Ich höre immer wieder das Argument, dass man heute keinen Top-Blog mehr starten könne.
Es sind doch schon alle Nischen besetzt und die heute großen Blogs haben viele Jahre Vorsprung.
Ist es wirklich so, dass man heute keinen Top-Blog mehr aufbauen kann?
Die Blogosphäre heute
Wenn man sich die Blogosphäre anschaut, dann haben neue Blogger oft das selbe Gefühl wie in den Häuserschluchten amerikanischer Großstädte.
Die Top-Blogs ragen förmlich in den Himmel und man selber sitzt gerade mal in einem einstöckigen Haus. Wie so viele andere Blogger auch.
Das ist auch kein ungewöhliches Bild. Die Besucherzahlen aller Blogs ergeben eine Art Pyramide. Der Fuß der Pyramide ist sehr breit. Das sind die vielen, vielen Blogs mit wenig Besuchern.
Dann wird die Pyramide nach oben hin schmaler und schmaler. Das bedeutet, dass immer weniger Blogs höhere Besucherzahlen haben.
Dies ist ein Phänomen, welches man auch aus vielen anderen Bereichen kennt. Ganz oben sind nur noch verhältnismäßig wenige zu finden, aber diese thronen da oben wie die Wolkenkratzer.
Doch bedeutet dies, dass man heute nicht mehr von unten nach oben gelangt?
Sicher, die Blogosphäre ist nicht mehr ganz taufrisch. Viele erfolgreiche Blogs sind mittlerweile einige Jahre alt und haben sich in einer Nische etabliert. Diese Blogs besitzen ein großes Archiv an Artikeln und viele Backlinks.
Und das hilft natürlich sehr dabei, z.B. viel Traffic von Google zu bekommen.
Doch auch diese Blogs haben irgendwann mal klein angefangen und erst durch sehr viel Arbeit haben sie den Punkt erreicht, an dem sie nun stehen.
Das Internet lebt
Im Gegensatz zu klassischen Medien ist das Internet deutlich lebendiger.
Mal abgesehen davon, dass natürlich ständig neue Leser ins Internet kommen, die erstmal relativ unvoreingenommen sind und nicht zwangsläufig zu den großen Blogs gehen, ist die “Marktsituation” im Internet einfach eine andere.
Es gibt regelmäßig neue Themen und Trends. Und im Gegensatz z.B. zum Print-Markt kann man im Internet von heute auf morgen reagieren. Es tun sich also immer wieder neue Nischen auf, die nur darauf warten, erobert zu werden.
Zudem ist keine Nische so eindeutig besetzt, wie das z.B. im TV-Markt oder auch im Print-Markt der Fall ist. Selbst große Blogs haben kein Monopol, sondern nur ein größeres Stück vom riesigen Kuchen.
Nicht zuletzt bin ich fest davon überzeugt, dass man immer alles besser machen kann. Kein Blog ist so gut und perfekt, dass man nicht noch etwas besser machen könnte.
Es ist immer die richtige Zeit
Aussagen wie “Ach, vor 2 Jahren hätte es sich noch gelohnt, aber nicht mehr heute.” sind in meinen Augen nichts anderes als Ausreden.
Meiner Meinung nach ist immer die richtige Zeit, man muss nur anfangen. Auch heute kann man noch Top-Blogs aufbauen, aber es dauert auch seine Zeit.
A-List-Blogger wie Yaro Starak, Darren Rowse, John Chow oder auch deutsche Pendants wie Stefan Niggemeier oder Johnny Haeusler haben irgendwann mal den ersten Post geschrieben und 3 Leser gehabt.
Nur weil es nicht funktioniert, über Nacht 10.000 Leser zu bekommen, bedeutet das nicht, dass man keinen Top-Blog mehr aufbauen kann.
Hier siehst du die Entwicklung der Besucher-Zahlen von selbstaendig-im-netz.de seit Juli 2007 (Ich habe Google Analytics erst im ein paar Monate nach dem Start meines Blogs eingebaut).

