Laut Technorati, einer Blog-Suchmaschine, sind rund 95% der Blogs im Web tot. Relevanten Traffic haben noch viel weniger Blogs.
Nachdem man anfänglich mit Enthusiasmus und viel Energie gestartet ist, schaffen es die allermeisten Blogger nicht, ihre Blogs erfolgreich zu machen und dauerhaft am Leben zu erhalten.
Die Gründe dafür sind sehr vielfältig und ich möchte deshalb im heutigen Artikel 11 Gründe auflisten, die dafür sorgen können, dass dein Blog ebenfalls scheitern könnte.
Was bedeutet “Scheitern”?
Bevor hier wieder die Diskussion aufkommt, warum man denn unbedingt erfolgreich sein muss, möchte ich noch kurz erläutern, wieso ich hier über das Scheitern schreibe und was ich damit meine.
Es gibt Millionen Blogs, die nur aus Spaß betrieben werden und wo es den Bloggern egal ist, ob 5, 50 und 50.000 Besucher den Blog lesen. Das ist völlig in Ordnung und ich lese selber einige solcher Blogs.
Doch auf Blogprojekt.de geht es eben nicht nur um den Spaß beim Bloggen, sondern auch um das erfolgreiche Bloggen. Und dies misst sich im Internet nun mal auch und gerade an der Zahl der Besucher und der Seitenaufrufe.
Und genau für diese Blogger soll dieser Artikel sein. Denn ich habe schon viele vielversprechende Blogs entdeckt, die aber dann nach ein paar Monaten immer weniger Artikel veröffentlicht haben und irgendwann gar nichts mehr.
Die folgenden Gründe sollen Bloggern helfen, die typischen Fehler zu vermeiden, um langfristig mit Spaß und Erfolg einen Blog führen zu können.
11 Gründe, warum dein Blog scheitern wird
Hier nun 11 Gründe, warum dein Blog scheitern wird (wenn du nicht aufpasst).
Zu hohe Erwartungen
Viele angehende Blogger denken, dass man über Nacht mit Blogs reich wird. Doch das ist nicht die Realität. Nur ganz, ganz weniger Blogger werden wirklich sehr erfolgreich. Da hat man es in einer Nische einfacher sich einen Namen zu machen. Zudem dauert es sehr lange, bis ein Blog eine gewissen Reichweite aufgebaut hat. Und wahnsinnig viel Geld kann man mit Blogs in aller Regel auch nicht verdienen.
“Schnell Reich.” Das sind 2 Wörter, die mit Blogs nicht viel zu tun haben.
Keine Vision
Allerdings sollte man auch nicht ohne Vision starten. Denn nur wenn man im Kopf schon ein Bild hat, wo man mit seinem Blog mal stehen will, kann man davon auch die notwendigen Maßnahmen ableiten.
Du willst mit deinem Blog der Experte für Brieftauben im deutschen Web werden? Sehr gut. Dann kann du daraus die notwendigen Maßnahmen für die nächsten Jahre ableiten und deinen Fortschritt auch immer sehr gut messen.
Fehlende Zeit
Viele Blogs scheitern, weil die Blogger irgendwann nicht mehr die Zeit finden, Posts zu veröffentlichen oder die anderen notwendigen Arbeiten am Blog (Optimierung, neue Plugins, Vermarktung …) durchzuführen.
Doch meist wäre die Zeit schon da, aber es finden sich wichtigere Dinge, wie TV, Games, Freunde etc.
Natürlich sind diese Dinge auch wichtig, man will ja nicht die Balance von Arbeit und Leben zerstören. Aber Bloggen bedeutet auch Engagement und das nicht nur, wenn man gerade Bock hat.
Keine Ausdauer
Einen Blog erfolgreich zu machen ist vor allem eine längerfristige Geschichte. Blogger brauchen Ausdauer, denn die ersten Monate wird man oft für sich allein bloggen. In der Anfangszeit meines Blogs “Selbständig im Netz” konnte ich noch fast jeden Leser per Handschlag begrüßen.
Aber ich habe einfach weiter gemacht und nicht darüber nachgedacht. Und nach und nach wurden es immer mehr Leser. Das hat natürlich auch viel mit meinem mittlerweile recht großen Artikelarchiv auf Selbständig im Netz zu tun (knapp 1.000 Artikel).
