Ich habe heute die Umfrage “Wie viele Plugins setzt du in deinem Blog ein?” beendet.
Insgesamt haben 66 Leser an der Umfrage teilgenommen und die Ergebnisse sind ganz interessant.
Zudem habe ich natürlich wieder eine neue Umfrage gestartet.
Sparsame Blogger
Man könnte fast meinen, Blogger sind sparsame Leute. Nicht nur, dass sie kostenlose Software verwenden, sondern sie sparen z.B. auch an Plugins.
Dabei bietet gerade WordPress hunderte, wenn nicht tausende Plugins, von denen zumindest einige sehr interessant sind.
Doch die Umfrage zeigt, dass der Großteil (44%) weniger als 10 Plugins einsetzt. Das finde ich doch erstaunlich, denn Plugins sind keineswegs nur Spielereien und Sahnehäubchen, sondern viele Plugins verbessern den Blog sehr und sorgen für mehr Besucher.
So gibt es einige Plugins, die ich Bloggern beim Start eines neuen Blogs sehr empfehlen würde.
Immerhin 30% haben zwischen 10 und 20 Plugins im Einsatz. Das halte ich schon für eine vernüftige Menge.
Denn bei den 15%, die zwischen 20 und 30 Plugins einsetzen, muss man aufpassen, dass die Blogperformance darunter nicht leidet. Es gibt ein paar Plugins, die z.B. sehr Datenbank-Intensiv sind und den eigenen Blog deutlich einbremsen können.
5 Umfrage-Teilnehmer nutzen gar kein Plugin, was ich für nicht optimal halte und je einer setzt 30-40 bzw. mehr als 40 Plugins ein.
Wie gesagt, Plugins sind eine sehr interessante Sache bei WordPress und auch bei anderen Blogging-Software-Lösungen. Diese können sehr interessante und nützliche Funktionen hinzufügen und sogar, z.B. in Form von SEO-Plugins, für mehr Besucher sorgen.
Aber man sollte auch immer genau schauen, welche Auswirkungen ein neues Plugin auf die Performance hat. Da gibt es leider immer wieder Plugins, die nicht optimal programmiert sind oder mit anderen Plugins kollidieren. Also schön ein Plugin nach dem anderen freischalten und den Blog prüfen.
Die Verwendung eines Cache-Plugins kann dafür sorgen, dass die zusätzliche Performance-Belastung von Plugins stark reduziert wird. Auf Selbständig im Netz habe ich so ein Cache-Plugin im Einsatz und der Blog läuft dadurch tadellos.
Neue Umfrage
Natürlich gibt es auch wieder eine neue Umfrage.
Diesmal geht es um die Frage, wie viele Blogs ihr selber betreibt. Habt ihr z.B. nur einen Blog oder setzt ihr auf diverse Blogs?
Mich würde sehr interessieren, wie das bei euch aussieht und wie ihr damit klar kommt. Und natürlich, welche Erfahrungen ihr damit gemacht habt.
Die Auswertung gibt es dann wieder in 2 Wochen.
Ähnliche Einträge:
- Plugins erstellen für den Wordpress Admin Bereich
- Blogprojekt Podcast 8 – Alles rund um Plugins
- WordPress 2.9 erschienen
- Blogprojekt-Podcast – Themen, Fragen und Gewinnspiel
- Blog-Start – Schritt 7 – Basis Wordpress-Plugins
Der Artikel hat Dir gefallen?
Dann abonniere den
"Blogprojekt"-Blog!






















1 Ein Kommentar von zoomed am 25 Aug, 2009
Kein Wunder, ich suche für einen neuen Blog gerade ein paar Plugins. Mit dem ganzen Englisch und der extrem großen Auswahl sucht man sich einen Wolf und es ist fürchterlich anstrengend und zeitraubend. Ich glaube viele geben einfach auf und halten sich an Empfehlungen.