Ich habe erst 11 Monate nach dem Blog-Start die Grenze von 10.000 Visits pro Monat überschritten. Obwohl ich heute sicher schneller wäre, dauert gerade der Start eines Blogs doch seine Zeit. Hätte ich damals schon auf die Zweifler gehört, würde es SiN wahrscheinlich nicht mehr geben.
In meinem Blog “Selbständig im Netz” habe ich gestern einen Artikel mit dem Titel “5 wichtige Erkenntnisse auf meinem Weg zu 100.000 PageViews pro Monat” veröffentlicht.
Darin schreibe ich über 5 wichtige Punkte, die meiner Meinung nach entscheidend dafür sind, ob man mit einem Blog wirklich erfolgreich wird.
Und ein Punkt lautet Ausdauer und Disziplin. Und dies ist meiner Erfahrung nach oft der eigentliche Knackpunkt bei den Leuten, die sagen, dass man heute keinen Top-Blog mehr aufbauen kann.
Starte jetzt!
Hör nicht auf die Pessimisten und lass dir nicht von vornherein erzählen, dass es sich nicht mehr lohnt.
Starte jetzt deinen neuen Blog und versuche einfach dein Bestes zu geben.
Wenn du mit Spaß dabei bist, dich täglich reinhängst und bereit bist, für deine Leser zu schreiben, dann wirst du auch merken, wie es sich positiv entwickelt.
Und wenn dir mal die Motivation fehlt, dann gehe auf einen großen Blog und schaue dir da im Monatsarchiv die ersten Artikel an. Das finde ich immer wieder lustig und man sieht, dass auch diese Blogs mal klein angefangen haben.
Blog-Start-Serie
Meine Blog-Start-Serie beschreibt in rund 20 Artikeln den Aufbau eines neuen Blogs und zeigt, wie man die Grundlagen für den Erfolg legt.
5 Artikel sind in dieser Serie bisher erschienen und es geht bald weiter.
Ich wünsche euch viel Erfolg und Durchhaltevermögen.
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1 Ein Kommentar von Andersreisender am 12 Aug, 2009
Gestern habe ich bereits Deine “5 wichtigsten Erkenntnisse” gelesen und war begeistert. Nun bin ich zufällig über Yigg auf diesen Artikel gestoßen und er motiviert mich als “Blog-Starter” sehr
Besonders gut finde ich, dass Du keine falschen Hoffnungen weckst, aber trotzdem auf Entwicklungsmöglichkeiten und -potentiale Hinweist
2 Ein Kommentar von Lizzy am 12 Aug, 2009
Danke für den Artikel. Er ist wirklich sehr motivierend. Und das brauche ich gerade
3 Ein Kommentar von Benni am 12 Aug, 2009
Hallo
,
ich denke, dass es ganz wichtig ist zu verstehen, dass der “Aufgaben eines Top-Blogs”, so wie du es nennst, nicht unmittelbar damit zu tun haben muss Geld zu verdienen!
Mir kommt es so vor, als ob das sehr häufig gleichgesetzt wird. Also “bloggen = Geld im Internet verdienen”. Aber das sollte in meinen Augen gar nicht die Antriebsfeder sein. Jedenfalls nicht für den “normalen” Blogger.
Ich habe z.B. auch einen Nischenblog, mit dem ich aber genau null kommerzielle Ziele verfolge. Das bisschen AdSense fliegt beim Relaunch am Jahresende auch wieder raus.
Ich will nur sagen, dass man auch eine gut besuchte Seite aufbauen kann ohne mit dem Hintergedanken “Geld verdienen” ans Werk zu gehen.
Ich fände es toll, wenn das wieder viel stärker in den Fokus treten würde.