Bloggen ist also eine langfristige Investition.
Keine Suchmaschinenoptimierung
Viele Blogger möchten nur über ihr Thema schreiben und sonst nichts. Doch Google ist nun mal der Nummer 1 Traffic-Bringer und wird das auch noch eine Weile bleiben.
Wer das Thema SEO ignoriert verschenkt besser Besucherzahlen. Dabei muss man sich nur ein paar Verhaltensregel aneignen und das ein oder andere nützliche Plugin nutzen. Im einem späteren Artikel gibt es dazu mehr Infos.
Keine Nutzung des Social Web und anderer Trends
Auch das Ignorieren von Social Websites/Newssites oder aktuellen Trends wie Twitter hilft nicht gerade dabei, erfolgreich zu sein.
Man muss natürlich nicht jedem Hype hinterher rennen. Doch das Social Web, Foren, News Sites etc. sind schon lange kein kurzlebiger Trend mehr. Beschäftigt euch damit und ihr werdet nicht nur mehr Besucher gewinnen, sondern auch persönlich etwas davon haben.
Einen erfolgreichen Blog kopieren
Oft versuche neue Blogger das Erfolgsrezept eines populären Blogs zu kopieren. Doch das wird in aller Regel scheitern. Kopien braucht keiner.
Stattdessen sollte man sich seinen eigenen Platz suchen und dort etwas neues starten, was es so in dieser Form noch nicht gab. Das heißt nicht, dass man das Rad neu erfinden muss. Oft genug ist es schon sinnvoll ein populäres Thema aus einem etwas anderen Blickpunkt anzugehen. Statt einem weiteren allgemeinen SEO-Blog könnte man einen SEO-Blog speziell für kleine Firmenwebsites starten.
Die Optik ignorieren
Auch wenn ich jemand bin, der vor allem auf die Inhalte von Websites und Blogs achtet und Flash-Sites und Co. normalerweise nicht mag, so sollte man die Optik dennoch nicht aus der Augen lassen.
Ein positiver erster Eindruck ist genau so wichtig, wie eine gute Usability. Und die Wiedererkennung spielt natürlich auch eine wichtige Rolle.
Kein Engagement in der Szene
Um in einer bestimmten Szene zum Experten zu werden oder sich zumindest einen Namen mit seinem Blog zu machen, muss man sich in dieser Szene auch engagieren.
Lest andere Blogs, schreibt Kommentare, nehmt Kontakt mit anderen Bloggern auf etc. Wer sich engagiert, wird nicht nur viel positives für sich selber daraus ziehen können, sondern auch viele nützliche Kontakte knüpfen.
Nicht so tun als ob
Es gibt immer wieder Blogger, die tun beim ersten Artikel schon so, als ob sie großen Experten wären. Es gibt Blogs, die schreiben große Artikel über das Reich werden im Internet und verdienen selber pro Monat 10,- Euro mit ihrem Blog.
Authentizität und Glaubwürdigkeit ist auf lange Sicht die beste Basis für einen erfolgreichen Blog, dem die Leser vertrauen.
Kurzfristige Erfolge
Leider sehe ich auch immer wieder Blogger, die versuchen, “Abkürzungen” zu kurzfristigen Erfolgen zu nehmen. So werden z.B. in Fachblogs Boulevard-Themen behandelt, um kurzfristig viel Lauf-Traffic abzugreifen.
Das ist nicht nur sinnlos, da 99% dieser Besucher nicht wiederkommen werden, sondern es schadet auch langfristig dem Blog.
Sind das alle Gründe?
Die Liste ist nicht abschließend und wahrscheinlich werde ich auch noch mal einen zweiten Artikel mit weiteren Gründen schreiben.
Wenn ihr selber noch Gründe kennt, weshalb Blogs scheitern können, dann immer her damit.
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1 Ein Kommentar von Andi am 19 Jun, 2009
Schöne Auflistung..
12.Grund
Neues Projekt und daher keine Zeit mehr..(Prioritäten setzen!)
2 Ein Kommentar von Martin am 19 Jun, 2009
Du hast Recht. Viele sind am Anfang extrem hoch motiviert, verstehen aber nicht das dass Blogging, ein regelmässiges Geschäft sein muss. Du kannst nicht nur 10 Beiträge schreiben und dann hoffen das du übermässig bekannt wirst. Du musst dir deine Stammleser hart erarbeiten mal das ein oder andere Special machen, dann läuft es auch mit den Leserzahlen.
