Ich will damit nicht sagen, dass Freizeit unwichtig ist. Aber man sollte sich halt auch regelmäßig aufraffen.

    @ Martin
    Die Schwelle zum Aufhören ist in der Regel genau so hoch und niedrig wie die Einstiegsschwelle.

    Einen Blog zu starten dauert 5 Minuten und genau so schnell hören dann wieder viele damit auf.

    Einen Handwerksbetrieb einzurichten kosten Zeit und eine Menge Geld. Und dann hört man eben auch nicht mal eben damit auf.

     
     
  7.  
     

    7 Ein Kommentar von Waldemar Pross am 15 Apr, 2010

    Vielen Dank für diesen Artikel! Viele nützliche Informationen und Anregungen für mich, dich gerade am Anfang stehe.

    Ein Tipp von mir, wie ich das mit Ideen für neue Artikel mache:
    Wenn es einem wirklich Spaß macht, in seinem Blog zu schreiben, denkt man an den Blog irgendwie die ganze Zeit. Man hat so einen Aufpass-modus, würde ich sagen. Und sucht ständig nach Ideen. Wenn Ich damm im Internet surfe, setze ich Vieles in Verbindung mit seinem Blog und wendet das entsprechend an. So entstehen die Ideen. Wichtig dabei ist, dass man sie sofort (z.B. als Entwurf in WordPress) abspeichert.

    Viele Grüße,
    Waldemar Pross
    _______________

    http://screencastblog.net/ – Ein Blog über Bildschirmvideo, E-Learning, Visualisierung.

     
     
  8.  
     

    8 Ein Kommentar von Frederik am 15 Apr, 2010

    Dein Vergleich mit einem Handwerksbetrieb (per Kommentar @Martin) ist ziemlich gut. Dieser eine Satz hat mir jetzt mehr Input gegeben, als dein ganzer Artikel davor :-)

     
     
  9.  
     

    9 Ein Kommentar von Bernhard am 15 Apr, 2010

    Hallo Peer,

    mit diesem Artikel hast Du wieder einmal untermauert, dass Du aus eigener Erfahrung weißt, wovon Du sprichst.

    Für mich ist besonders Punkt 3 “ein Plan” wichtig. Wenn ich mir die Dinge schriftlich fixiere, fällt es mir auch leichter diese abzuarbeiten. Ansonsten ist die Gefahr der Abschweifung groß. Außerdem finde ich es toll, nach der Abarbeitung die einzelnen Punkte zu streichen. Das ist für mich dann immer ein kleines Erfolgserlebnis, was dann wiederum für neue Aufgaben motiviert.

    Gruß

     
     
  10.  
     

    10 Ein Kommentar von Daniel am 16 Apr, 2010

    Danke für die guten Tipps!

    Ich hoffe das mein Blog auch schon nach 4 Monaten so viele Besucher aufweisen kann.

    Schöne Grüße von der Insel

     
     
  11.  
     

    11 Ein Kommentar von Peer am 16 Apr, 2010

    @ Bernhard
    Kleine, aber dafür regelmäßige Erfolgserlebnisse sind ein sehr wichtiger Motivations-Faktor.

    Ich mache das mit dem Zettel und dem Abstreichen übrigens genauso. :-)

     
     
  12.  
     

    12 Ein Kommentar von JTG_Rhetorik am 16 Apr, 2010

    Ach ja der innere Schweinhund! Danke fürs virtuelle in den Popo treten. Toller Beitrag!

     
     
  13.  
     

    13 Ein Kommentar von Kiwi am 17 Apr, 2010

    Toller Artikel! Ich kann da wirklich allen Abschnitten zustimmen. In der Blogosphäre bin ich noch nicht so lange vertreten – circa 3 Monate – und jetzt komme ich so langsam in die “Wachstumsphase”. Mit deinem Inhalt hast du natürlich genau den Nagel auf den Kopf getroffen.
    Spaß am Schreiben und eisenhartes Durchhaltevermögen – ohne das hätte es auch keiner verdient, mit seinem Blog Geld zu verdienen. Wobei ich mit meinem Blog nicht auf Geld aus bin, dafür bin ich zu wenig auf ein Thema spezialisiert. Momentan ist es vor allem die Freude am Texte verfassen und der Drang, etwas selbständig auf die Beine zu stellen, was mich zum Bloggen bewegt. Und das ist auch gut so.

     
     
  14.  
     