4 Ein Kommentar von bauwelt-jerome am 12 Aug, 2009
Ich kann dir da nur zustimmen. Es ist im Moment relativ schwer einen neuen Blog zu etablieren (bzw. war es das eigentlich schon immer). Aktuell habe ich einen Blog im Immobilienbereich gestartet ( http://www.bauwelt.eu ). Allerdings ist es schon etwas enttäuschend wenn man sich die Statistiken nach etwa einem halben Jahr ansieht. Bei diesem Blog kommt zusätzlich noch dazu, dass dies ein Bereich mit sowieso schon relativ wenig Traffic ist und im Augenblick Baublogs bzw. Bautagebücher geradezu wie Pilze aus dem Boden schießen.
Gerade am Anfang ist schwer Leser zu bekommen, da man ja auch nicht ständig die üblichen Foren “zuspammen” möchte um auf eigene (neue) Artikel hinzuweisen. Es dauert also eine ganze Weile bis man sich eine Stammleserschaft aufgebaut hat!
5 Ein Kommentar von Wario von digital-workshop.at am 12 Aug, 2009
Da muss ich Benni zustimmen. Man sollte doch einen Blog schreiben weil man spaß daran hat und nicht weil man damit Geld verdienen kann.
Ich hab meinen Blog angefangen um meinen freunden ein wenig zu helfen wenn sie mich was über Photoshop gefragt haben.
Wenn die Besucherzahlen dann steigen kann man sich darüber mal gedanken machen, aber gleich von Anfang an aufs Geld schielen kann nicht gut gehen.
6 Ein Kommentar von Julia Stern am 12 Aug, 2009
Optimismus hilft grundsätzlich weiter. Es ist möglich aber mit viel Arbeit, Durchhaltevermögen und Geduld verbunden.
7 Ein Kommentar von Eatofid am 12 Aug, 2009
Ich zum Beispiel bin bestimmt nicht der beste Schreiberling. Meine Grammatik ist nicht 100% perfekt und als intellektuell würde ich mich auch nicht bezeichnen, aber es gibt ja schließlich google und keiner erwartet von einem, dass man perfekt ist. Kenne eigentlich keinen perfekten Blogger vom Schreibstil her, nur einige sehr gute.
Meiner Ansicht nach also, kann fast jeder einen aktiven Blog erstellen, der mal top wird. Die meisten sind eben echt einfach zu negativ eingestellt.
Im Prinzip ist das ganze doch total simpel. Viele Suchwörter = viele Besucher ist aber auch gleich viel Arbeit. Denn man muß erst einmal soviele Artikel verfassen, um hunderte geschweige denn tausende Suchwörter bei google ganz oben stehen zu haben.
Die meisten geben halt auf, bevor die ersten Erfolge kommen.
Das war bei mir genau so bei meinem ersten Projekt. Ich hatte nach 2 Monaten immer noch kein Suchwort bei google weit oben indexiert und habe es dann wieder gelassen. Daraufhin habe ich mich in nem Forum schlau gemacht und gecheckt, dass so etwas laut Erfahrung der anderen viel länger dauern kann, vor allem wenn man eine Webseite mit Frontpage erstellt und auf keine leichten Suchwörter optimiert. Nach einem halben Jahr dann war ich bei dem Suchwort schon auf der ersten Seite. Nach nem Jahr war ich mit über 20 Suchwörtern in der Top 10. So fing zumindest bei mir alles an. Die kleinen Erfolge bringen einen weiter und motivieren einen aufs neue.
Außerdem gibt es genügend Nischen, in denen es keine guten Blogs gibt. Es gibt soviele große Onlinegames, die keinen aktiven Blog besitzen. Darum habe ich im Spiel Reign of Chaos einen Blog erstellt. Das spielen täglich noch tausende und dennoch gibt es hierfür keinen Blog, keine Webseite, nichts.
Die Sportart Slamball ist immer mehr im Kommen. Ich sah letztens noch immer keinen deutschsprachigen Blog hierfür.
Die Nische bei den NBA Blogs ist total gering.
Gibt vlt. 2-3 gute Blogs in der Sparte NBA.