Ich von Farbwolke, hab echt ewig gekämpft, wir sind sehr lange um die 100 Besucher täglich rumgekrebst, es kamen kaum Kommentare, klar war das nicht gerade zuträglich für meine Motivation. Aber mit der Zeit kapiert man einfach, was ankommt und was nicht.
Man sollte nicht bloggen, wenn man keine Ausdauer hat, genauso wie man über was bloggen sollte was einen echt interessiert.
3 Ein Kommentar von Carsten am 19 Jun, 2009
Ich denke mal, dass viele sich einfach verschätzen, was Zeit und Motivation angeht. Es machen sich bestimmt viele darüber gedanken, sind aber der Meinung, dass sie das schon hinbekommen, was sich später dann als Trugschluss entpuppt.
@Martin: Da geb ich dir, Das sollte das Allerwichtigste beim Bloggen sein: Spaß und Interesse am Thema.
4 Ein Kommentar von Jörg am 19 Jun, 2009
@Andi: Genau das ist immer der Hauptgrund bei mir … Nur das da nicht nur eine neue Idee is , sondern zwei oder drei oder …
@Peer: Ansonsten wie immer ein sehr guter Artikel.
Manchmal frage ich mich auch ob mein Uralt-Blog (Themenmixer.de) nicht bereits endgültig gestorben ist.
Grüße vom schwülen Bodensee
Jörg
5 Ein Kommentar von bee am 19 Jun, 2009
Eine Ergänzung zu deinem dritten Punkt “fehlende Zeit”:
Es heißt immer, dass die Posting-Frequenz in Zeiten von Feeds nicht mehr so wichtig ist, solange man relativ regelmäßig etwas veröffentlicht. Meine Erfahrung ist allerdings eine andre: Ein Jahr lang hab ich ca. 1x/Woche gepostet, seit 2 Monaten poste ich fast täglich. Meine Besucherzahl ist um 150% gestiegen.
Damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet, hatte die Postfrequenz nur auf Grund von starker Motivation erhöht. Aber freuen tu ich mich natürlich darüber!
Ob man daraus jetzt einen Grundsatz ableiten kann, weiß ich nicht – zumindest in einigen Fällen ist es eine Stellschraube, die eine Menge bringt.
6 Ein Kommentar von Andreas am 19 Jun, 2009
Mein Blog ist ja erst 1 Monat alt aber in Deinem Artikel ist schon der ein oder andere Punkt der auch auf meinen Blog zutraf.
Die Optik habe ich z.B. nach kurzer Zeit komplett überarbeitet, die Absprungrate ist dadurch ziemlich gesunken.
Mit dem Social Web habe ich mich von Anfang an sehr schwer getan. Das fängt ja schon damit an, den richtigen Social Service zu Wählen. Bei meinem zweisprachigen Blog ist das gar nicht so einfach. Yigg für deutschsprachige Artikel und Digg für die englischen. Yigg zieht mehr dafür gehe ich bei Digg in der Masse komplett unter obwohl die Artikel bis auf die Sprache gleich sind. Da muss ich mir dann auch wieder was einfallen lassen. Daher Grund 12: Mangelnde Ideen.
Ich sehe auch immer wieder unglaublich viele Blogs, die mehr Wert auf Werbung bzw. Geld verdienen legen als auf Ihre Artikel. Ich habe nichts gegen Werbung in Blogs, ist vollkommen OK aber dann sollte der Blog mir schon einen gewissen Mehr- oder Informationswert bieten. Gutes Beispiel ist ja Dein SiN Blog. Viel Werbung aber auch viel Mehrwert.
Grund 13: Schlechte Blog Balance
Gruß,
Andreas
7 Ein Kommentar von Martin am 19 Jun, 2009
Werbung, ist eben auch ein Thema was nicht leicht ist. Ich sag mir, wenn ich die 1000 Besucher täglich hab, fang ich an mein Blog zu vermarkten. Jetzt noch nicht, das könnte mir zuviele Besucher kosten. Und jetzt lohnt noch nicht wirklich. In ein paar Monaten aber evtl. schon.
