14.Mai 2009
 

Ein interessanter Aspekt am Bloggen ist die Schreibfrequenz.

Man sieht sehr gut bei erfolgreichen Blogs, dass regelmäßiges Schreiben einfach dazugehört, um erfolgreich zu werden.

In meiner letzten Umfrage der Woche hatte ich deshalb die Frage gestellt “Wie viele Beiträge schreibt ihr im Schnitt am Tag?”

Wenig Power-Blogger

An der Umfrage haben sich 62 Leser beteiligt.

Das lässt nun zwar keine statistisch fundierten Aussagen zu, dass Ergebnis entspricht aber meinen eigenen Beobachtungen.

24 Teilnehmer (knapp 40%) haben angegeben “Im Durchschnitt schreibe ich 1 Artikel pro Tag”. Das ist ein guter Schnitt, den ich Bloggern auch empfehlen würde.

Dabei kann es durchaus mal sein, dass man an einem Tag 2-3 Artikel schreibt und dann mal 1 Tag nichts.

Allerdings sollte man nicht 2 mal im Monat 10 Artikel am Tag veröffentlichen und die anderen Tage nichts. Denn Konstanz ist beim Bloggen sehr wichtig.

6 Umfrage-Teilnehmer schreiben immerhin 2-5 Artikel durchschnittlich pro Tag. Dazu zähle ich mich auch.

Hier hängt es natürlich auch vom Blog-Typ ab. News-Blogs haben es da mit relativ kurzen News-Posts sicher einfacher als Blogs mit langen und ausführlichen Artikeln.

1 Teilnehmer hat angegeben, dass er mehr als 10 Artikel pro Tag schreibt. Das hört sich schwer nach Vollzeit-Job an und zudem auch mehreren Blogs.

Der größte Teil der Blogger, die an der Umfrage teilgenommen haben (31), schreibt weniger als 1 Artikel pro Tag. Da hängt sicher auch damit zusammen, dass einfach zu wenig Zeit bleibt. Wer tagsüber arbeitet, studiert oder in die Schule geht, der hat nicht jeden Abend Lust etwas in seinen Blog zu schreiben. Und das ist auch nicht zwingend notwendig. Es gibt Blogs, die mit 2-3 Artikeln in der Woche gut funktionieren.

Allerdings dauert es so auch länger, bis man sich einen größeren Back-Katalog an Artikeln aufgebaut hat. Und dieser bringt wichtigen Longtail-Traffic.

Mein Empfehlung

Natürlich ist es schwer hier einen konkreten Tipp zu geben. Viel hängt auch vom jeweiligen Blog, dessen Thema, Konkurrenz und der Zielgruppe ab.

Allerdings habe ich persönlich sehr gute Erfahrungen mit dem “1 Artikel pro Tag”-Ansatz gemacht.

Das ist noch relativ gut zu organisieren und man hat auch mal Tage frei. Andererseits baut man sich ein Archiv auf, welches für den Erfolg eines Blogs sehr wichtig ist.

Ich hoffe ihr nehmt auch an der aktuellen Umfrage mit dem Thema “Killt Twitter die Blogs?” teil.

Konkurrenz-Analyse
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11 Kommentare
  1.  
     

    1 Ein Kommentar von Stefan Wienströer am 14 Mai, 2009

    Ich schreib auch einnen pro Tag. Wenn man das regelmäßig macht klappt das ganz gut. Man muss sich halt nur was einfallen lassen. Bin aber irgendwie nie dazu gekommen mir ein Archiv anzulegen^^

     
     
  2.  
     

    2 Ein Kommentar von Antu am 14 Mai, 2009

    Ich schreibe zur Zeit ungefähr 7-8 Artikel im Monat, versuche aber mich (langsam) auf 15 Artikel im Monat zu steigern. Die meisten meiner Artikel sind ziemlich lang, ich denke da ist es verständlich das nicht jeden Tag ein neuer Artikel veröffentlicht wird.

     
     
  3.  
     

    3 Ein Kommentar von Peter am 14 Mai, 2009

    Nun ja, jeder muss selber wissen was am besten für sein Blog wäre. Sicherlich kommt es auch auf die Thematik an, wobei besonders wichtig eine Regelmäßigkeit wäre.

     
     
  4.  
     