Ach, da gibts noch genügend Marktlücken. Das ist das einfachste.
Das schwierigie ist, sich täglich aufs neue zu motivieren und das meist stundenlang, um erfolgreich werden zu wollen in Zukunft.
)
Das ist die wahre Herausforderung.
So sehe ich das ganze zumindest, auch wenn ich nur ein kleiner Fisch im Wasser bin.
8 Ein Kommentar von Marion am 12 Aug, 2009
Toller Artikel, der mir grundsätzlich aus dem Herzen spricht, weil es auf viele Bereiche übertragbar ist!
Wir haben heute von allem genug – eigentlich…
Genug Bäckereien, Supermärkte, Restaurants und eben auch genug Blogger!
Aber die guten werden es immer schaffen!
Mit Ehrgeiz, Disziplin, Durchhaltevermögen, gutem Content und einem eigenen Stil!
Gerade vor einem Monat habe ich ein neues Blog gestartet und habe nach 30 Tagen täglich bereits durchschnittlich 98 unique visitors- über 3000 im ersten Monat.
Noch ist das nichts- aber nach 30 Tagen bin ich zufrieden und ich weiß, dass dieses Blog es schaffen wird:-)
9 Ein Kommentar von WiseStatements am 12 Aug, 2009
Hey, vielen Dank. Habe deine Seite gerade erst gefunden und finde sie spitze! Weiter so!
10 Ein Kommentar von Peter am 12 Aug, 2009
Wichtig ist das man sich mindestens 1 Jahr gibt um zu wachsen. Nach diese Zeit kann man eine Bilanz ziehen und dann falls es nicht so läuft oder kein Lust mehr vorhanden wäre auch wieder aufgeben.
Ich sehe viele neue Blogs mit recht gute Ansätze die aber leider nach 4 bis 6 Monaten aufgeben. Schade.
11 Ein Kommentar von Peer am 12 Aug, 2009
@ Benni
Keine Frage. Geld verdienen kann ein Ziel sein, muss es aber natürlich nicht. Deshalb versuche ich das Thema Geld auch in diesem Blog rauszuhalten und kümmere mich auf Selbständig im Netz darum.
@ Peter
Nach einer gewissen Zeit sollte man wirklich prüfen, ob ein Blog funktioniert und woran es liegt, dass es vielleicht noch nicht so gut läuft.
Einen Blog aufgeben ist keine Schande, schließlich gibt es auch keine Garantie, dass es funktioniert.
Man kann ja gleichzeitig 2-3 verschiedene Blogs starten und schauen, wie sich diese entwickeln. Und nach 6 Monaten oder einem Jahr macht man dann eben nur mit 2 oder nur 1 Blog weiter.
12 Ein Kommentar von Benni am 12 Aug, 2009
@Peer:
Ich wollte damit gar nicht sagen, dass du das hier nicht in meinem Sinne dargestellt hättest, sondern dass ich finde, dass es generell so ist, dass viele “Neublogger” direkt mit Affiliates und was weiß ich arbeiten wollen, um halt das Taschengeld aufzubessern.
Aber einfach mal Spaß haben und lernen .. das ist oftmals – jedenfalls auf er großen Bühne – hinten anstehend.
Immer natürlich nicht .. es gibt massenhaft gute Blogs, die einfach nur das Schreibens willen existieren. Und das ist auch gut so!
13 Ein Kommentar von Andreas am 12 Aug, 2009
Ich habe eben selber über einen neuen Blog berichtet, der vom Thema echt das Potenzial zu einem Top Blog hätte. Zumindest in meinen Augen. Unbesetzte Nische die auch keiner so leicht ausfüllen könnte und dennoch sicherlich viele Besucher und Stammleser anziehen würde. Leider macht der Blog so ziemlich alle Anfängerfehler die hier im Blog schon besprochen wurden. Ich kenne noch andere Blogs die evtl. Top Blogs sein könnten aber die haben mittlerweile auch nur das Geld im Kopf. Da finden sich beispielsweise immer öfters unkritische Trigami Reviews also bezahlte Blog Postings wieder und Blogs werden mit Werbung zugeknallt das man den Content schon suchen muss.