8 Ein Kommentar von Peter am 19 Jun, 2009
@Martin,
Eine feste Zahl an Besucher ab wann die Vermarktung beginnen kann gibt es nicht. Je nach Thema und Vorgehensweise können Unterschiede geben.
Sicherlich sollte keine bei ein Blog mit vielleicht 30 Besucher am Tage diese mit Werbung vollstopfen, aber eine feste Größe gibt es nicht.
@Peer,
Ich finde deine Aufzählung recht gut getroffen.
Vor allen viele Neu Blogger machen ein Fehler indem die zu Beginn jeden Tag mehrere Artikel veröffentlichen und dann nach ein paar Monate bald nicht wissen worüber die schreiben können.
Auch technische Geschichtspunkte wie Updates, Plug Ins etc benötigen ihre Zeit.
9 Ein Kommentar von Matti am 19 Jun, 2009
“Schnell Reich.” -> Ich würde sogar behaupten daß diese beiden Wörter im allgemeinen nicht zusammenpassen. Wenn ich sowas irgendwo auf einer Seite lese bin ich meistens schneller wieder weg als der Seitenbetreiber schauen kann
10 Ein Kommentar von Ronny am 19 Jun, 2009
Volltreffer – Diese Punkte kann ich nur bestätigen.
Ich von BlogTimes (sorry für die Werbung)habe bereits nach 3 Monaten mein Layout und den Blogdienst gewechselt. Dadurch sind meine Besucherzahlen gestiegen.
Auch wenn mein Blog noch sehr neu ist und noch nicht so viele tägliche Besucher aufweisst, mache ich weiter.
Gruß
11 Ein Kommentar von Daniel am 19 Jun, 2009
Hi,
Super Artikel!
Ich denke auch dass zu hohe Erwartungen und fehlende Ausdauert die Gründe Nr. 1 für das Scheitern sind.
Die Aussage “Ich habe nie Zeit” ist für mich nur eine Ausrede, denn jeder und auch wirklich jeder kann mind. 30min am Tag in seinen Blog investieren.
Gruß
Daniel
12 Ein Kommentar von Daniel - Geldkrieg am 19 Jun, 2009
Hallo Peer,
wie immer ein schöner Artikel wo sicherlich der ein oder andere Blogger (ich leider ebenfalls) das ein oder andere mal demütig zustimmen muss…
Bei einigen Blogs die gerade am Anfang mit einer sehr starken Postingfrequenz angefangen haben, gehen nach einigen Monaten sicherlich auch einfach die Ideen für neue Artikel aus bzw. nehmen stark ab da man nicht immer und immer wieder über das selbe schreiben will.
@bee:
Der Besucherzuwachs bei dir ist ja im Prinzip recht einfach: Durch die höhere Postingfrequenz haben Google-Besucher viel mehr Möglichkeiten deine Seite zu finden und zu besuchen, ist also nicht so verwunderlich
13 Ein Kommentar von bee am 20 Jun, 2009
@Daniel:
Jain… es kommen weniger als 10% meiner Besucher über Google – zumindest sagt das mein eTracker…
14 Ein Kommentar von Wolfgang am 21 Jun, 2009
Vielleicht hilft es auch in euphorischen Phasen auch mal “auf Halde” zu schreiben. Also fertige Posts nicht zu veröffentlichen, sondern sich die Veröffentlichung für die Zeiten aufzusparen, in denen das Schreiben schwerfällt.
So könnte man die Post-Frequenz eingermaßen konstant halten.
15 Ein Kommentar von Julia Stern am 21 Jun, 2009
Ich kann Deinem Artikel (mal wieder) nur zustimmen. Als Blogger braucht man Zeit, (viel) Ausdauer, Lust (zum Schreiben) und man sollte auch ansonsten up to date sein.
16 Ein Kommentar von Watzmann am 21 Jun, 2009
Der Titel des Beitrags hat irgendwie so etwas Auswegloses in sich. Wie wäre es denn damit: “11 Gründe, warum dein Blog scheitern kann”?
17 Ein Kommentar von Bianca am 22 Jun, 2009
Ein paar gute Punkte, die Du hier aufzählst. Persönlich fehlt mir auch noch der, dass zu viele Themen gemixt werden und sich das Blog nicht auf ein spezielles konzentriert (wurde hier auch schon erwähnt).