Ich habe jetzt auch aufgegeben einen simplen Kalender für die Sidebar zu suchen. Und nein ich suche keinen Eventkalender…
Mella
2 Ein Kommentar von Peter am 25 Aug, 2009
Ich verwende rund 22 Plug Ins. Diese Zahl schwankt ein wenig. Ich finde aber das mit 30 in seltene Fälle 40 die Obergrenze sein soll. Sicherlich gibt es tolle Plug Ins nur sollte jeder ernsthaft prüfen ob wirklich alle Funktionen benötigt werden.
3 Ein Kommentar von Frank am 25 Aug, 2009
Da ich Jimdo nutze, brauche ich mich zum Glück nicht um so was kümmern, smile. Obwohl die eine oder andere Funktion vielleicht hilfreich werde. Aber so spare ich Zeit und Geld, hat eben alles seine Vor- und Nachteile.
4 Ein Kommentar von Lizzy am 25 Aug, 2009
Ich verwende momentan nur 6 Plugins, weil ich mir Die genau aussuchen möchte.
Wenn man jedes Plugin installiert, das sich gut anhört, hat man bald Performance-Probleme.
Zusätzlich steigt die Gefahr, dass schlecht programmierte Plugins Fehler auf der Seite verursachen.
Besonders, wenn sie die Datenbankstruktur verändern, und dies bei der Deinstallation nicht wieder Rückgängig machen.
5 Ein Kommentar von Peer am 25 Aug, 2009
@Mella
Ja, die Qual der Wahl. Deshalb werde ich hin und wieder gute Plugins für einen bestimmten Zweck hier vorstellen. SEO-Plugins und Sicherheitsplugins gab es schon. Auch 10 Plugins für den Start eines Blogs. Weitere Artikel in dieser Richtung werden folgen.
6 Ein Kommentar von Peer am 25 Aug, 2009
@ Lizzy
Ganz ohne Risiko ist das sicher nicht. Deshalb bin ich auch selten jemand, der als erster ein neues Plugin einsetzt. Zumindest nicht auf meinen wichtigen Blogs.
7 Ein Kommentar von Maik am 25 Aug, 2009
Ich nutze 23 Plugins. Das hört sich zwar viel an, aber die meisten davon sind ganz kleine, praktische Plugins. Zum Beispiel für die Umwandlung von Umlauten, Verkürzung von Linktexten, Hinzufügen von Trailing Slashes, usw.
8 Ein Kommentar von Time am 25 Aug, 2009
Ich muss sagen, dass ich eher zu der sorte gehöre wo nicht so viele Plugins benutze. Denn zu viel Schnick Schack ist sicherlich auch nicht gut.
9 Ein Kommentar von Benni am 26 Aug, 2009
Warum “sollte” man mehr als 10 Plugins einsetzen? Wenn einem die 8 Plugins, die man nutzt reichen .. ?
Kommt doch alles sehr auf die entsprechenden Einsatzgebiete an.
10 Ein Kommentar von Thomas Scholz am 26 Aug, 2009
Die nackte Menge der benutzten Plugins sagt nichts über die Qualität des Blogs aus.
Viele, wirklich sehr viele Plugins bestehen aus schlechtem Code. Sie kollidieren mit anderen Plugins, setzen bei jedem Aufruf 20 Anfragen an die Datenbank ab, basteln ihre eigenen Stylesheets oder Scripte selbst dann in die Ausgabe, wenn sie gar nicht gebraucht werden, oder sie müllen die Datenbank voll.
Manche produzieren auch ungewollte Nebeneffekte, die der Anwender erst nach einiger Zeit bemerkt.
Und eine saubere Deinstallation muß man wirklich lange suchen. Frank Bültges Plugins stechen hier positiv hervor.
Da finde ich es schon richtig, daß viele Leute vorsichtig an die Installation eines neuen Plugins herangehen.
Was ich brauche, das schreibe ich mir meistens selbst: letzte Kommentare, Tweetlink, Doppelslash-, Nofollow- und Deppenlinkkiller. Ich brauche ja keine großartigen Optionen, sondern nur genau eine Ausgabe, die möglichst schnell abgearbeitet wird.