Bei den bekannten Deutschen Top Blogs, gabs auch erst vor kurzem den Vertrauensbruch schlechthin. Ich sage nur Anti-Zensur-Aktion, Vodafone, adnation.de. Auch da gings ums liebe Geld.
Meiner Meinung nach ist immer Platz für neue Top Blogs aber die Balance zwischen Kommerz und Glaubwürdigkeit schaffen auf Dauer nur wenige. Das scheint ein schwieriges Thema zu sein.
14 Ein Kommentar von Wario von digital-workshop.at am 12 Aug, 2009
Ich starte jetzt auch einen neuen nischen Blog. Werd mich mal genau an all deine Tips und Tricks halten. Ich geb dann bescheid inwiefern es sich gelohnt hat
Grüsse aus Wien
Wario
15 Ein Kommentar von rniederer am 12 Aug, 2009
Guter Artikel, doch du hast noch etwas wichtiges vergessen. Wenn man einen Top-Blog aufbauen möchtest, musst noch einige wichtige Eigentschaften mitbringen… eine davon ist das TOTALE Durchaltevermögen. Und das nicht über ein paar Wochen, sondern über mehrere Monate, wenn nicht sogar JAHRE! So viele Page Views wie du bringt nicht jeder in 11 Monaten zustande.
Gruss
16 Ein Kommentar von Joomla Yannick am 12 Aug, 2009
Ich selbst betreibe einen Blog mit ~900 Besuchern täglich und ~60.000 Views im Monat, Tendenz steigend.
Wenn man einen Blog betreiben möchte braucht man als wichtigstes Gut Motivation und Willen, wenn man diesen nicht hat kann man das bloggen auch gleich sein lassen. Man kann nicht erwarten das man einen Blog startet und direkt erfolgreich ist, wie auch immer man Erfolg definiert.
Meine persönliche Motivation ist nicht das Geld verdienen, wenn es danach gehen würde, müsste ich meine Seite weiter mit Werbung zuknallen. Sicher, ich habe ein paar Banner und 2 Google Adsense Blöcken auf meinem Blog, aber das große Geld? Eher nicht. Wenn ich berechne, dass ich jeden Tag ca. 2 Stunden investiere, kommt ein sehr schlechter Stundenlohn dabei raus. Who cares? Mich nicht. Ich werde auf meiner Seite weder Trigami Aufträge Abhandeln noch sonst was. Wozu auch? In meinen Augen geht es beim bloggen in erster Linie darum sein Wissen mit anderen zu teilen.
Hat man zum Beispiel einen zu seinem Job Artveranden Beruf, kann dies unter Umständen wertvoller für einen sein als jeden Monat 1500€ durch das bloggen. Wobei natürlich nicht auszuschließen ist, das durch den Lontail auch die Einnahmen steigen.
Was ich jedoch insgesamt schade finde, ist der Umstand, dass wie du oben erwähnt hast die “großen” wie Wolkenkratzer über den anderen ragen. Woran liegt das denn? Geben die großen wie du den kleinen denn überhaupt eine Chance? Ich bewege mich in einem Genre in dem die Geiz ist Geil Mentalität leider sehr beliebt zu sein scheint. Trotzdem verlinke ich persönlich immer und immer wieder auf die Kollegen die das gleiche Thema abwandeln, wieso auch nicht. Interessante Quellen sollte man nennen, auch wenn es wie in meinem Fall nicht auf Gegenseitigkeit beruht. Ich bin der Meinung das dies Authentischer ist als wenn man seinen Ego-Trip fährt.