Dass das Design passen muss, da stimme ich sehr zu, auch wenn ich es schon anders in diversen Büchern gelesen habe. Kürzlich habe ich selbst meinem knapp ein Jahr altes Blog einen komplett neuen Anstrich verpasst und die Abonenntenanzahl ist trotz Urlaub (=Null Veröffentlichungen) um 400% gestiegen. Außerdem habe ich meinen eigenen Fehler ausgemerzt, indem zwei Themen getrennt, also ein weiteres Blog erstellt wurde. Das wurde ebenso sehr gut angenommen. Trotzdem bleiben die Verbesserungsideen nicht aus
Ich denke auch, dass es für Blogbetreiber wichtig ist, dass regelmäßig der Traffik analysiert wird um gezielt heraus zu finden, wann Besucher kommen und wann abgesprungen wird. Irgendwo dazwischen liegt dann die Wahrheit
@Daniel
30 Minuten für einen Blogartikel schaffe ich meist nicht. Oft werden es ein bis sogar zwei – je nach Aufwand und Thema. Aber ich denke auch, wer Spaß am bloggen hat, der wird sich die Zeit für sein Hobby gerne nehmen. Ob nur ein paar Minuten oder länger.
18 Ein Kommentar von Michael finger am 23 Jun, 2009
Ich frage mich ob Bloganfänger überhaupt hier her finden?? Weil wenn es den meisten so geht wie mir, vor 1/2 Jahr, weiß man gar nicht wo man suchen muß und wie man was findet in der Welt der Bloger.
Mit machen Blogern bekommt man dann auch nicht unbedingt Kontakt, weil man sein Blog in die Webseite mit eingebaut hat. Nur die mit denen man sich persönlich Unterhält oder die einem bei dem aufbau des Blogs geholfen haben, wissen das das Blog noch nicht so alt ist und man selber nicht die Erfahrung hat mit dem Blogen. Nur mal so am Rande gesagt.
Schade finde ich immer, das gerade kleine und neu Blogs zu wenig in anderen Blogs veröffentlicht werden. Aber das gehört ja zu den kontakt pflegen zu den anderen Bloggern.
MfG
Michael finger
19 Ein Kommentar von Coach Henri am 23 Jun, 2009
Volle Zustimmung zum Atikel. Ich betreibe einen Nischenblog, veröffentliche täglich einen Artikel und die Besucherzahlen steigen laaaangsam; ist halt ein Nischenblog. Seit ein Profi das Blog-Design komplett überarbeitet hat und einige sehr nützliche Plugins installiert hat, geht es weiter aufwärts. Liegt auch an der besseren Ladezeit und des tollen Optik.
20 Ein Kommentar von KingG am 23 Jun, 2009
Oh ja.. Ich stimme dir in vielen Punkten zu, besonders Zeit intensiv. Ich brauche je nach Artikel bis zu 1 Std. aber ich mache es halt und es macht mir Spaß.
21 Ein Kommentar von Seba von Serien-Load.de am 23 Jun, 2009
Das mit den Erwartungen ist eh immer so ne Sache. Man sollte sich einfach, zum Standard machen, nicht unbedingt an alles und jedes was man macht, Erwartungen zu haben. Vorteil – man übertrifft sich immer, und oftmals bei weitem …
22 Ein Kommentar von RokkerMur am 23 Jun, 2009
Besonders gut gefällt mir die Bezeichnung:
“UserInnen mit Handschlag begrüßen”
Kommentator 14 verrät etwas wichtiges, vorschreiben.
Weiters soll man seine LeserInnen nicht überfordern
(theoretisch reicht ein Artikel pro Tag)
und wer es wirklich schafft die “magische Grenze” von 10000/5000 ? echten Zugriffen pro Tag zu überschreiten der nimmt in Kauf den persönlichen Kontakt mit UserInnen reduzieren zu müssen.
LG aus Wien – ihr Deutschen habt es leichter
23 Ein Kommentar von Barbara am 24 Jun, 2009
Sehr interessanter Artikel, vielen Dank für die guten Tipps. Mein Blog ist zwar erst wenige Wochen alt, dennoch denke ich, dass du mit deinen Ratschlägen absolut recht hast. Zeit und Durchhaltevermögen ist wohl einer der wichtigsten Faktoren, das erfahre ich gerade am eigenen Leib. Ein gut recherchierter Artikel schreibt sich nicht in einer halben Stunde, für den langfristigen Erfolg ist Qualität aber sehr wichtig. Neben einem 100%-Job eine Höllenarbeit. Bin froh, dass ich bald mehr Zeit habe
24 Ein Kommentar von Frank am 25 Jun, 2009
Ja vor allem der Inhalt und das Aussehen müssen überzeugen, dann kommt man auch gern wieder.