    14 Ein Kommentar von Samuel am 19 Apr, 2010

    Durchhaltevermögen ist wohl der Schlüssel zum Erfolg. Auch wenn man nicht automatisch zum Schreiberling geboren ist so ist es doch wie bei vielen Sachen – Über die Zeit entwickelt man seinen eigenen Stil und man wird vor allem besser.
    Aber alles dauert eben seine Weile. Nach 10 Stunden kann man einfach Sachen machen (Hilfsarbeiten in jeglicher Hinsicht). Nach 100 Stunden kann man schon selbst etwas auf die Beine stellen in dem Feld in dem man sich bewegt. Nach 1000 Stunden ist man guter Lehrling und ist in der Lage Dinge schon umfassender zu begreifen und hat das Handwerk gelernt aber erst nach 5000 Stunden ist man Geselle (3 Jahre Arbeit) und nach weiteren 5000 Stunden darf man sich Meister nennen und kann andere wirklich an die Hand nehmen und anleiten. Nicht umsonst dürfen erst Meister ihren eigenen Betrieb führen und vielleicht kann man dieses Beispiel auch aufs Geld verdienen mit seinem Blog ableiten. Es steckt halt immer eine Menge Arbeit und Durchhaltevermögen drin auch wenn es bei dem einen oder anderen schneller gehen möge.

    Um die Schwelle des Aussteigens ein wenig zu erhöhen empfehle ich sich einfach mal Gedanken zu machen wieviele Stunden man bisher in ein Projekt gesteckt hat und das einfach mal mit Stundenlöhnen zu beziffern. Das ist zwar in erster Linie total ernüchternd, wenn man aber sieht wieviel man hineingesteckt hat, erhöht sich die Ausstiegsschwelle ungemein.

    Früchte erntet man aber auch nicht schon im ersten Frühling nachdem man den Baum vor einem Monat gepflanzt hat.
    Ich hoffe, dass ich mein Pflänzchen (ja ich hab auch einen Blog :-) ) nicht so schnell eingehen lasse.

     
     
  15.  
     

    15 Ein Kommentar von verlieben am 20 Apr, 2010

    Ich würde gerne einen Blog starten aber erstens fehlt mir derzeit die Zeit dafür und außerdem bin ich nicht sicher ob es ein Thema gibt, dem ich genug, auch für mich interessante, Informationen ziehen kann.
    Langsam wächst bei mir aber das Gefühl: Wieder mal eine Woche in der ich hätte anfangen sollen.
    Es wird also Zeit :)

     
     
  16.  
     

    16 Ein Kommentar von Tarik am 4 Mai, 2010

    Mit der Zeitplanung ist es manchmal gar nicht so leicht.

    Ich war bis heute 3 Wochen auf einer Reise in Argentinien, vorher habe ich das auf meinem Blog geschrieben, aber natürlich sind meine (eh nicht allzu großen) Besucherzahlen runtergegangen und werden vermutlich nicht innerhalb der nächsten Woche wieder das Niveau von vorher erreichen.

    Allerdings ist es manchmal auch gar nicht leicht.
    Bei so einem themenbezogenen Blog kann ich ja schlecht ein paar Artikel vorschreiben, vielleicht hätte ich bei manchen Artikeln mit der Veröffentlichung warten sollen und die dann während der Reise veröffentlichen sollen, aber vieles ist ja auch zeitlich gebunden.

    Mal sehen, wie sich das weiterentwickelt.

     
     
  17.  
     

    17 Ein Kommentar von Kathi am 6 Feb, 2011

    Ich finde dass facebook ads mehr bringen als google. was meint ihr?

     
     
  18.  
     

    18 Ein Kommentar von Princetix am 26 Mrz, 2011

    Ich muss hier einfach mal ein Danke loswerden. Gerade in einigen Dingen habe ich mich wieder gefunden warum ich in früheren Zeiten Blogs aufgegeben habe. Zwar hatte ich immer wieder den Elan wieder weiter zu machen, was sich dann aber wieder aufgelöst hatte.
    Somit kann ich nur Sage das dieser Artile wirklich mal zum nachdenken anregt ob man auch wirklich will was man da Tut.
    Generell ist dein Blog eine super Anlaufstelle.

     
     
  19.  
     

    19 Ein Kommentar von Cédric am 7 Dez, 2011

    Danke für deine Tipps!

     
     
  1. 3 Trackbacks
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