Klar, kann es sein, dass ausgerechnet die Kollegen dann durch meine Links im Index an mir vorbei ziehen, na und? Trotzdem wachsen meine Stammleser, weil ich bin wie ich bin
Trotzdem müsste das ganze Spiel sich längst wieder etwas öffnen, aber dazu sind Deutschlands großen leider nicht bereit, diese haben nämlich Angst um Ihre Rankings und Einnahmen, was ich persönlich sehr schade finde. Wenn man wirklich auf die Kohle vom bloggen angewiesen ist sollte man sich Gedanken machen was in anderen Bereichen schief läuft…
Und was dieses ganze Nischen gelaber angeht, vergesst das! Macht was Ihr denkt, auch wenn das Gebiet schon belegt ist kann man IMMER was rocken. Man muss nur gut sein und den Wissen haben!!
Jetzt bin ich zwar vom 100sten ins 1000ste gekommen aber egal
Was ich eigentlich damit sagen wollte ist, dass:
- sich Blog-Starter nicht demotivieren lassen sollen
- man sein eigenes Ding machen sollte.
- man von Anfang an wissen sollte wieso man bloggt
- die großen, vielleicht auch nicht Themen-Relevanten, auch eine Chance und Unterstützung geben sollten, egal wie.
- man sich nicht auf das Geld konzentrieren sollte, dies kommt nämlich mit der Zeit von alleine wenn man will
- Kölsch lecker schmeckt und Köln die beste Stadt der Welt ist
- es heute regnet.
In diesem Sinne, nicht alles so verkrampft sehen…
lg, Yannick
17 Ein Kommentar von Spruchinsel am 12 Aug, 2009
Sehr schöner Artikel, das mit dem das man einfach dabei bleiben musst ist auch sehr wichtig dass das die Leute sich immer wieder vor Augen halten. Es starten zwar immer wieder viele Blogs welche auch zum Start täglich gute neue Artikel veröffentlichen. Aber nach einer Gewissen Zeit passiert dann nicht mehr in dem Blog es kommen einfach keine Artikel mehr. Es steht auch nichts drin das der Blogger nur eine Auszeit oder so nimmt. Das finde ich dann immer recht schade, denn man sollte einfach schauen das man einen Blog konstant mit Texten füllen kann. Die erfolge kommen dann auch mit der Zeit es ist wie bei allem man muss es sich erarbeiten.
18 Ein Kommentar von Benni am 13 Aug, 2009
@Yannick:
Klasse Kommentar! Kann ich mich voll mit identifizieren.
19 Ein Kommentar von Andy am 13 Aug, 2009
Ich wurde diese Frage ganz pauschal mal mit Ja beantworten, aber so einfach wie vor sagen wir 3 Jahren ist es heute längst nicht mehr. In den Anfangszeiten von Google hast du es mit jedem Scheiß auf die Startseite geschafft
20 Ein Kommentar von Eatofid am 13 Aug, 2009
super Comment Yannic. Da kann ich dir nur Recht geben. Viele große Blogger schreiben zwar immer wieder, dass sie auch Webseiten mit einem PR von 0 verlinken würden, wenn dieser qualitativ stark ist, aber in Wahrheit sieht das ganze doch viel anders aus, dabei haben solche großen Blogger doch nichts zu verlieren.
Nur weil man mal einen kleinen Fisch im Meer verlinkt, verliert man ja deshalb nichts.
Klar kann man mal bei nem Suchwort abrutschen, aber große Blogger haben ja bekanntlich mehr als ein Suchwort, also würde ihnen das wohl keineswegs weh tun.
Die Überheblichkeit bei vielen großen Bloggern kommt wohl im Laufe der Zeit. Genau so wie bei den Promis eben.
Darum bin ich auch so gerne hier. Ich finde nicht nur den Blog total Klasse, sondern auch denjenigen, der den Blog führt.
Charakter ist für mich einfach das wichtigste.
21 Ein Kommentar von Benni am 13 Aug, 2009
Schleimer ..
22 Ein Kommentar von Eatofid am 13 Aug, 2009
Nö, ich habe es nicht nötig zu schleimen.