25 Ein Kommentar von Blokster am 26 Jun, 2009
Jup… man kann noch einige weitere Gründe aufzählen! Aber die reichen ja schon mall … “dummesgrinsenimgesicht”
26 Ein Kommentar von Dirk am 27 Jun, 2009
Ohja, Da hast du wirklich die wichtigsten Dinge zusammengetragen. Ich kannte selbst einige “ambitionierte” Blogger, welche nach einigen monaten das Handtuch geworfen hatten, da sich keine Million auf Ihrem Konto befand.
27 Ein Kommentar von Peer am 27 Jun, 2009
@ Wolfgang
Es fällt mir selber sehr schwer, vorzuschreiben. Ich mag die sofortige Rückmeldung der Leser. Aber manchmal ist es sicher sinnvoll, vorzuschreiben. Z.B. wenn es in den Urlaub geht.
@ Watzmann
Naja, so klingt es dramatischer.
@ Michael
Ich versuche mit diesem Blog in Google bei Keywords gefunden zu werden, die besonders von Einsteigern gesucht werden. Aber da gibt es noch einiges zu tun.
@ Dirk
Das ist für alle, die durchhalten doch positiv. Irgendwann bleiben die ausdauernden und motivierten Blogger übrig.
28 Ein Kommentar von CeKaDo am 29 Jun, 2009
Ich bin nun im 5. Jahr des Bloggens und nach der Anfangsphase mit eigenem html-Layout, einer Zwischenphase mit einem Blog-Anbieter und nach diversen Abstürzen nun wieder “ganz allein” auf “meinem” Webspace mit nucleus cms vertreten.
Ausdauer ist für mich der wichtigste Punkt unter allen. Denn regemäßig entdecke ich Blogs in meiner Blogroll, die wieder einmal aufgeben, um dann kurze Zeit später unter neuem Namen etwas Neues zu beginnen.
Für wichtig halte ich auch eine eigene Url mit vernünftiger Kennung, wie eben xyz.de oder xyz.com. Nichts ist schlimmer als ein werbeüberhäufter Blog mit …de.vu oder irgendeiner kryptischen Adresse, die man im Gespräch zwischen normalen Menschen garnicht nennen kann.
Sollte mich nicht der Schlag treffen, wird es meinen Blog und die wechselnden Nebenprojekte wohl auch noch die nächsten 40 Jahre geben. Unter der gleichen URL, doch ganz sicher mit einem Wachstum, das´ich heute noch nicht abschätzen kann.
Momentan liege ich in diesem Monat bei durchschnittlich täglich 4.582 Besuchern und 8.614 Seitenaufrufen. Die Suchmaschinen klopfen täglich derzeit im Schnitt 21.203 mal an. Das ergibt in diesem Monat bereits einen Traffic von 10.802 MB, der mich dank Flatrate nicht einen Cent zusätzlich kostet.
Doch ich denke mal, ich bin noch ein ganz Kleiner. Noch
29 Ein Kommentar von Clatsch am 29 Jun, 2009
Ich denke vor allem das die Ausdauer eine wichtige Rolle spielt. Wer glaub er könne schnell Erfolgreich sein der täuscht sich
30 Ein Kommentar von Andersreisender am 13 Jul, 2009
Ich starte gerade mit einem neuen Blog parallel zu meinem Blog bei Blogger.com. Ich habe im Jänner mit einem “simplen” Reisetagebuch zu bloggen begonnen – mittlerweile hat mich das Blogger-Fieber gepackt. Nun befasse ich mich intensiv mit Wordpress und hoffe, dass ich das nötige Durchhaltevermögen und vor allem auch die passenden Themen für die Leser mitbringe. Ich werde mir die Tipps zu Herzen nehmen und hoffe, dass die Umsetzung dann auch so klappt
31 Ein Kommentar von Titus am 19 Jul, 2009
Den Kommentar von Bianca (# 17) bezüglich Traffic-Analyse finde ich noch wichtig.