    4 Ein Kommentar von Ulrike Langer am 14 Mai, 2009

    Macht es beim Longtail Traffic über die Google Stichwortsuche eigentlich einen Unterschied, ob ich einen langen Blogpost mit 6000 Zeichen schreibe, oder den gleichen Inhalt in drei Einträgen zu je 2000 Zeichen veröffentliche? Eigentlich müsste das doch egal sein, oder? Hauptsache, der Inhalt ist relevant und reich an relevanten Keywords. Oder irre ich da?

     
     
  5.  
     

    5 Ein Kommentar von Stefan Wienströer am 14 Mai, 2009

    @Ulrike Langer: Ich denke schon, dass lange Artikel ein wenig besser gelistet werden. Jedoch ist es wahrscheinlich besser 2 kürzere Artikel zu schreiben als einen Großen.

     
     
  6.  
     

    6 Ein Kommentar von Peer am 14 Mai, 2009

    @ Ulrike
    Nicht umsonst versuchen die Big Player mit neuen Websites gleich mal tausenden, wenn nicht sogar zehntausende Unterseiten in den Index zu drücken.

    Je mehr einzelne Seiten mit jeweile 1-2 klar zugeordneten Keywords, um so größer die Chance im Longtail.

    Wer zu viele Keywords in eine Seite (bei Blogs halt einen Artikel) steckt, der verliert Relevanz für die einzelnen Keywords.

    Also ein Thema lieber aufteilen, wenn es inhaltlich Sinn macht.

     
     
  7.  
     

    7 Ein Kommentar von Andy am 14 Mai, 2009

    Wir auf Bloxxo schreiben fast jeden Tag 3 Artikel. Man muss dazu sagen, dass wir auch zu zweit sind. Aber wenn sich schon einmal eine Regelmäßigkeit eingependelt hat, läuft das Schreiben relativ locker ab.

     
     
  8.  
     

    8 Ein Kommentar von Ulrike Langer am 14 Mai, 2009

    @Peer @Stefan

    Danke für Eure Antworten. Ich muss das dann wohl hinnehmen, dass meine Keywords schlechter gelistet werden. Ich kann nämlich nicht einfach einen Artikel, der eine logische Einheit ist und sich evtl. auf ein aktuelles Tagesthema bezieht, in mehrere Folgen unterteilen. Ich kann nur versuchen, lange und kurze Blogposts abzuwechseln. Nur lange Einträge geht schon deshalb nicht, weil da oft drei bis vier Stunden Arbeit drinstecken.

     
     
  9.  
     

    9 Ein Kommentar von Peer am 15 Mai, 2009

    @ Ulrike
    Das ist nun aber auch nicht so entscheidend. Ich schreibe auch gern lange Artikel und es fällt mir manchmal schwer bestimmte Themen in mehrere Artikel aufzuteilen.

    Es geht ja schließlich nicht nur um Suchmaschinenoptimierung, sondern auch um die Leser.

    Und wenn da ein langer Artikel mehr Sinn macht, dann sollte man ihn auch so lang lassen.

    Das ist auf jeden Fall besser, als diese PageView-Schinderei, die viele große Websites machen. Da wird ein Artikel auf 20 Seiten aufgeteilt. Eine Frechheit.

     
     
  10.  
     

    10 Ein Kommentar von Ulrike Langer am 15 Mai, 2009

    >diese PageView-Schinderei, die viele große Websites machen. Da wird ein Artikel auf 20 Seiten aufgeteilt. Eine Frechheit.<

    Stimmt. Den Gipfel der Dreistigkeit erklimmt dabei Welt.de. Mitten im Text Klickstrecken mit “50 Beispiele für” oder “20 Argumente gegen” etc. Allein einzeln anzuklicken. So etwas klicke ich grundsätzlich nicht an.

    Oder die Kommentare, auch bei der SZ: Da mögen 200 Kommentare oder mehr stehen, angzeigt werden immer nur drei oder vier auf einmal, dann darf man wieder neu klicken…

     
     
  11.  
     

    11 Ein Kommentar von Tomar am 28 Nov, 2009

    Ich betreibe ein Konzert und Ticket Blog. Im grunde veröffentliche ich nur noch 1 Artikel pro Tag. Das sollte reichen. Recherche und Text verfassen nehmen schon einige Zeit in Anspruch.

    Gruß

     
     

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