Wäre mit meinen 29 Jahren auch sehr traurig, wenn ich sowas nötig hätt…
Bin halt nur ehrlich.
23 Ein Kommentar von Peer am 13 Aug, 2009
@ Yannick
Etwas dazu zu lernen hat noch nie geschadet. Und nicht jeder wird erfolgreich, nur weil er Spaß an einer Sache hat. Ich kenne auch einige Blogger und Webmaster, die seit Jahren mit Spaß und Freunde dabei sind, aber nicht von der Stelle kommen.
In meinen Augen gehören Spaß und auch eine gewisse Professionalität zusammen. Aber das ist natürlich nur meine Meinung.
Das selbe gilt in meinen Augen für das Thema Nischen. Natürlich kann man schreiben über was man will. Aber ein wenig Nachdenken und Planen hat noch niemandem geschadet.
Und wenn wir hier schon bei der Blogosphäre sind, dann möchte ich auch nochmal sagen, dass es meiner Meinung nach jedem freigestellt ist, warum er bloggt.
Wenn jemand nur aus Spaß bloggt ist das genau so Okay, wie wenn jemand die Sache professioneller angeht.
Es gibt auch wirklich schlechte Jobs. Da wären manche froh, wenn sie mit Bloggen 1.500 Euro verdienen würden.
Aber insgesamt stimme ich dir zu. Außer das mit dem Kölsch.
24 Ein Kommentar von Wolfgang am 14 Aug, 2009
Kann man heute noch einen Top-Blog aufbauen?
Das schöne beim Bloggen ist ja, dass man ohne Riskiko starten kann.
Während man vor 10 Jahren für eine gute Webseite noch richtig Geld in die Hand nehmen musste, ist ein Blogstart heute fast ohne Kosten möglich.
Die nötige Ausdauer und Geduld verliert somit den Schrecken, dass einem zu Beginn die sich kumulierenden laufenden Kosten auffressen könnten.
Ob so ein Blog nun nach einem halben Jahr, einem Jahr oder 2 Jahren erfolgreich (je nach eigenem Kriterium) wird, ist also glücklicherweise heute nicht mehr vom Geld abhängig.
Mentale Geduld ist sicher A&O…
25 Ein Kommentar von Eatofid am 14 Aug, 2009
Bei manchen Grundlöhnen verdient man netto nur um die 900 Euro im Monat, obwohl man dennoch 40 Std. die Woche arbeitet.
Wenn man dann bedenkt, dass so manche Profi Blogger hauptberuflich davon leben können, durch 2-3 Stunden pro Tag.
Da versteh ich dann natürlich auch viele Profi Blogger, dass sie sich für etwas besseres halten und darum keine Anfängerwebseiten oder einfach keine bei weitem so starken Seiten verlinken.
Die bleiben dann eben untereinander.
Und ich blogge bei Eatofid zum Beispiel nicht nur, weil es mir Spass macht, sondern weil ich auch irgendwie doch ein wenig hoffe, dass ich vlt. mal 300-400 Euro pro Monat dadurch machen kann. Wäre ja leichtverdientes Geld und wenn der Stundenlohn nur 5 Euro beträgt, wäre das auch bei weitem genug für mich.
Finde eigentlich, sogar zu viel für ein bissschen rumschreiben, aber das Leben is kaum fair.
Die einen rackern wie die Irren um ihre Familie durchzubringen, damit genug auf dem Tisch steht und die andern schreiben ein bisserl, 2-3 Stunden am Tag und verdienen doppelt soviel und lachen sich eins. hehe
Glück gehört wohl auch immer etwas dazu.
Ich bins jedem vergönnt, der es geschafft hat Pro. Blogger zu werden. Weil Glück alleine reicht da noch lange nicht. Da gehört dann eben die Charaktereigenschaft hinzu, welche ich bei einem Menschen am meisten schätze. Biss also Durchhaltevermögen.