Ich publiziere zurzeit im 2-Tages-Rhythmus und dabei sieht man dann auch die «wellenartigen» Besucherströme.
Und: Von Freitag Abend bis Sonntag Morgen herrscht ziemlich tote Hose. In diesem Zeitraum haben die Leser anderes zu tun.
Allerdings: Je nach Wetter kann Vorgängiges auch nicht zutreffen. Wenn’s z. B. ein regnerisches Wochenende wird, dann sitzt das Publikum schon eher zu Hause und liest Blogs.
Es mag belustigend klingen, aber es lohnt sich schon auch, die Wettervorhersage zu beachten. Man kann den besten Artikel schreiben – doch wenn alle bei schönstem Wetter draussen sind, hilft das wenig…
Noch zwei Bemerkungen zur Ausdauer und Kommerzialisierung:
Je nach Art oder Thema des Blogs schreibt man ja auch, um sich selber über eine Sache klar zu werden. Ein Blog-Artikel ist dann quasi das Résumé dessen, was man während der investierten Zeit erfahren hat. So betrachtet nimmt man den Zeitaufwand eher in Kauf.
Zur Kommerzialisierung: Wenn plötzlich Geld fliesst – und seien es auch nur kleine Beträge – kann nicht mehr von einem «nicht-kommerziellen» Blog gesprochen werden. Das stellt auch andere Anforderungen an das in einem Beitrag verwendete Material. Einfach mal so ein fremdes Bild einbinden könnte bei einer Kommerzialisierng aus lizenzrechtlichen Gründen zu einem Problem werden. Oder wer von Euch möchte schon, dass Eure Fotos auf Flickr in einem kommerzialsierten Blog erscheinen (der andere kassiert und Du selber hast nichts davon)…
32 Ein Kommentar von hombertho am 20 Jul, 2009
Ich Blogge jetzt schon seit 18 Monaten und in den ersten 12 Monaten herrschte eher tote Hause, da ich genau gegen jede Regel, die hier aufgezählt wurde verstossen hatte. Seit Anfang 2009 veröffentliche ich jeden Tag mindestens einen Artikel, bin viel unterwegs auf anderen Blogs und schon steigen die Besucherzahlen stetig. Ein Blog bedeutet nun auch mal viel arbeit und Ausdauer ist besonders wichtig. Ich kenne viele, die denken, dass man mit einem Blog schnell viel Geld gemacht werden kann. Sobald sie dann merken, dass hier dann auch wirklich Arbeit dahinter steckt, dann wird schnell aufgegeben. Aber wie überall lautet hier die Devise man ist halt nun mal nicht der einzige Blogger und da ist es nun auch mal wichtig aufzufallen und zu glänzen.
Aber wer am Ende fleißig seine Hausaufgaben gemacht hat und auch am Ball bleibt wird auch dafür belohnt.
33 Ein Kommentar von Paleica am 4 Aug, 2009
bin über hombertos empfehlung hierhergekommen. mit dem, was du hier schreibst hast du sicher recht. ich glaube es liegt vor allem oft an der ausdauer und am eigenen engagement. man kann die besucherzahlen nur erhöhen und auch hoch halten wenn man selbst viel liest und kommentiert. ist zumindest meine erfahrung. sobald ich weniger zeit investiere kommt auhc gleich viel weniger zurück.
34 Ein Kommentar von Speed Flirting am 13 Aug, 2009
mein erster, privater Blog ist jetzt rund zwei Jahre alt. Grad bei diesem Blog merke ich, das die Verlinkung mit anderen themenrelevanten Blogs sehr viel Traffic bringt. Selbst die ältesten Artikel werden immer mal wieder gelesen. Daher kann ich auch nur unterstreichen, Ausdauer bringts. Leider merke ich aber auch, das mit geringerer Postingfrequenz die Seitenaufrufe auch deutlich einbrechen. Also, Ausdauer heißt nicht nur, den Long Tail im Blick halten sondern auch am Ball bleiben.
35 Ein Kommentar von Karolin am 21 Sep, 2009
So ein Blog ist wie ein eigenes Unternehmen, dafür muss man auch werben und es weiterentwickeln! Man braucht Geduld, damit der eigene Blog bekannt und besucht wird und muss ein Thema finden, was auf breites Interesse stößt! Dann dürfte es eigentlich klappen.