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Die Jagd nach Links ist für viele Website- und Blog-Betreiber fast wichtiger als die eigenen Inhalte. So scheint es mir zumindest manchmal.
Trotzdem gibt es immer wieder interessante Aktionen, die gute Beispiele dafür sind, wie man einen Linkbait starten kann. Ob dieser dann auch ein Erfolg wird, lässt sich meist nicht vorher sagen.
CleverStat hat jedenfalls gerade eine Aktion nach dem Motto “Software für Links” am laufen, die sich gut anhört. Was steckt dahinter?
Software gegen Backlinks
Der Vorteil virtueller Güter ist für einen Linkbait dieser Art natürlich wichtig. Die Kosten für Software oder auch eBooks sind von der Menge der “verkauften” Stück unabhängig.
Es macht kaum einen Unterschied, ob ich 1.000 oder 2.000 eBooks online verkaufe. Die “Material”-Kosten liegen bei 0.
Und so eignen sich solch virtuelle Güter natürlich sehr gut für Vermarktungsaktionen. Es tut nicht weh, 10 eBooks für eine Verlosung zu sponsern.
CleverStat’s Aktion
CleverStat hat ein paar interessant Software-Lösungen im Angebot.
So stammt von CleverStat zum Beispiel das kostenlose Tool “Free Monitor for Google“, mit dem ich hier auf Blogprojekt.de meine Google-Rankings checke.
Aber natürlich bietet CleverStat auch kostenpflichtige Software an.
Und nun bietet CleverStat Rabatte auf die eigene Software und sogar kostenlose Software für Backlinks an.
Dabei richtet sich die Höhe des Rabattes (30-100%) nach dem Google PageRank und der Anzahl der Backlinks.
Wer also die richtigen Backlinks setzt, der bekommt Software und einen Link umsonst von CleverStat.
Ist das clever?
Grundsätzlich hört sich das erstmal clever an. CleverStat bekommt Backlinks und hat dafür erstmal keine Kosten. Die Linksetzer bekommen kostenlose Software oder zumindest gute Rabatte und auch noch einen Link von CleverStats.
Doch auch wenn sich dies nach einer Win/Win Situation anhört, könnte der Schuss nach hinten losgehen.
Eine ähnliche Aktion hat John Chow vor knapp 2 Jahren das Ranking in Google gekostet. Er hatte damals auch auf alle Blogs verlinkt, die ihn angelinkt haben. Es war eine große Linktausch-Aktion. Und die CleverStat-Aktion ist nichts anderes.
Das bedeutet, dass Google dies sehr kritisch sehen könnte und zumindest die betreffenden Links entwerten könnte. Evtl. wird CleverStat sogar in den Rankings angestraft.
Obwohl ich die SEO-Software von CleverStat gut finde, wundere ich mich dann doch über die Aktion. Es hätte sicher auch gereicht, nur die Software gegen Links zu tauschen.
Linkbait, aber richtig
Von Ansatz ist diese Aktion gut und man kann etwas davon lernen. Virtuelle Produkte eignen sich hervorragend zum Linkbait.
Allerdings sollte man keine öffentliche Linktausch-Aktion daraus machen. Das könnte nach hinten losgehen.
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1 Ein Kommentar von Jerome am 17 Apr, 2009
Ob Cleverstat der Pagerank dabei flöten geht oder nicht kann den Betreibern eigentlich egal sein. Wichtig ist, dass die Projekte weiterhin gut ranken. Und da helfen nunmal Backlinks…
2 Ein Kommentar von Peer am 17 Apr, 2009
Ja, aber John Chow hat nicht nur PR verloren, sondern ist aus dem Index geflogen. Das ist dann schon schmerzlich.
3 Ein Kommentar von KChristoph am 17 Apr, 2009
Hier ein Hinweis auf eine mögliche Alternative zu “Free Monitor for Google”:
http://www.private-ranking.de
Auch das Ranking von Yahoo und MSN/Live wird sichtbar.
4 Ein Kommentar von Holger am 17 Apr, 2009
Ja genau, was helfen Backlinks wenn die Seite möglicherweise aus dem Index fliegt? Wenn Google die Seite schmeisst nutzen auch 1000 links durch den Bait nix…
5 Ein Kommentar von Julia Stern am 18 Apr, 2009
Die “Arschkarte” hat ja eigentlich nur CleverStart selbst, oder? Der Nutzer muss ja im Grunde nur einen Link auf die Seite setzten, um etwas nutzen zu können.
Da verstehe ich ehrlich gesagt nicht, warum die es machen, wenn sie doch dermaßen von Google abgestraft werden.
Grüße
Julia
6 Ein Kommentar von KChristoph am 18 Apr, 2009
Betreff:
http://www.cleverstat.com/en/special-offer-april-2009.htm
Rechts oben.
They got it already!
Be the next!
Mein Anti-Virus-Programm hat gerade beim Aufruf von “Panda Antivirus” Trojaner gemeldet.
7 Ein Kommentar von Peer am 18 Apr, 2009
Tja, das ist ein weiterer Nachteil einer solchen Aktion.
8 Ein Kommentar von Dani Schenker am 18 Apr, 2009
Naja. Fuer John Chow war das ganze ja kein Problem. Der Rauswurf hat ihn wahrscheinlich noch bekannter gemacht.
Fuer eine Firma ist es dann aber schon uncool.
9 Ein Kommentar von Brandt Aktuell am 5 Aug, 2009
Bei der oben genannten Aktion hab ich auch mal mitgemacht und einen Link plaziert. Angeblich wollten die sich dann melden. Leider hab ich dann nichts mehr von denen gehört und den Link dann nach 4 Wochen wieder gelöscht – das war keine gelungene Aktion!
10 Ein Kommentar von Speed Flirting am 13 Aug, 2009
John Chow ist schon 2007 aus dem Index geflogen. Mittlerweile ist die Blogseite wieder gut zu finden und mit PR 5 nicht allzu schlecht gestellt. Unter “John Chow” findet man ihn direkt und mit dem damaligen KW “make money online” ist er immerhin wieder auf Seite 2 der Google SERP. Im ersten Moment ist es sicherlich bitter, aber anscheinend hat er es geschafft, wieder aufgenommen zu werden.