26 Ein Kommentar von Dominik am 16 Aug, 2009
Ich kann Yannick nur zustimmen. Ich habe mir damals beim Blogstart keine Nische ausgesucht, sondern Themen gewählt, welche mich selbst interessierten und mein Wissen weitergegeben. Zusätzlich nehme ich es mit einigen großen Newsseiten auf. Es hat lange gedauert aber auch meine Besucherzahlen steigen stetig und obwohl es auch mal Einbrüche gibt, mache ich weiter, eben nicht um massig Geld zu verdienen oder ähnliches sondern einfach darum weil ich Spaß an der Sache habe. Man sollte keinen Blog mit Absichten zum alleinigen Geld verdienen öffnen.
27 Ein Kommentar von Wini am 17 Aug, 2009
Wirklich sehr motivierend. Gerade am Anfang ist es schwer sich zu motivieren. Habe seit 2 Jahren feste Idee im Kopf und nie wirklich umgesetzt. Leider.
28 Ein Kommentar von Frank (Update-Leben) am 19 Aug, 2009
Ersteinmal kommt es darauf an wie man Erfolg definiert. Tut man dies ausschließlich über Geld, kann es sehr schnell zu einer Enttäuschung kommen. Denn egal was man macht, langfristige “Erfolge” brauchen meistens auch einen längeren Start.
Zudem würde ich mittlerweile nicht mehr unbedingt von reinen Blogs sprechen. Denn viele “Blogs”, die erfolgreich sind, sind eigentlich eine Mischung aus verschiedenen Eigenschaften. Gemischt werden da Eigenschaften aus klassischen Blogs, online Magazinen, Communitys und auch klassischen Websites.
Klar man kann es auch heute noch schaffen, Geduld sollte man aber sicher nicht wenig haben. Ich persönlich halte z.B. nichts davon, sich zu zwingen, jeden Tag einen Artikel zu veröffentlichen. Das schafft man im höchstfall ein paar Monate, dann singt die Motivation, auch durch den Zwang, ins Bodenlose!
29 Ein Kommentar von Rainer am 24 Aug, 2009
Die meisten Markeneinführungen floppen. Sprich: Es gibt viel, viel mehr “Misserfolg” als “Erfolg”. Eine brillante Idee kommt vielleicht zu früh oder zu spät, während irgendein Schwachsinn den “Nerv der Zeit” trifft.
Ein schönes Beispiel liefert Nikola Tesla, ein hypergenialer Erfinder, der trotzdem den Kürzeren gegenüber Edison zog.
30 Ein Kommentar von Peer am 24 Aug, 2009
Das ist auf jeden Fall eine wichtige Sichtweise Rainer. Einen erfolgreichen Blog aufzubauen ist auch eine Frage des Testens. Nicht jeder Blog wird erfolgreich, aber wenn vieles planbar ist.
Das bringt mich auf einen Idee für einen Artikel nach dem Motto “Wann ist der richtige Zeitpunkt aufzugeben und wann sollte man weiter machen?”.
Das ist sicher für viele schwer zu beurteilen, wann es sich noch lohnt weiter zu machen und wann man zu einem neuen Projekt weitergehen sollte.
31 Ein Kommentar von Eatofid am 28 Aug, 2009
Aufhören sollte man halt einfach, wenn einem das bloggen keinen Spass mehr bereitet oder man einfach überfordert ist. Bei Gladnotsad.com habe ich aufgehört, weil es mir keinen Spass mehr machte. Ist einfach zuviel Arbeit, solch ein Projekt mit 20 positiven News pro Woche, welche nicht Mainstream sind zu führen.
Nun habe ich ein Projekt gefunden, dass mir ebenso viel Spass macht, wenn nicht mehr und da arbeite ich am Tag gerade mal 1-2 Stunden und das reicht allemal.
32 Ein Kommentar von Wie erstelle ich einen Top-Blog im Internet am 21 Feb, 2010
Wie erstelle ich einen Top-Blog im Inter..