Im Zweifel investiert man die Zeit, die man zum Auffinden des einen Plugins braucht, besser in sein Programmierwissen. Dann genügen 10 Plugins völlig.
11 Ein Kommentar von Peer am 26 Aug, 2009
Hat ja auch keiner gesagt, dass mehr besser ist.
Aber es gibt eine Menge sinnvolle Plugins, die nützliche Funktionen bieten. Und viele kennen diese Möglichkeiten gar nicht.
Und es gibt sicher auch unterschiedliche Meinungen darüber, was sinnvoll ist oder nicht. Sonst würden ja alle Blogs gleich aussehen.
12 Ein Kommentar von Thomas Scholz am 27 Aug, 2009
Ich habe eben 57 Sekunden auf diese Seite warten müssen. Mit einem nackten WordPress/S9y/Textpattern passiert das nicht.
Das ist der Nachteil zuvieler Plugins. Das Aussehen spielt hierbei keine Rolle, denn viele Besucher werden darauf gar nicht warten. Was nützen all die schönen zusätzlichen Funktionen, wenn sie das Blog im Sumpf versenken?
Ich rede nicht gegen Plugins, sondern für gut informierte Entscheidungen. Deshalb begrüße ich es auch, wenn du Plugins ausführlich vorstellst.
Sicher interessieren sich die Leser auch für den damit einhergehenden Speicherverbrauch und die Tempokosten. Solche Parameter fallen in den meisten Besprechungen unter den Tisch, aber das kann man ja leicht besser machen.
13 Ein Kommentar von Peer am 27 Aug, 2009
Also ich muss keine 57 Sekunden warten. Das liegt nicht immer nur am Blog. 5-6 Sekunden auch dann, wenn ich alle Elemente neu lade. Aber ich schaue es mir mal an und werde das testen.
14 Ein Kommentar von Benni am 27 Aug, 2009
Ich denke, dass es wichtig ist man bei der Wahl und beim Einsatz eines Plugins sich vorher über Nebeneffekte klar zu sein. Also immer erst mal ausgiebig testen, bevor man es in der Produktionsumgebung einsetzt.
Oftmals will man nicht so lange warten, sondern jetzt direkt dieses tolle Feature haben, aber das ist in meinen Augen der falsche Weg.
Wobei gerade Wordpress z.B. da in meinen Augen auch kontraproduktiv arbeitet. Durch die Möglichkeit Plugins im Live-System automatisch zu installieren wird glaube ich viel weniger auf Qualität geachtet, als darauf gewisse Funktionalitäten einzubinden.
Weiß ich aus eigener leidlicher Erfahrung!
Ich hab diesen Fehler sogar mehrfach gemacht!
15 Ein Kommentar von Oli am 28 Aug, 2009
Ich muss Thomas da recht geben. Gerade wenn ich über den Feed auf den Blog komme, dauert es manchmal echt ziemlich lange, vllt keine 56 Sek. aber trotzdem etwas länger als beim Durchschnitt. Ob das nun an Plugins liegt, weiß ich nicht. Ich komme jedenfalls mit 10 Stück gut aus. das werden sicherlich noch mehr werden, mein Blog ist ja noch jung.
Will heißen: Ich würde bei Plugins vor allem auf die Performance achten. Wenn die zu stark unter einem Olugin leidet fliegt es wieder raus.
MfG
16 Ein Kommentar von Peer am 28 Aug, 2009
Ich werde mal ein Cache-Plugin installieren. Und dann schauen wir nochmal, wie lange es lädt.
17 Ein Kommentar von Peer am 28 Aug, 2009
Oft sind es gar nicht mal die Plugins direkt. Ich habe oben rechts z.B. die Top-Artikel aufgelistet und diese werden aus den WordPress.com Stats gelesen. Und da kann einfach dieser externe Zugriff länger dauern.
Ich habe nun einen Cache installiert, der solche Wartezeiten verringern sollte.
18 Ein Kommentar von Tanja am 28 Aug, 2009
Ich bin einen Verfechterin der Weniger ist Mehr Devise…;-)